Apr 18

UN-Veteranen trafen sich im Burgenland

Ja beim Berni . . .

. . . fühlt man sich immer wohl. Jedes Monat treffen sich an die 12 bis 15 VÖP-Mitglieder bei seinem Stammtisch in Walbersdorf, im Gasthaus Schwentenwein bei der fürsorglichen Wirtin “Dany“. Das Extrazimmer wird von ihr immer mit viel Liebe hergerichtet. Zum Ritual gehört auch, dass der “Rudi“ immer seinen Fisch isst. Ebenso darf Loitschy nicht fehlen, denn er zeigt immer einen interessanten Film. Rechts neben dem burgenländischen Landesleiter sitzt immer Oberst Klabuschnig Dietmar, welcher Anekdoten von seinen UN-Einsätzen bringt. Natürlich darf auch Herr Panis nicht fehlen, der bei jeden Stammtisch eine Episode als “Funker“ von seinen Golaneinsätzen erzählt bzw. wie er als Museumsbesitzer zu dem einen oder anderen Gerät gekommen ist. An diesem Abend waren neben dem Fotografen  Mösy aus St. Pölten auch Karl Macho aus LaLe (Langenlebarn) anwesend. Ein muss ist es für die “Simon’s“, dabei zu sein. War doch Alfred schon 1960 beim ersten UN-Kontingent im Kongo dabei. Leider nicht mehr unter uns sein kann Oberst Ernst Deu. Abschließend sagen die Stammtischteilnehmer: „Berni bei Dir ist immer was los und wir fühlen uns wohl“.

Bericht: Alois “Loitschy” Heindl
Fotos: Josef Möseneder

 

 

 

 

Apr 15

12. Zeltweger Peacekeeper Stammtisch

Im April wurde wieder zum Zeltweger Peacekeeper Stammtisch am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg geladen. Bereits zum 4. Mal berichtete Vizeleutnant Konrad (Conny) von seinen Einsätzen und war wie gewohnt ein Garant für einen hervorragenden Vortrag.

Das Thema diesmal war sein Einsatz im Libanon. Conny machte uns Veteranen wieder einmal klar, dass kein Einsatz gleich war und wir nicht immer sagen sollen: „Am Golan oder auf Zypern haben wird das so gemacht.“ Die Einsatzorte und Aufgaben sind zu verschieden, um alles auf die gleiche Weise bewältigen zu können.

Das einzige, was alle Einsätze in allen Missionen gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie von allen Soldaten – unabhängig vom Dienstgrad – Disziplin und volle Leistungsbereitschaft in allen Lagen abverlangen. Vor allem in Sachen eigener Sicherheit sind alle gefordert, denn nur so ist eine gesunde Heimkehr aus dem Auslandseinsatz möglich.

Ein Highlight war auch dieses Mal wieder das Essen: ein Bauerschmaus zubereitet für uns Peacekeeper von Vizeleutnant Heinz Hyden.

Zu diesem Stammtisch waren viele Personen des Fliegerhorstes Hinterstoisser in Zeltweg, die mich bisher bei allen Events tatkräftig unterstützten, eingeladen. Unser Dank gilt Garnisons- und Kasernenkommandant, Oberst Edwin Pekovsek, dem Kommandanten des Dienstbetriebes im Militärkommando Steiermark, Oberstleutnant Hannes Zarfl, seinem Stellvertreter, Amtsdirektor Regierungsrat Heinrich Trippold, und dem Kommandanten der Betriebsstaffel, Vizeleutnant Wolfgang Pfandl. Ihre Unterstützung hat es mir ermöglicht, all diese schönen Events für unsere Mitglieder zu organisieren.

Bericht und Fotos: Günter Spiel, Vizeleutnant i.R.

 

 

 

 

 

Apr 06

Vereinigung Österreichischer Peacekeeper fördert Schulprojekt im Kosovo

Durch Information vom Liaison Monitoring Team Suva Reka wurde der Wunsch der Schule „Vellezerit Frasheri“ in Bukosh nach zusätzlichem EDV-Equipment an CIMIC AUTCON herangetragen.

Nach Vorstellung dieses möglichen Projektes seitens CIMIC an die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper erfolgte von dieser die Zusage, dieses Projekt mit einer Spende in der Höhe von € 1500,00.- zu unterstützen. CIMIC AUTCON gelang es, die Gemeinde Suva Reka in der Person des Bildungsdirektors Remzi Bytyqi zur Beteiligung an den Kosten durch Übernahme des Restbetrages in der Höhe von € 1.120,00.- zu gewinnen.

Durch die Anschaffung von zusätzlichen Computern, Monitoren, USV sowie einem Projektor kann die Intensität und Qualität der EDV Ausbildung gesteigert werden. Das IT-Equipment wurde am 3. April 2019 an die Schule übergeben.

Bericht und Fotos: KFOR/CIMIK

 

 

 

Abschlussbericht von Oberstleutnant Peter Steinmann, CIMIC Offizier AUTCON KFOR:

Geschichte zu BUKOSH

Begonnen hat das Ganze im November 2018. Eines unserer LMT (Liaison Monitoring Teams) hat an CIMIC berichtet, dass die Schule  „Vellezerit FRASHERI“ in BUKOSH auf der Suche nach mehr Computern sei, um eine bessere EDV Ausbildung durchführen zu können. CIMIC Offizier AUTCON begab sich also zu dieser Schule um die Fakten zu erheben und stellte dabei fest, dass diese Schule über 4 schon etwas ältere Computer verfügen würde. Der EDV Lehrer berichtete, dass er etwa 60 Schüler und Schülerinnen in die „Geheimnisse der elektronischen Datenverarbeitung“ einweisen müsse und dies mit nur 4 Computern doch etwas mühsam wäre. Seine  „Wunschliste“ würde zu 4 weiteren PC’s auch einen Projektor (Beamer) und eventuell einige UVS (Unabhängige Stromversorgungen) umfassen. (Diese wären für den Schutz der Computer anzuraten, da die Stromversorgung im Kosovo immer wieder ausfällt und der plötzliche Spannungsabfall ausgesprochen schlecht für EDV Geräte ist).

Die Auswahl der Geräte erfolgte dann in PRISTINA bei der Fa. COMTRADE, die durch Herrn Dr. ZIMMER von der ADA (Austrian Development Agency) empfohlen wurde. Die Gesamtkosten lauteten auf € 2.620.-.

Einige Tage danach suchte der CIMIC Offizier die Gemeinde SUVA REKA auf um diese Angelegenheit mit dem zuständigen Bildungsdirektor zu besprechen. Anfangs wurde seitens CIMIC AUTCON erklärt, dass sich CIMIC eine Beteiligung an einem solchen Projekt durch den Begünstigten (in diesem Falle die Gemeinde SUVA REKA) in Höhe von 20% – 50% der Gesamtkosten vorstellt; zusätzlich wurde ein altes Sprichwort vorgestellt: „Was nichts kostet ist auch nichts wert!“

Es ist wesentlich leichter einen Spender zu finden wenn man darauf hinweisen kann, dass der Begünstigte sich ebenfalls an der Finanzierung eines Projektes beteiligt!

Der Bildungsdirektor, Hr. Remzi BYTYQI, war ob der direkten Sprache ein wenig erstaunt; erwiderte aber sofort, dass sich die Gemeinde mit mindestens 20% an den Gesamtkosten beteiligen würde; zusätzlich wäre sie auch bereit, allfällige Installationskosten zu tragen. Anschließend wurde von CIMIC AUTCON ein Gesprächsprotokoll an gefertigt, dieses durch die Sprachmittler in Albanisch übersetzt und dann dem Bildungsdirektor vorgelegt. Dieser unterfertigte dieses Protokoll wie es auch vom CIMIC Offizier unterzeichnet wurde.

Nun begann der schwierigste Teil der Umsetzung dieses Projektes:

Die Suche nach einem Spender!

Die „Vereinigung Österreichischer Peacekeeper“ wurde schon 2017 vom damaligen CIMIC Offizier AUTCON, Hptm GRASSBERGER, angeschrieben und ein Projekt für die NGO DPM In der Nähe von PEC/PEJA vorgestellt. (Erwerb eines  Multikultivators zur Bewirtschaftung landwirtschaftlich genutzter Flächen). Die VÖP beteiligte sich damals mit einer Spende  i.H.v.  € 2000.- und das Projekt konnte im Oktober 2018 abgeschlossen werden). Der CIMIC Offizier schrieb nunmehr erneut die VÖP an und stellte dieses mögliche Projekt (EDV Ausstattung für die Schule in BUKOSH ) vor.

Der Generalsekretär der VÖP teilte dann mit, dass die VÖP dieses Projekt mit € 1.500.- unterstützen werde. Jetzt ergab sich aber eine Finanzierungslücke von etwa € 500.-. Die VÖP konnte ihr Angebot nicht mehr „nachbessern“ und so versuchte der CIMIC Offizier der Gemeinde SUVA REKA etwas mehr als die ursprünglich vereinbarten 20% im Verhandlungsweg abzuringen. Der CIMIC Offizier vereinbarte mit dem Bildungsdirektor von SUVA REKA und dem Finanzchef der Gemeinde, dass, nachdem er die Spende der „Peacekeeper“ von seinem Urlaub in der Heimat  in bar mitgebracht hatte, den Beitrag der Gemeinde gegen Bestätigung zu erhalten und dann an den Ankauf der Geräte zu schreiten.

Nach dem Urlaub sah das aber ganz anders aus. Die Gemeinde könne an CIMIC bzw. an KFOR kein Geld übergeben; bestenfalls an die Computerfirma überweisen… Also zurück auf  „Feld 1 und neu würfeln…“.

Die Computerfirma meinte dazu, für die  € 1500.- der „Peacekeeper“ könnte CIMIC sehr wohl die Befreiung von der Mehrwertsteuer geltend machen; die Gemeinde müsste aber für ihren Anteil die Mehrwertsteuer entrichten.

Nach zwei  „Telephonkonferenzen“  zwischen der Computerfirma, den Vertretern der Gemeinde SUVA REKA und CIMIC AUTCON konnte eine für alle Beteiligten mehr als zufriedenstellende Lösung erreicht werden: Die VÖP spendete wie ausgemacht € 1500.-, die Gemeinde SUVA REKA ergänzte die fehlenden  € 1120.-; beteiligte sich also mit weit mehr als den ursprünglichen 20%. Ich denke daran sieht man, welchen Stellenwert dieses Projekt in der Bildungsdirektion eingenommen hat. CIMIC bezahlte bar, die Gemeinde überwies ihren Anteil und Mehrwertsteuer wurde auch nicht fällig.

CIMIC AUTCON holte die Geräte von der Computerfirma ab; der S6 UO hat sich alles angesehen und war heute (am 03.04.) vor der eigentlichen Übergabe vor Ort; wir haben alles ausgepackt, er hat alles angeschlossen und hochgefahren. Alle Geräte haben funktioniert; alle waren zufrieden.

Projekt abgeschlossen; Danke für die Unterstützung!

 

 

 

 

 

 

 

 

Apr 03

VÖP unterstützte CIMIC-Projekt im Kosovo – Motorpflug nun voll im Einsatz

VÖP unterstützte CIMIC-Projekt im Kosovo

Duart Plote Meshire (übersetzt: „Hände voll Erbarmen“) ist eine gemeinnützige Organisation in Vitomirica, einem Vorort der Stadt Peja im Westen des Kosovo.

Gemeinsam mit AUCON/KFOR wurde im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit (engl. CIMIC) das Projekt geboren, einen Motorkultivator mit Anhänger und Zusatzgerät zu beschaffen. Hintergrund der Idee war, 16 Familien die Bestellung ihrer landwirtschaftlichen Nutzflächen zu ermöglichen, um so Obst und Gemüse zur Selbstversorgung anzubauen. Allfällige Überschüsse können dann zusätzliche Einnahmen generieren. Der im Jahr 2018 durch die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper unterstützte Ankauf eines Motorpfluges ist mittlerweile schon voll im Einsatz.

Weiterführende Infos gibt es hier.

 

Ein Bericht der Redaktion VÖP
Fotos: AUCON/KFOR

 

 

 

Mrz 27

Vereinigung Österreichischer Peacekeeper – Marschgruppe Oberösterreich

Die VÖP-Marschgruppe/OÖ wurde bereits 2013 vom Oberösterreichischen Landesleiter, Vzlt i.R. Rudolf Tischlinger, gegründet. Noch im selben Jahr beteiligte sich die Landesgruppe Oberösterreich erstmals mit einer Marschgruppe beim 3. Military March der Czech Republic. Seitdem wurde jedes Jahr bei den verschiedensten Marschveranstaltungen (2016 und 2017 auch in Nijmegen) mitmarschiert.

2018 marschierten wir jeweils mit einer eigenen Marschgruppe beim: ” 57. Bündner Zwei-Tage Marsch in Chur – in der wunderschönen Schweiz, beim Hochgebirgsmarsch des MILF-O in Kaprun, bei der Soldatenwallfahrt des MilKdo Nö zum Sonntagberg und beim Nibelungenmarsch des MILF-O in Pöchlarn”. Sehr zu meiner Freude, bekamen wir heuer rechtzeitig zum 1. Marsch in Amstetten eine eigene VÖP Marschfahne. Ab heuer betraue ich meinen Organisationsreferenten Kamerad Andreas Gierer mit der Organisation der Märsche. Natürlich könnt Ihr Euch nach wie vor auch bei mir anmelden.

Bei Andreas Gierer bedanke ich mich sehr herzlich für sein Engagement und seine Bereitschaft diese Aufgabe durchzuführen und auszubauen. Ich ersuche Euch unseren Kameraden dabei zu unterstützen und aktiv bei den verschiedenen Märschen mit zu marschieren. Ihr werdet zukünftig jeweils zu Jahresbeginn in unserer VÖP Zeitschrift TAP beziehungsweise auch laufend über eine eigene WhatsApp Gruppe über die geplanten Marschtermine informiert. Bei einigen Märschen enden die Anmeldefristen schon einige Monate vor dem jeweiligen Marschbeginn.

Mögliche Interessenten sollten sich wirklich Gedanken über verbindliche Zusagen machen. Die Startgebühr wird bei der Anmeldung kassiert. Gerne sind auch marschinteressierte Personen die bis jetzt noch nicht bei unserer Vereinigung dabei sind, herzlich willkommen mitzumachen.

Um ein einheitliches Auftreten zu gewährleisten, soll in BH-Hose, sandfarbenen Marsch T-Shirt und mit der beigem VÖP Kappe marschiert werden. T-Shirts sind zum Selbstkostenpreis auf Anfrage bei Andreas Gierer erhältlich. Beige VÖP Kappen im VÖP-Shop bei Kamerad Huss Fredl. Bei Interesse in die WhatsApp Gruppe aufgenommen zu werden beziehungswiese in Zukunft genauere Informationen zu erhalten, bitte ich um Nachricht an Andreas Gierer unter 0664/38 57 315 oder an andig@aon.at. Weiters bitte ich Euch im Bekanntenkreis für unsere Marschgruppe Werbung zu machen.

 

Bei folgenden Marschterminen wird sich die VÖP Marschgruppe beteiligen:

25. – 26. April 2019  (War bereits Meldeschluss) 24. Ostarrichi-Marsch, 2 x 40km,vom Jägerbataillon 12 Amstetten

11. Mai 2019 9. Military March Czech Repuplic, 11km – 22km – 30km oder 40km CHKO Bile`Karpaty, Camp Lucina, Czech Repuplic

18. – 19. Mai 2019 60. Berner Zweitagesmarsch jeweils 10km – 20km – 30km – 40km pro Tag. Start und Ziel jeweils in Bern. Heuer wegen Jubiläumsmarsch, ein Abendmarsch außerhalb der Wertung mit 20km.

15. – 16. Juni 2019  Ruhrpottmarsch in Deutschland, jeweils 42km pro Tag

16.- 19. Juli 2019 (War bereits Meldeschluss) 103. 4-Tages Marsch in Nijmegen, 40km pro Tag in Nijmegen/Holland

04. August 2019 8. Internationaler MILF-O Hochgebirgsmarsch, circa 19km Startund Ziel ist Kaprun

13. September 2019 Soldatenwallfahrt des MilKdo Nö, von  Allensteig zum StiftZwettl.

28. September 2019 Czech Statehood March, 23km – 33km – 41km in Lucina, Czech Republic

05. Oktober 2019 6. MILF-O Nibelungenmarsch, 20km – 40km Start und Ziel istPöchlarn in Niederösterreich.

Bericht und Fotos: Rudolf Tischlinger

 

 

 

Mrz 16

Bereich Weinviertel Süd organisierte Vortrag über den Auszug aus Ägypten (UNEF)

Korneuburg, 4.März 2019: Heute fand der Vortrag „Auszug aus Ägypten“ von der Bereichsgruppe Weinviertel Süd statt. Nach der Begrüßung durch den Bereichsleiter Richard Roblicka richtete der Hausherr der ABC-Abwehrschule in der DABSCH Kaserne, Oberst des Generalstabsdienstes (ObstdG) Jürgen Schlechter, Begrüßungsworte an die Teilnehmer.

VÖP-Präsident General i.R. Günther Greindl sprach ebenso einige Worte und ehrte danach den Bereichsleiter Weinviertel Süd mit dem Offizierskreuz. Anschließend begann Vizeleutnant i.R. Macho Karl mit seinem interessanten Vortrag, welchen 55 Besucher – viele von ihnen waren beim damaligen Einsatz dabei – verfolgten.

Nach dem Bericht ging es bei Würstel, gespendet vom Niederösterreichischen Landesleiter, Oberstleutnant Manfred Sommer, zum gemütlichen Teil über. Der nächste Vortrag findet am 01.April. 2019 statt.

Bericht: Richard Roblicka
Fotos: Josef Möseneder

 

Mrz 13

Bereichsgruppe Wiener Neustadt lud zum Vortrag: Ein Jahr im Nahen Osten

Beim Jour Fixe der Vereinigung der österreichischen Peacekeeper am 25. Februar 2019 im Cafe Nuovo in Wiener Neustadt schilderten Joachim Etschmayer und Mag. Karl Schrammel ihre Erlebnisse mit der Entstehung des Golan-Einsatzes.

Anfangs informierten die Bereichleiterin, Irene Valina und Oberst iR. Günter Bartunek über die Generalversammlung der Vereinigung im Rahmen der Landesausstellung im Mai. Danach begann nach der Vorstellung beider Vortragenden, die als Funker bzw. als Kraftfahrer eingesetzt waren, eine Fotoreportage über die Anfangsphase der UFICYP – UNEF – UNDOF vor ungefähr 45 Jahren.

Mit einer kurzen Einführung in die Problematik des damaligen Einsatzes in Zypern mit dem Einmarsch der Türkei in Nord-Zypern begannen die Fotos des Einsatzes aber auch der schönen Landschaften. Die Verlegung der Truppen von Zypern nach Ägypten, auch am Suez-Kanal war die interessante Möglichkeit einen Einblick über den Nahost-Konflikt zu bekommen. Nach Suez 1, wo der damalige Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky auf Besuch war und Suez 2, begann die Verlegung auf die Golan-Höhen, hier wurde die Situation nach dem Abzug der Israelis hautnah beschrieben.

Der Jour Fixe war diesmal besonders gelungen, da jeder der Anwesenden mit Fakten oder Anekdoten ergänzen konnte, „so stelle ich mir das vor!“ resümierte die sichtlich zufriedene Bereichsleiterin.

 

Bericht und Fotos: Mag. Serge Claus

 

 

 

 

Mrz 05

Abordnung der Österreichischen Peacekeeper nehmen bei Stalinggrad Gedenkveranstaltung teil

Seit 2016 ist eine Abordnung von fünf  Peacekeepern und der Fahne der „Freunde der Serviten Rossau“  jährlich bei der Stalingrad – Gedenkmesse dabei.

Anlässlich des 76 – Jahr – Gedenkens fand in der Stadtpfarrkirche zu St. Stefan eine Gedenkfeier an die Opfer der Schlacht von Stalingrad statt. Nach der ökumenischen Andacht erfolgte vor dem Kriegerdenkmal in Retz die Kranzniederlegung. Im Anschluss der Totenehrung wurden die Nationalhymnen abgespielt. Der Österreichische Kameradschaftsbund (ÖKB), Stadtverband Hollabrunn, organisiert jährlich unter Kulturdirektor Alfred Deimbacher diese Gedenkfeier. Jedes Jahr findet diese Veranstaltung in einer anderen Pfarre im Weinviertel statt.

Bei gemütlichem Beisammensein werden jedes Jahr verdiente Personen geehrt. Durch den Generalsekretär der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, Hofrat Mag. Dietmar Hübsch, wurde Herrn Alfred Deimbacher die „Peacekeeper Verdienstmedaille in Bronze“ überreicht. Die Peacekeeper, Rudolf Hecht, Bernhard Lechenbauer, Loitschy Heindl, Hans Frühwirt sowie Hans Kleedorfer wurden durch den Obmann vom Stadtverband Hollabrunn mit der Medaille des „Mahn- und Gedenkzeichen der Stalingrad – Madonna“ ausgezeichnet.

Es war wieder ein ehrwürdiges Gedenken der gefallenen Soldaten.

 

Bericht: Alois „Loitschy“ Heindl
Fotos: ÖKB Stadtverband Hollabrunn/ÖKB Korneuburg

Feb 28

VI. Tag der Wehrpflicht: Hybride Bedrohungen – Wie widerstandsfähig ist Österreich?

GrößenänderungWehrhaftes Österreich

Die Plattform Wehrhaftes Österreich lud am 20. Jänner 2019 zum VI. Tag der Wehrpflicht, zu dem sich etwa 350 Teilnehmer im Haus der Industrie in Wien einfanden. Das Thema war „Hybride Bedrohungen“, in deren Rahmen neben den militärischen auch die zivilen Herausforderungen von Bedeutung sind. Dabei waren sich die militärischen und zivilen Experten einig, dass gerade erst die Widerstandsfähigkeit jedes Einzelnen die Resilienz des Gesamtstaates ermöglicht.

Vor sechs Jahren fand am 20. Jänner 2013 – auch an einem Sonntag – die Volksbefragung über die Beibehaltung der Wehrpflicht oder die Einführung eines Berufsheers statt. Dabei hat sich die Bevölkerung mit klarer Mehrheit für die Wehrpflicht ausgesprochen und somit ein Zeichen gegen eine weitere Dekonstruktion des Bundesheeres und der Wehrbereitschaft Österreichs gesetzt. Damals haben sich insbesondere auch die Vertreter der wehrpolitischen Vereinigungen für diese Beibehaltung ausgesprochen und dafür gekämpft, dass die Wehrpflicht als Grundlage unseres Bundesheeres erhalten bleibt. Angesicht bevorstehender weiterer Budgetkürzungen war jedoch zu befürchten, dass das Bundesheer weiterhin fundamental in seiner Existenz bedroht werde. Die bedeutendsten wehrpolitischen Organisationen Österreichs schlossen sich daher zu einem Verband zusammen, um sich als größte Lobby für das Bundesheer weiter für die Belange der Verteidigungsbereitschaft Österreichs einzusetzen. Mittlerweile gehören der Plattform vierzehn Organisationen mit bundesweit etwa 250.000 Mitgliedern an.

 „Unser Anliegen ist ein ganz einfaches: Wir wollen, dass die Bundesverfassung angewendet wird!“ unterstrich Brigadier Mag. Erich CIBULKA, Vorsitzender der Plattform, und forderte, dass die Wehrpflicht erhalten bleiben und das Bundesheer – nach den Grundsätzen eines Milizsystems eingerichtet –  zur militärischen Landesverteidigung befähigt sein müsse.

Abermals hochkarätige Gäste

Auch zum diesjährigen Tag der Wehrpflicht fanden sich hochrangige Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft ein. Allen voran war es eine Ehre, Bundesminister Mario KUNASEK, der schon das zweite Mal am Tag der Wehrpflicht teilnahm, als Redner begrüßen zu dürfen. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem die zweite Präsidentin des Wr. Landtages, Veronika MATIASEK, NRAbg Oberst Dr. Reinhard BÖSCH (Vorsitzender des Landesverteidigungsausschusses), NRAbg Oberst Dipl-Ing. Christian SCHANDOR, NRAbg. Major Mag. Volker REIFENBERGER, LAbg ADir Manfred HAIDINGER sowie zahlreiche hochrangige zivile und militärische Vertreter staatlicher Organisationen, wie der Chef des Generalstabes, General Mag. Robert BRIEGER. Auch ausländische Verteidigungsattachés konnten begrüßt werden.

Hybride Bedrohungen als neue Herausforderungen

CIBULKA unterstrich eingangs, dass eine klare Unterscheidung zwischen „es ist Krieg“ und „es ist Frieden“ heute nicht mehr exakt getroffen werden könne, da die Grenze zwischen diesen Zuständen mehr und mehr verschwimme. Dadurch entstünde ein Zwischenzustand, der – da er ständig seinen Charakter wechsle – weder eindeutig als Krieg, noch eindeutig als Frieden bezeichnet werden könne. Deshalb wird in der sicherheitspolitischen Analyse der Begriff der „hybrider Bedrohung“ verwendet, mit dem beispielsweise Bürgerkriege, extensive Gewaltkriminalität oder Methoden staatlicher Akteure unterhalb des massiven Einsatzes von Militär verstanden werden (zB. zur Destabilisierung von Nachbarstaaten durch Cyberattacken, Desinformationskampagnen oder Förderung von Revolten).

Angesichts dieser modernen Herausforderungen folgerte CIBULKA, dass es in der Begegnung hybrider Bedrohungen eines gesamtstaatlichen Ansatzes bedürfe: „Eine breite und diffuse Bedrohungslage braucht auch eine breite, also umfassende Antwort.“ Er forderte daher die in der Verfassung verankerte Umfassende Landesverteidigung wieder zeitgemäß zu reaktivieren. Denn die Widerstandsfähigkeit hinge unter anderem von der Einsatzfähigkeit der staatlichen Organisationen ab. Und „es kommt auf jeden Einzelnen von uns an, wie wir mit diesen Bedrohungen umgehen.“

Bundesminister Kunasek: Streben für ein starkes Bundesheer

Bundesminister Mario KUNASEK nahm als erster Minister am Tag der Wehrpflicht teil und betonte, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit darstelle, daran mitzuwirken. So bedankte er sich bei den wehrpolitischen Organisationen, „dass wir vor einigen Jahren gemeinsam bei der Volksbefragung das richtige Ergebnis herbeigeführt haben.“ Angesichts der Schneekatastrophen der letzten Wochen verdanke man es vor allem der Wehrpflicht, dass ausreichend Soldaten für Hilfseinsätze zur Verfügung gestanden sind. Außerdem bildet die Wehrpflicht eine wichtige Basis für die Rekrutierung von Berufs- und Milizkader. Für ihn ist klar: In den nächsten Jahren steht die Abschaffung der Wehrpflicht auf jeden Fall nicht zur Diskussion! „Mit der Entscheidung bei der Volksbefragung nehmen alle relevanten politischen Akteuren zur Kenntnis, dass die Wehrpflicht und der Zivildienst auch der Wunsch der Bevölkerung ist.“

Angesichts vielfältiger Herausforderungen ist die ständige Beurteilung potenzieller Gefahren eine wichtige Aufgabe des Verteidigungsressorts. „Es ist klarer Auftrag der Streitkräfte, aber auch der politischen Führung, immer auch in der Lage zu leben und damit sicher zu stellen, die richtigen Antworten geben zu können.“ Gerade hybride Bedrohungen können dabei in unterschiedlicher Form in Erscheinung treten und sind nicht einfach greif- und begreifbar – sei es in Form von Cyberangriffen, Maßnahmen zur Erzeugung wirtschaftlichen Drucks, Desinformationskampagnen in Medien und sozialen Netzwerken und vieles mehr. Dabei könne man diese nicht isoliert als „militärische“, „polizeiliche“ oder „wirtschaftliche“ Herausforderung verstehen. Durch ihren hybriden – das heißt flexibel alle möglichen Schwachstellen des Staates ansteuernden – Charakter, müsse eine gesamtstaatliche Betrachtung gefunden werden. Auch die Bevölkerung ist diesbezüglich zu sensibilisieren: „Ich bin davon überzeugt, dass die Herausforderungen die auf uns zukommen nicht allein zu bewerkstelligen sind, sondern es braucht auch einen breiten Ansatz, der auch tief an die Wurzeln unserer Gesellschaft greifen muss.“

Angesichts des überwiegend grenzüberschreitenden Charakters hybrider Bedrohungen wäre es erstrebenswert, wenn auch auf internationaler, bzw. EU-Ebene Kooperationsmöglichkeiten gefunden werden könnten. Doch es falle auf Grund des starren Charakters der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU nicht immer leicht, konkrete Maßnahmen in Brüssel zu erarbeiten.

Nichtsdestotrotz ist es für eine funktionierende Zusammenarbeit erforderlich, dass alle – so auch Österreich – in der Lage sind, einen potenten Beitrag zu leisten. Das falle auf Grund der aktuellen budgetären und strukturellen Situation nicht leicht. So gab der Minister einen Rückblick über die Ereignisse im Bundesheer und unterstrich, dass die massiven Rückstände in vielen Bereichen des Bundesheeres nicht optimistisch stimmen.

Für den Bundesminister sei jedoch klar: Das Bundesheer müsse wieder in die Lage versetzt werden, seine verfassungsmäßigen Aufträge erfüllen zu können! Und das bedeute auch die Vorbereitung auf die militärische Landesverteidigung. Denn selbst wenn die daraus erwachsenden Fähigkeiten das Bundesheer auch erlauben andere Aufgaben, wie  Katastrophen- und Assistenzeinsätze zu bewältigen, so sei letztlich die militärische Landesverteidigung die Kernaufgabe des Verteidigungsressorts. Deshalb unterstrich der Bundesminister, dass das Bundesheer „nicht die Exekutive und nicht das technische Hilfswerk (sei), sondern wir sind eine Armee mit der verfassungsmäßigen Aufgabe der militärischen Landesverteidigung.“

Dafür brauche es eine gut funktionierende Struktur, die eine Auftragserfüllung auch unter schwierigen Rahmenbedingungen gewährleistet. Der große Investitionsrückstau der letzten Jahrzehnte müsse daher – zumindest in kleinen Schritten – abgebaut werden. So berichtete Bundesminister KUNASEK vom beabsichtigen Ankauf von Ausrüstungsgegenständen, Fahrzeugen und Hubschraubern, damit insbesondere die Einsatzfähigkeit der Truppe erhalten bliebe. „Für mich ist klar, dass es der Auftrag der Bevölkerung ist, nicht nur die Wehrpflicht zu erhalten, sondern ein starkes Bundesheer für die Zukunft und für die Sicherheit Österreichs und Europas zu haben“ schloss der Minister.

„Krieg ist mehr als Militär“

In der darauf folgenden Podiumsdiskussion führten Experten aus Militär und Zivilleben ihre Erkenntnisse aus der Beschäftigung mit hybriden Bedrohungen und deren Folgen aus. So unterstrich zunächst Brigadier Philipp EDER, Leiter der Abteilung Militärstrategie im BMLV, dass es das Ziel der Streitkräfteentwicklung und –planung ist, zehn bis fünfzehn Jahre voraus zu blicken und dadurch eine den zu erwarteten Aufgaben entsprechende mittel- und langfristige Ausrichtung des Bundesheeres sicherzustellen (aktuell gemäß des sog. „Bedrohungsbild 2030“).

„Krieg ist viel mehr als Militär und Militärpolitik. Krieg umfasst eine starke wirtschaftliche Komponente, eine Informationskomponente, eine diplomatische Komponente, eine Beeinflussung“ und vieles mehr. Der vorgelagerte und gemischte Einsatz unterschiedlicher „Instrumente der Macht“ macht letztlich die Komplexität der hybriden Kriegsführung aus. Die beteiligten Akteure (die keine Staaten sein müssen) und deren strategischen Interessen bleiben dabei zumeist verdeckt. Der Einsatz militärischer Macht steht dabei oft – oder wenn überhaupt – erst am Ende einer langen Kette von eingesetzten Machtmitteln. „Das unterscheidet auch den hybriden Konflikt vom Krieg. Und das teuflische daran (ist), dass man lange nicht erkennt, dass dabei schon lange vorbereitet, agiert, aufgeklärt, informiert und propagiert wird.“ Als Beispiele für die Anwendung hybrider Methoden nannte er die russische Invasion auf der Krim und den russischen Einfluss im Konflikt in der Ostukraine, sowie das Vorgehen des Islamischen Staates im Nahen Osten.

Im Rahmen einer bestmöglichen Vorbereitung auf einen hybriden Konflikt betonte auch er die zentrale Bedeutung der militärischen Landesverteidigung, da in einem hybriden Konfliktszenario die Fähigkeit zu durchsetzungsstarken Kampfaktionen gegeben sein müsse.

Dabei spielt vor allem die Geschwindigkeit der Einsatzbereitschaft eine entscheidende Rolle: „Wir haben bei hybriden Bedrohungen keine Vorwarnzeiten!“ Es ist daher notwendig, dass im Falle einer hybriden Krise die Reaktionsfähigkeit des Bundesheeres vollumfänglich gegeben ist. Zurzeit ist dabei von folgenden Werten auszugehen: In 24 Stunden seien 1.000 Soldaten einsatzbereit; in 72 Stunden ein großer Verband in Brigadestärke.

Im Falle einer Krise könnte sich die staatliche Ordnung sehr schnell auflösen, weshalb die Autarkie des Heeres eine weitere bedeutende Facette darstellt. Bedauerlicherweise wurde in den letzten Jahren gerade die Durchhaltefähigkeit in diesem Bereich stark abgebaut. Da die Handlungsfähigkeit der Einsatzorganisationen jedoch von entscheidender Bedeutung ist, unterstrich EDER: „Im Militärstrategischen Konzept 2017 haben wir das Prinzip einer 14-tägigen Autarkie festgeschrieben.“ Aus diesem Grund könnten die intendierten Sicherheitsinseln ein wichtiger Ansatz sein, bei dem jedoch die diversen Kompetenzbereiche der Ressorts übergreifend verstanden werden müssen. „All diese Bedrohungen betreffen nicht das Bundesheer alleine, sondern den Staat“ als Ganzes. Deshalb müsse das Bundesheer auch mit anderen Einsatzorganisationen – von der taktischen bis zur strategischen Ebene und unter Umständen auch grenzüberschreitend – im Sinne eines gesamtstaatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements bestmöglich zusammenarbeiten.

Nichtsdestotrotz stimmten EDER der aktuelle Zustand und die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres wenig optimistisch. Er denke, dass das Bundesheer im Falle von wenig robusten, kleinräumigen Ereignissen einen guten Beitrag zur Krisenbewältigung leisten könne. Je komplexer, herausfordernder und großräumiger die Schadenereignisse jedoch werden, umso kritischer urteilt er. So meinte er, dass die seit Jahrzehnten vernachlässigte konventionelle Landesverteidigung ungenügend ausgeprägt sei. Auch im Bereich der Cybersicherheit gäbe es großen Aufholbedarf.

EDER betonte abschließend, dass es daher einer gesamtstaatlichen Bewusstseinsänderung bedürfe und die Umfassende Landesverteidigung zur Gänze neu realisiert werden müsse. So sei ein neuer Landesverteidigungsplan, der alle Aspekte vom staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement bis hin zur militärischen Landesverteidigung umfasse genauso erforderlich wie ein gesamtstaatliches Lagebild, um ein gemeinsames Bewusstsein für die aktuellen Entwicklungen zu ermöglichen.

Vom Stromausfall zum staatlichen Zusammenbruch?

In den anschließenden Ausführungen von Major Herbert SAURUGG, ein ehemaliger Berufsoffizier, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema Stromsicherheit und Blackout beschäftigt, konnte verdeutlicht werden, dass sich die Umstände im Bereich der Netzwerkstabilität über die Jahre zwar deutlich verschlechtert hätten (das bedeutet, dass  Instabilitäten auf Grund mangelnder Reserven und Netzsicherheiten wahrscheinlicher geworden sind), jedoch trotzdem das System an sich robuster sei, als von ihm seit Jahren angenommen. Das ist jedoch gerade in Krisenfällen keine Garantie! So könnte neben staatlichen, terroristischen und kriminellen Akteuren oft auch einfach die Natur empfindliche Schäden an relevanter Infrastruktur anrichten, die zu großflächigen Systemausfällen führen können. „Das europäische Stromversorgungssystem ist mittlerweile derart instabil, dass hier nur eine Kleinigkeit ausreichen könnte, um einen europaweiten Strom- und Infrastrukturausfall auszulösen!“ so SAURUGG.

Dabei sind insbesondere die Folgeschäden von erheblicher Bedeutung, sodass eine Wiederherstellung des Systems auf europäischer Ebene bis zu zehn Tage dauern könnte. Das brächte Europa in eine Situation, die – wie Saurugg denkt – „zur größten Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg werden wird.“ Und darauf seien seiner Erkenntnis nach die Einsatzorganisationen nicht ausreichend vorbereitet, weshalb eine deutliche Intensivierung von Übungen – vor allem der erforderlichen Kommunikationsprozesse – von großer Bedeutung sei. Mehr noch seien die privaten Haushalte, aber auch Industrie, Krankenhäuser und andere Produktionseinrichtungen (z.B. von Lebensmitteln) für den Fall einer Krise nicht ausreichend vorbereitet. So führte SAURUGG Erkenntnisse aus Untersuchungen an, wonach ein Drittel der Bevölkerung spätestens am vierten Tag, und zwei Drittel der Bevölkerung spätestens am siebenten Tag nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Wenn in Folge dessen relevantes Personal in Einsatzorganisationen, Krankenhäusern und bedeutenden Unternehmen fehle, könnten rasch chaotische Zustände entstehen.

Für SAURUGG ist klar, dass für ein Blackout-Szenario jeder Einzelne auch im Privaten Vorsorge leisten muss: „Wenn nicht jeder Einzelne von uns was macht und zumindest 14 Tage ohne Versorgung über die Runden kommt, werden wir kaum Chancen haben.“

Welche sicherheitspolitischen Konsequenzen sich aus einem Blackout ergeben, hängt insbesondere vom jeweiligen sozialen Gefüge des Gemeinwesens ab. „Wenn es um das gefühlte persönliche Überleben geht, wissen wir nicht, wie die Menschen reagieren.“ So meint er, dass auf Grund heterogener Sozialstrukturen in manchen europäischen Staaten, wie Frankreich oder den Niederlanden, eine Krise durchaus zu einer größeren gewalttätigen Eskalation führen könne. Für Österreich befürchte er das in diesem Ausmaß nicht, attestierte jedoch trotzdem: „Wir sind derzeit nicht widerstandsfähig!“

Bezüglich der Rolle des Bundesheeres im Falle eines Blackout hielt er fest, dass er das Prinzip von Sicherheitsinseln befürworte, jedoch hervorheben muss, dass zwölf Einrichtungen niemals in der Lage sein werden, alle relevanten Einsatzorganisationen – geschweige denn mehr als acht Mio. Menschen – zu versorgen. Um die Robustheit des Systems zu verbessern, unterstrich er vor diesem Kontext, dass das Konzept der Umfassenden Landesverteidigung immer noch gültig, jedoch neu zu denken und auszurichten sei.

Gerade der Wehrdienst helfe dabei, ein Bewusstsein für Bedrohungen zu schaffen und den Umgang mit Bedrohungen in der Gesellschaft zu üben. So könnten Soldaten dazu beitragen, dass ein System als Ganzes stabiler ist.

„Zivilschutz heißt Vorsorge!“

Auch Josef LINDNER, Geschäftsführer des Oberösterreichischen Zivilschutzverbandes, hob die Bedeutung der zivilen Säule der Umfassenden Landesverteidigung – va. Eigenvorsorge und Bevorratung – hervor, weshalb er eindringlich betonte: „Zivilschutz heißt Vorsorge!“

Leider hat auch dieser Bereich keine bedeutende Rolle in der öffentlichen Aufmerksamkeit der letzten Jahrzehnte eingenommen. Als Grund kann erkannt werden, dass die Bevölkerung sich gewöhnlich auf die Hilfs- und Einsatzorganisationen gut verlassen könne und dadurch das Thema Eigenvorsorge erheblich vernachlässige. LINDNER betonte deshalb: „Die Schwachstelle ist die nicht vorbereitete Bevölkerung. Jeder muss sich daher in seinem Verantwortungsbereich die Frage stellen, wie gut er informiert ist.“

Seit einigen Jahren funktioniert die Bewusstseinsbildung diesbezüglich besser, wenngleich die tatsächliche persönliche Vorbereitung auf eine Krise weiterhin mangelhaft erscheint. Und diese könne erhebliche Konsequenzen für das Funktionieren der Ablauforganisationen von Einsatzkräften und Unternehmen haben. „Den Führungskräften macht es Sorge, wenn die Mitarbeiter nicht dementsprechend vorgesorgt haben und am zweiten oder dritten Tag nicht mehr zur Arbeit kommen.“ betonte LINDNER und warnt vor möglichen Krisen-Dominoeffekten bei Mitarbeitern.

Hybride Angriffe zielen zumeist auf die schwächsten Stellen eines Staates, weshalb in diesem Zusammenhang gerade dem Zivilschutz große Bedeutung zukommt. Es besteht deshalb ein deutlicher Handlungsbedarf zur Einbindung der Bevölkerung und zur Bewusstseinsbildung, was auch im Rahmen des Grundwehrdienstes erfolgen sollte.

„Bürger in Uniform muss Verantwortung übernehmen“

Um eine selbstverantwortliche Vorsorge zu garantieren, betonte Brigadier Erich CIBULKA abschließend die entscheidende Bedeutung der Aufklärung vor hybriden Bedrohungen und deren Folgen. „Wenn wir nicht selbst unserer Sicherheitsinseln – jeder für sich – schaffen, dann werden wir die Resilienz Österreichs nicht erreichen! Wir müssen in so einer Situation selbst Sicherheitsinsel für das Netzwerk unserer Familien, unserer Nachbarschaft und unserer Unternehmen sein. Zu warten, dass Hilfe kommt, wird zu kurz greifen.“

Dabei spielt gerade die Wehrpflicht und die Miliz eine große Rolle: Als Bürger in Uniform, der Verantwortung übernimmt und bereit ist, unsere ideellen und materiellen Werte zu verteidigen.

Erst durch die Wehrpflicht besteht die effektive Möglichkeit einer breiten Durchdringung der Bevölkerung mit soldatischem Denken. „Wir sind in der Schule der Nation ausgebildet worden, Aktion zu setzen und Verantwortung zu tragen. Das heißt aber auch, vorausschauend zu sein, diese eigene Autonomie und Autarkie in einem hohen Maße herzustellen.“

Damit das Bundesheer jedoch eine effektive Schule der Nation sein könne, braucht es eine sinnvolle Ausgestaltung der Wehrpflicht und eine vernünftige Höhe des Verteidigungsbudgets. Brigadier CIBULKA betonte deshalb die Notwendigkeit der Wiedereinführung von verpflichtenden Truppenübungen (das sog. System „6+2“) sowie ein Verteidigungsbudget von zumindest 1% des BIP in der freien Verfügung des Verteidigungsministeriums als Kernforderungen der Plattform WEHRHAFTES ÖSTERREICH.

Ansonsten müsse die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres und die Widerstandskraft Österreichs im Falle einer Krise eindringlich in Frage gestellt werden.

 

 

Bericht: Redaktion Plattform Wehrhaftes Österreich
Fotos: Möseneder/Nechvatal

 

 

Feb 26

Nach 46 Jahren…

Scheibbs, 22. Februar 2019: Nach über viereinhalb Jahrzehnten trafen sich heute zwei ehemalige UN – Soldaten wieder. Dieses Treffen wurde von Vereinsmitglied Loitschy organisiert. Am 22. Februar 2019 war es dann soweit, dass sich Gefreiter Hans Berger und Vizeleutnant Joe Möseneder wieder sahen. Vor 46 Jahren gingen sie gemeinsam nach Zypern, dann, wie es die Umstände erforderten, auch wieder gemeinsam nach Ägypten um ihren Beitrag für den Frieden zu Leisten.

Beide waren als Kraftfahrer in der Stabskompanie eingeteilt. Groß war die Wiedersehensfreude. Bei dem Treffen waren der Stammtischleiter, Oberwachtmeister Willi Miedler, Wachtmeister Hans Pöhacker mit Gattin, Franz Grissenberger, VÖP-Mitglied Hans Kleedorfer und Frau Stefanie Berger. Dem seit vielen Jahren gesundheitlich (MS) angeschlagenen Hans wurde ein Bild vom ersten Treffen und eine VÖP – Tischfahne überreicht. Frau Berger hat für ihren Mann das Beitrittsformular unterschrieben. Die Melker Stammtischteilnehmer regeln das Finanzielle. Anschließend zeigte Mösy – wie er von vielen genannt wird – Fotos von der Zeit bei UNEF II in Ägypten. Das war der Anfang der Teilnahme Österreichs an UN-Missionen im Nahen Osten, die schließlich in die Verlegung nach Syrien zu UNDOF mündete.

Bei Kaffee und Mehlspeise wurden danach schöne Erinnerungen ausgetauscht. Wir gingen mit dem Versprechen auseinander, dass es im August ein Wiedersehen mit Hans zu seinem Geburtstag geben wird. Hans, es war wieder ein schöner Nachmittag mit Dir.

Bericht: Alois “Loitschy” Heindl
Fotos: Vizeleutnant Josef “Joe” Möseneder

 

 

 

 

 

 

 

Feb 23

Landesleiterkonferenz 2019

Salzburg, 23. Februar 2019: Seit gestern findet die annuale Landesleiterkonferenz der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper in der Schwarzenberg Kaserne statt. Die zweitägige Klausur bietet den Landesleiteren und Fachreferenten einerseits eine Plattform, ihre Jahresprogramme vorzutragen und zu vertiefen und andererseits die Möglichkeit, ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Die Themenbereiche erstreckten sich unter anderem vom Ablauf des Bundestreffens 2019 über Gastgeschenke bis hin zum Vereinsanzug. Traditionell wird das Treffen mit klassischen Weißwurst essen beendet.

Bericht & Fotos: Alexander Panzhof

 

Feb 14

Blauhelm Bernhard Prugger ausgezeichnet

Für seine Verdienste um die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (Blauhelme), wurde der Rumer Gemeindebürger und Geschäftsführer der Fa. Eisen Blasy, Bernhard Prugger, beim Peacekeeper-Meeting-Point im Rumer Hof mit der Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet.

Bernhard Prugger absolvierte 1978/79 als UN-Soldat einen 6-monatigen Einsatz auf der damals krisengeschüttelten Mittelmeerinsel Zypern, auf der heute auch noch UN-Soldaten stationiert sind.

In der Festrede brachte Landesleiter Gerhard Dujmovits über die vom Bundesvorstand verfügten Auszeichnung Pruggers, den Dujmovits als einen der verlässlichsten Funktionäre bezeichnete, seine besondere Freude über diese Ehrung zum Ausdruck.

“Mein damaliger UN-Einsatz war für mich ein prägender Lebensabschnitt, an den ich auch heute noch oft zurückdenke”, betonte Prugger in seinen Dankesworten für die Ehrung.

Franz Köfel
Presseoffizier Tirol

Feb 13

Ein Stoober Peacekeeper feierte seinen 80-zigsten!

Alfred erblickte  am 10. Februar 1939 das Licht auf dieser Welt. Die Pflichtschule wurde in Stoob (Bgld) besucht. Danach erlernte er das Maurerhandwerk. Am 1. April 1959 rückte Alfred Simon zum österreichischen Bundesheer nach Baden in die Martinek-Kaserne zur Artillerie ein. Zu diesem  Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass er am 14. Dezember 1960 als angehender UN-Soldat in den Kongo fliegen wird. Nach seinem Kongoeinsatz blieb Alfred  noch bis 1963 beim Heer. Als die vier Jahre beim Bundesheer vorbei waren, arbeitete er für viele Jahre beim Hochofenbau. Wie’s so im Laufe des Lebens ist, wurde wieder der Beruf gewechselt. So klemmte sich der Alfred hinters Lenkrad und wurde Mischgutfahrer mit großen LKW’s. Mit dem 60-zigsten Lebensjahr ging es über in den wohlverdienten Ruhestand. Jetzt feierte Alfred, welcher sich in bester Gesundheit befindet, seinen runden Geburtstag. Mit dabei sind natürlich seine Familie, Verwandte, und Freunde, aber auch sein letzter Arbeitsgeber sowie der Landesleiter Burgenland, Berni Lechenbauer samt Walbersdorfer VÖP-Stammtischteilnehmern. Alfred, wir sagen DANKE für die nette Geburtstagsfeier samt der angenehmen Musik wo dazu getanzt wurde.

Beitrag: Alois “Loitschy” Heindl
Fotos: Regina Tiefenbacher

Feb 06

Ich hatte einen Kameraden ..

Ich hatte einen Kameraden ..

Tiefe Trauer herrscht derzeit in den Reihen der Tiroler Peacekeeper  – am 04. Feber d.J. verstarb überraschend im 52. Lebensjahr mit dem gebürtigen Judenburger/Stmk und in Imst wohnhaften Klaus Freigassner, Betreiber  von “Happi’s Hütte” in Tarrenz sowie langjähriger Seefahrer, einer der ihren.

Klaus Freigassner diente 1989/90 als UN-Soldat am Golan und schloss sich danach der Vereinigung der “Austrian Peacekeepers” an.

“Klaus war ein stets ruhiger, bescheidener und leidenschaftlicher Blauhelm, der sich immer für karitative Einsätze, wie zuletzt beim ORF-Tirol im Telefondienst für Licht ins Dunkel, zur Verfügung stellte”, lobte Landesleiter Gerhard Dujmovits mit Wehmut die Einsatzfreudigkeit seines Kameraden Klaus Freigassner, anlässlich des monatlichen Blauhelme-Treffens am Peacekeeper-Meeting-Point, im Rumer Hof.

 

Das Mitgefühl der Tiroler Blauhelme, die Klaus ein ehrendes Andenken bewahren werden, gilt seiner Lebensgefährtin Judith.

 Rest in Peace, lieber Kamerad Klaus

 Ich hatte einen Kameraden..

Franz Köfel, Presseoffizier Tirol

Feb 06

Oberösterreich: Linzer Berufsfeuerwehr zeigt ihr Können

Am 31. Jänner 2019 lud die Berufsfeuerwehr Linz unter der Leitung von Branddirektor DI. Dr. Christian Puchner die Offiziersgesellschaft Oberösterreich und den Landesleiter der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, Rudolf Tischlinger, zu einer höchst interessanten Veranstaltung ein, bei welcher die Aufgaben der Feuerwehr näher gebracht wurden. Die Feuerwehrmänner erbringen rund um die Uhr die vielfältigsten und oft gefährlichen Aufgaben zum Wohl der Bevölkerung. Und das 24 Stunden – 365 Tage im Jahr.

Voraussetzung dafür ist, dass die Mannschaft bestens organisiert, geschult und trainiert ist. Durchschnittlich 12 Einsätze pro Tag absolvierte im Vorjahr die Mannschaft der Berufsfeuerwehr Linz. Insgesamt 4.443 Mal rückte das erfahrene Team aus. Mit großem Respekt konnte auch eine Vorführung dieser tollen Mannschaft verfolgt werden. Menschenrettung mit Drehleiter und Innenangriff eines Atemschutztrupps, zwecks Brandbekämpfung waren nur zwei der zahlreichen Darbietungen. Im Aufenthaltsraum, bei belegten Brötchen und alkoholfreien Getränken (Alkoholverbot in der gesamten  Hauptfeuerwache) wurden gemeinsame Ziele zum Schutz, zum Wohle und zum Frieden unserer geliebten Heimat Österreich vertieft.

Der Landesleiter Oberösterreich bedankte sich und wünscht allen Feuerwehrkameraden einen unfallfreien Dienst. Als Ehrenhauptamtswalter – und auch auf Grund der gegenwärtigen Witterungslage – verabschiedete sich Tischlinger mit dem Feuerwehrleitspruch: “Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr“.

Bericht & Fotos: Rudolf Tischlinger, Landesleiter OÖ

 

 

Feb 02

Hochkarätige Tiroler Landespolitiker treten Vereinigung bei

 

Landtagsabgeordneter Dornauer unterstützt Tiroler Blauhelme

Hier geht’s zum vollständigen Bericht

 

 

Landtagsabgeordneter  Gamper trat Peacekeepern bei

Hier geht’s zum vollständigen Bericht

 

 

 

Jan 31

Der eifrige Wiener Stammtischteilnehmer Hubert Schmolek feierte . . .

Der Hubert – Paradesoldat von Götzendorf – Schmolek, feierte nicht einen Runden, nicht einen Halbrunden sondern den Achter Halbrunden u. 12 Monate.

Bevor es zum ausgezeichneten kulinarischen Teil ging, hielt der noch immer im Herzen jung gebliebene Soldat Hubert seine Ansprache. In Hamburg geboren, durch die Kriegswirren von dort weggezogen und in Salzburg angekommen, wo er die Pflichtschule und seine Lehre abschloss. Der in einfachen Verhältnissen aufgewachsene Hubert träumte schon als Kind, dass er einmal Soldat werden möchte. Der Grundstein wurde dann gelegt, als 1953 die Möglichkeit war, bei der B-Gendamerie in Ebelsberg sich zu melden bzw. dort einzurücken. Wie es so ist als Soldat, kam er dann nach Götzendorf, wo er die Unteroffizierslaufbahn einschlug und als Vizeleutnant in den Ruhestand ging. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zu UN – Einsätzen nach Zypern bzw. nach Ägypten. Beim ersten Einsatz war er vom zweiten Schiff nach Zypern als Kommandant einer Gruppe von Wachsoldaten eingeteilt, auf dem das Equipment für die österreichischen Soldaten von UNFICYP verladen war. Auf dem ersten Schiff waren die Offiziere, UO’s und die Chargen. Der Hubert brachte das gesamte Equipment ohne Verluste nach Zypern. Nach dem Yom – Kippur – Krieg war der Soldat mit Leib und Seele schon wieder unterwegs für einen Friedenseinsatz in Ägypten bei UNEF II. Dort wirkte er wieder beim Aufbau des österreichischen Bataillons in Ismailia mit. Leider musste sehr viel improvisiert werden, da dass Schiff (es war ohne Bewachung los geschickt worden) in Port Said ankam und es konnte nur mehr ein kleiner Teil entladen werden. Trotzdem war der Hubert immer mit Freude bei der „Sache“.

Der Schlusssatz gehört dem „Wolfi“. Er war es, der den Hubert etwas vom damaligen „Verein  Österreichischer Blauhelme“ erzählte bei dem er ohne lange zu zögern Mitglied wurde. Hubert brachte sich mit mehr als zehn Beiträgen beim Wiener Jour Fix ein.  Danke dass wir bei Deiner Feier dabei sein durften.

 

 

Bericht von Loitschy
Bilder von Johann Krannich

 

 

 

Jan 31

Oberösterreicher vertreten Vereinigung beim Unteroffiziersball an der Heeresunteroffiziersakademie

Am 25. Jänner 2019 fand in der Heeresunteroffiziersakademie in Enns zum  47 mal der Ball der Unteroffiziere statt. Auch eine Delegation der oberösterreichischen Peacekeeper erfreute sichan dem abwechslungsreichen Ball. Nach den Grußworten per Videobotschaft durch HBM Mario Kunasek, der leider dienstlich verhindert war, begrüßte Akademiekommandant Brigadier Egger zahlreiche Ehrengäste. Ebenfalls wurde die VÖP mit ihrem Landesleiter  Vzlt i.R. Rudolf Tischlinger namentlich begrüßt. Unter dem Motto “Ein Unteroffizier und Gentleman” wurde bis spät in die Nacht gefeiert und getanzt. Für Unterhaltung sorgten zahlreiche Künstler und Bands. Die Mitternachtseinlage wurde von der Showtanzgruppe “Red River LD” zum Besten gegeben.

Die VÖP gratuliert allen Beteiligten der HUAK, sowie dem Akademiekommandanten Brigadier Egger zum gelungenen und amüsanten Ball 2019.

Bericht & Fotos: Rudolf Tischlinger, Landesleiter OÖ

 

 

 

Jan 30

Delegation des Vorstandes zu Besuch beim Generalstabschef

Wien, 3. Jänner 2019: Heute wurde eine Delegation des Vorstandes unserer Vereinigung vom Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, General Mag. Robert Brieger, empfangen. General i.R. DI Mag. Greindl, Generalleutnant i.R. Mag. Bair und Hofrat Mag. Hübsch wurden vom Herrn General sehr herzlich empfangen und umgehend mit Kaffee versorgt. In sehr kameradschaftlicher Atmosphäre stellte unser Präsident die Vereinigung vor. Rasch wurden auch gemeinsame berufliche Erfahrungen sowie gemeinsame militärische Bezugspunkte in Erinnerung gerufen. Der Herr Generalstabschef interessierte sich für unsere Vorhaben und stellte in Aussicht, anlässlich der geplanten Übergabe der Präsidentschaft zum Bundestreffen nach Wiener Neustadt zu kommen. Nach langen Gesprächen und der Aufnahme eines Erinnerungsbildes verlies die Delegation General Mag. Brieger in der Gewissheit, dass er ein Freund der Peacekeeper ist!

Bericht & Foto: HR Mag. Dietmar Hübsch, Generalsekretär

Jan 21

6. Tag der Wehrpflicht: Delegation der oberösterreichischen Peacekeeper war dabei

Am 20. Jänner 2019 besuchten fünf Peacekeeper der oberösterreichischen Landesgruppe mit Ihrem Landesleiter Rudolf Tischlinger, den VI. Tag der Wehrpflicht im Haus der Industrie in Wien. Im Zuge der interessanten Diskussionsrunde zum Thema “Wie widerstandsfähig ist Österreich?” wurde veranschaulicht, dass ein totaler Blackout (Stromausfall) in Europa unvorstellbare Folgen für Millionen von Menschen hätte. Josef Lindner, Geschäftsführer des oberösterreichischen Zivilschutzverbandes berichtete auch, dass mehr als 3/4 aller österreichischen Haushalte unzureichend oder nicht auf solche Notfälle vorbereitet sind.

Im Anschluss wurde die Zeit und Gelegenheit noch genutzt, vertiefte Gespräche mit Verteidigungsminister Mario Kunasek und anderen hochrangigen Persönlichkeiten zu führen.

Bericht: Rudolf Tischlinger, Landesleiter OÖ
Fotos: Josef Möseneder, Rudolf Tischlinger

 

 

 

 

 

Jan 07

Oberösterreichischer Blauhelmsoldat erhält Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Unser Kamerad und Verbindungsoffizier zu den Traditionsverbänden in Oberösterreich, Vizeleutnant Gustav Rabel, wurde im Linzer Rathaus von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer mit dem „Silbernen Verdienstzeichen der Republik Österreich“ ausgezeichnet.

Wir Peacekeeper gratulieren Ihm dazu auf das Herzlichste.

Bericht & Fotos: Rudolf Tischlinger

 

 

 

 

Jan 03

Jahresausklang der steirischen UN-Veteranen

Zeltweg, 13. Dezember 2018: 11. Zeltweger Peacekeeper Stammtisch und Jahresausklang.

Der 3. Jahresausklang, der wie immer in der traditionellen Weise in der Cafeteria am Fliegerhorst Hinterstoisser stattfand, war diesmal ein besonderes Ereignis.

Als stellvertretender Landesleiter hatte ich die traurige Aufgabe, mich von unseren Bereichsleiter, Vzlt Alois Driussi zu verabschieden, welcher mit 1. Dezember 2018 in den wohlverdienten Ruhestand ging und somit auch sein Amt als Bereichsleiter Zeltweg niederlegte. Alois, herzlichen Dank für deine ständige, aufopfernde Arbeit in unserer Vereinigung, und ich hoffe, dass du weiterhin die Zeltweger Peacekeeper-Stammtische besuchen wirst.

Aber wie man Luis kennt, ging er nicht, ohne sich über seine Nachfolge Gedanken zu machen. So präsentierte er uns mit Offiziersstellverteter Hörbinger Oliver auch gleich seinen Nachfolger. Mir fiel daher die ehrenvolle Aufgabe zu, Oliver mit Überreichung der Bestellungsurkunde als neuen Bereichsleiter in den „Dienst zu stellen“.

Unterstützt wurde ich wie immer vom Garnisons- und Kasernenkommandanten und Kommandanten des Fliegerabwehrbataillones, Oberst Edwin Pekovsek, MSD, der dann auch mit mir gemeinsam im Anschluss die Verleihung der Ehrenzeichen unserer Vereinigung vornahm.

Die Verdienstmedaille in GOLD erhielten aufgrund der nun schon jahrelangen Unterstützung bei unseren Events auf dem Fliegerhorst in Zeltweg:

·         Oberst Bernhard Wimmer, Kommandant Flugleitung,

·         ADir RegR Gernot Schweiger, Luftfahrtmuseum am Fliegerhorst Zeltweg und

·         Vzlt Wolfgang Pfandl, Kommandant Betriebstaffel, Fliegerhorst Zeltweg.

Ein besonderer Dank gilt außerdem Frau FI Adelheid Reichstaler, die mich bereits seit Beginn meiner Tätigkeit als Funktionär im Rahmen unserer Vereinigung immer tatkräftig unterstützt.

Nach einen kurzen Rückblick und Vorschau auf das Jahr 2019 konnten wir zum gemütlichen Teil übergehen.

Fotos & Bericht: Günter Spiel, Vizeleutnant i.R.

 

 

 

 

 

 

 

Dez 27

24. Dezember 2018: Tiroler Blauhelme zu Gast im ORF-Landesstudio Tirol zugunsten Licht ins Dunkel

Das Original von “Heiligabend” ORF Tirol mit sieben tapferen Peacekeepern.
Einfach aus Bild klicken und Sie werden weitergeleitet!

GrößenänderungLLT Licht ins Dunkel Bearbeitet

 

 

 

Dez 18

Peacekeeper am Spendentelefon für “Licht ins Dunkel”

ORF Radio Tirol Wunschhit

Peacekeeper am Spendentelefon für “Licht ins Dunkel”

Auf Einladung von ORF Radio Tirol für “24 Stunden Wunschhits für Licht ins Dunkel” Sie wünschen – Sie spenden – wir spielen. 24 Stunden lang spielte Radio Tirol auch heuer wieder Wunschhits gegen eine Spende an “Licht ins Dunkel”

Da ließen sich Klaus Freigassner, Charly Egger, Franz Köfel und Gerhard Dujmovits nicht lange bitten und saßen gerne 3 Stunden am Spendentelefon – erfüllten Musikwünsche und sammelten Spenden.

Vielen Dank auch an das traumhafte Team von Radio Tirol.

Auch wir Tiroler Peacekeeper wünschen allen Familien ein schönes besinnliches Weihnachtsfest.

Keep Peace
Gerhard F. Dujmovits

Dez 13

Tiroler Blauhelme im Weekend Magazin

Dez 10

Wolfsberger Peacekeeper feierten ihren Jahresausklang

Bei den vierteljährlichen Peacekeeper-Abenden in der Embassy SkyLounge im Lavanthaus ein volles Haus zu haben, scheint schon normal zu sein. Auch diesmal war es nicht anders. Die vom Geschäftsführer Manuel Wutscher und seinem Team festlich geschmückte Lounge – mit freiem Blick über die Altstadt und dem an der Lavant platzierten Weihnachtsmarkt – hob von Beginn an die weihnachtliche Stimmung.

Aufgrund der vielen gleichzeitig stattfindenden Weihnachtsfeiern verschiedener Vereine und Organisationen konnten einige unserer ständigen Ehrengäste wegen anderer Verpflichtungen leider nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen. Trotzdem konnte der stellvertretende Landesleiter und Bereichsleiter für den Bezirk Wolfsberg den Landespräsidenten des Österreichischen Kameradschaftsbundes Kärnten, Major aD Wolf Dieter Ressenig, den Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Wolfsberg, Martin Schifferl, den Staatssekretär aD Albin Schober – und als besondere Überraschung den Schuldirektor des Bundesoberstufenrealgymnasiums Wolfsberg, Hptm aD Mag. Peter Reischl begrüßen, der 1983/84 gemeinsam mit dem Bereichsleiter in Zypern beim AUSCON/UNFICYP die Band „Die Blauen Jungs“ für die sogenannte „Auscheckerparty“ gründete. Darüber hinaus – neben den Gästen aus ganz Kärnten und der Steiermark – auch den stellvertretenden Landesleiter der Steiermark, Günter Spiel. Der Bürgermeister der Stadt Wolfsberg, Hans Peter Schlagholz, besuchte uns aufgrund anderer Verpflichtungen erst etwas später am Abend und wurde mit entsprechendem Applaus begrüßt.

Wie schon bei der Weihnachtsfeier der Villacher Peacekeeper wies der Bereichsleiter in seiner Begrüßungsrede u.a. auch auf die zahlreichen Jubiläen im laufenden Jahr hin, wie 100 Jahre Republik – Ende des ersten Weltkrieges, Beginn des Kärntner Abwehrkampfes, 70 Jahre seit Erklärung der Menschenrechte und 30 Jahre Verleihung des Friedensnobelpreises an die UN Truppen. Daher war es anlässlich dieses Jubiläums eine ganz besondere Freude dem Kameraden Oberstabswachtmeister aD Wolfgang Arzberger die Erinnerungsmedaille zum Friedensnobelpreis 1988 zu überreichen.

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Nach der Gedenkminute für die österreichischen Soldaten, die in den Diensten des Friedens ihr Leben ließen als auch für die inzwischen verstorbenen Peacekeeper-Kameraden übergab der Bereichsleiter dem Kameraden Wolfgang Hinteregger das imaginäre  Mikrofon und bat ihn mit seinem Vortrag über die persönlichen Erlebnisse während seines ersten „UN-Einsatzes im Sinai“ zu berichten. Das die jüngeren Kameraden bzw. jene die erst später auf Auslandseinsätze gingen – und inzwischen mit den heutigen Kommunikationsmitteln den Kontakt zur Heimat einfach aufrecht halten können – über die seinerzeitigen Einsatzbedingungen und Lebensumstände, die Hinteregger mit seinen Bildern und Kommentaren wirklich interessant vermittelte, erstaunt waren, ist nicht verwunderlich.

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Wie schon Tradition wurde anschließend das inzwischen bekannt reichliche Buffet, vorbereitet von Klaus Luttenberger, gestürmt und vernichtet. Das der Austausch der eigenen Erlebnisse während der verschiedenen Auslandseinsätze Gesprächsthema Nummer Eins war, liegt in der Natur der Sache. Wie schon gewohnt, verabschiedete sich der harte Kern erst gegen Mitternacht und machte sich auf den Heimweg – oder auch nicht!

Text/Bilder GBF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dez 10

Jahresausklang der Villacher Peacekeeper

Wie schon in den letzten Jahren wurde der Jahresabschluss (Vorweihnachtsfeier) der Villacher Peacekeeper am letzten Freitag im November in der Gmanstubn im Brauhof gefeiert.

Durch den UN-Einsatz des Landesleiters Franz Urschitz bei UNIFIL im Libanon bedingt, organisierte der stellvertretende Landesleiter Gerhard Frank diesen Abend. Der Geschäftsführer des Brauhofes Wolfgang Patterer – auch unterstützendes Mitglied unserer Vereinigung – sorgte mit entsprechender Dekoration für weihnachtliche Atmosphäre und einer variationsreichen Speisekarte für das leibliche Wohl.

Die Vorbereitungen haben sich ausgezahlt – ein volles Haus ist der schönste Dank für einen Veranstalter – und es war tatsächlich das Fassungsvermögen der Gmanstubn ausgeschöpft.

In seiner Begrüßungsrede wies der stellvertretende Landesleiter u.a. auch auf die zahlreichen Jubiläen im laufenden Jahr hin, wie 100 Jahre Republik – Ende des ersten Weltkrieges, Beginn des Kärntner Abwehrkampfes (Ausstellung „Vor 100 Jahren“ im Kulturhaus Maria Gail), 70 Jahre seit Erklärung der Menschenrechte und 30 Jahre Verleihung des Friedensnobelpreises an die UN Truppen.

Nach der Trauerminute im Gedenken an die österreichischen Soldaten, die in den Diensten des Friedens ihr Leben ließen als auch an die inzwischen verstorbenen Peacekeeper-Kameraden, wurde die vom ORF kürzlich ausgestrahlte Dokumentation „Österreichs Soldaten – weltweit im Einsatz“ gebracht. Die Dokumentation stieß insofern auf großes Interesse – da viele der historischen Fakten den Kameraden gar nicht oder nicht mehr bekannt waren.

Beim anschließenden Festessen wurde darüber noch lange diskutiert und der Wunsch geäußert, in Zukunft doch öfters interessante Vorträge – auch Erlebnisse einzelner Kameraden während ihrer Auslandseinsätze – zu bringen.

Mit den besten Wünschen für die Weihnachtsfeiertage und einem guten Rutsch ins neue Jahr verabschiedete der stellvertretend Landesleiter die Kameradinnen und Kameraden und versprach die Bereichsleitung in Villach bis zur Rückkehr des Landesleiters weiterhin wahrnehmen zu wollen.

Text/Bilder – GBF

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Dez 06

Jahresabschluss des Bereiches Weinviertel Süd

Am 4. Dezember 2018 fand der Jahresabschluss der Bereichsgruppe Weinviertel Süd im Jagdstüberl des Heurigen Wannemacher statt. Nach der Begrüßung durch den Bereichsleiter und ein paar Worten des Präsidenten General i.R. Greindl ging bei gutem Essen und Trinken ein gemütlicher Abend zu Ende.

Bericht und Fotos: Richard Roblicka, Vzlt i.R.

 

 

 

 

 

Dez 06

Wiener Neustädter Jour Fixe: Einsatz im Uno-Hauptquartier Zypern

Bereichsleiterin Irene Valina durfte sich wieder einmal über ein volles Café Nuovo in der Neustädter Fußgängerzone freuen. Beim Jour Fixe am 26. Novembers 2018 trug Oberst MMMag. Norbert Schartner über die Geschichte von UNFICYP und seine dortigen Erfahrungen vor.

Zu Beginn informierte die Bereichsleiterin über das Bundestreffen vom 24. bis zum 26. Mai 2019 im Rahmen der Landesaustellung, sie begrüßte die anwesenden Mitglieder der Stadtregierung Christian Filipp, Johann Machowetz und Robert Pfisterer sowie die Mitglieder der VÖP Generalleutnant iR Bernhard Bair, Landesleiter Niederösterreich, Oberstleutnant Manfred Sommer und Oberst iR Günter Bartunek für Wiener Neustadt.

Überrascht wurde Valina mit einem Holz-VÖP-Wappen, einem selbstgeschnitzten Geschenk des vorigen Vortragenden, Offiziersstellvertreter Holger Murkowski.

Oberst Schartner begann dann mit der Geschichte des Bundesheereinsatzes: Österreichische UN-Soldaten sind 1964 als Sanitätspersonal erstmals auf die Insel Zypern verlegt worden. Im Jahr 1972 erfolgte die Entsendung eines bewaffneten Bataillons, das zuerst im Sektor Paphos, dann im Sektor Larnaca und zuletzt im Ostsektor der Insel, und zwar im Raum Famagusta, stationiert war. Die Verantwortung für den Ostsektor der Mittelmeerinsel Zypern legte nach 37 Jahren das ÖBH ab, knapp 17.000 Mann des Österreichischen Bundesheeres haben dabei ihren Auslandseinsatz geleistet.

Der UN-Sicherheitsrat befürwortete mit der Resolution 186 mit der Zustimmung des Parlaments von Zypern die Schaffung einer „United Nations-Force In Cyprus“ (UNFICYP). Der Auftrag des österreichischen Kontingentes bestand darin, ein Aufflammen der kriegerischen Tätigkeiten zwischen den Rivalen zu unterbinden, für die Aufrechterhaltung von Gesetz und Ordnung zu sorgen und weiters sollen Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Zypernproblem auf gerechte Art und Weise gelöst wird und normale Verhältnisse wiederhergestellt werden. Im Juni 1964 erreichte UNFICYP eine Stärke von 6411 Mann und bestand aus österreichischen, kanadischen, dänischen, finnischen, irischen, schwedischen sowie britischen Militäreinheiten und zivilen Polizeieinheiten aus Australien, Österreich, Dänemark, Neuseeland und Schweden.

Es gibt aber nach wie vor Vorfälle auf dieser Insel, die Rückkehr zu normalen Lebensbedingungen scheinen dem Vortragenden bis dato nicht möglich. Am Ende zeigte er noch einige Fotos, die die Lage veranschaulichten. Seine Hoffnung liege bei der Jugend, die ein gemeinsames Zypern wollten. Er wiederholte nochmals seine Freude über seine Einsätze: „Es ist toll in so einem Umfeld arbeiten zu dürfen!“.

Der nächste Vortrag im Rahmen der Jour Fixe wird die Pionierarbeit auf den Golan-Höhen nach dem Abzug vom Sinai zum Thema haben.

Bericht und Fotos: Mag. Serge Claus

 

 

 

 

 

Dez 04

3. UN-Treffen der Blauhelm-Veteranen von Zypern in Graz

Unter perfekter Regie von Organisator und Bereichsleiter Graz, Vizeleutnant Johannes Wenzl, kam es zum Treffen der ehemaligen UNFICYP (United Nations Forces in Cyprus) Soldaten – seit 1964 sind weit über 16.000 schon in Zypern im Dienste des Friedens gestanden – am 9. November in der Grazer Belgierkaserne. Mit einem Gottesdienst welchen Militärdekan a. D. Peter Weberhofer in der Kasernenkirche im Gedenken an die 13 in Zypern gefallenen/verunglückten Österreicher feierte, begann dieses Treffen, das mit dem Entzünden von dreizehn Kerzen durch Vizeleutant Heinz Vieider einen emotionalen Höhepunkt fand. Pfarrer Weberhofer, der ja selbst ebenso UN-GOLAN-auslandserfahren ist, betonte u. a., dass alles seine Zeit haben muss – so auch die Zeit den uns im Tode vorangegangenen Peacekeepern zu gedenken. Der Fahnentrupps des privilegierten uniformierten Grazer Bürgerkorps zeichnete diesen Gottesdienst zusätzlich aus, ehe dieser in den Festsaal der Belgierkaserne einmarschierte und der offizielle Festakt begann.

Vizeleutnant Wenzl konnte eine Reihe von  Festgästen willkommen heißen. So war von der politischen Riege der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl,  LAbg. Lukas Schnitzer i.V. des LH Hermann Schützenhöfer, Bundesrat und Bgm von Tieschen Martin Weber i.V. von LHStv. Mag. Michael Schickhofer,  LAbg. & Klubobmann Mag. Stefan Hermann i. V. von Bundesminister Mario Kunasek, den Präsidenten der OG Stmk NAbg. OberstleutnantDI Christian Schandor , der steirische Presseoffizier Oberst Gerhard Schweiger i. V. des Militärkommandanten Brigadier Mag. Heinz Zöllner , die Obristen Wildberger, Pacher-Theinburg, Uray, Paulewicz, Eberhart oder UO-Urgesteine, wie Wagner, Frank, Schittl etc. zu begrüßen. Zahlreiche ehemalige Bataillonskommandanten auf Zypern, sowie Kameraden aus ganz Österreich waren der Einladung gefolgt. Von der Wirtschaft galtsein besonderer Gruß und Dank der Energie Steiermark mit Dr. Markus Fally sowie und Oberst Helmut MOSER – Moser Medien Group WELS / Einsatz Magazin – und die Versicherung “Helvetia” als Sponsoren des Treffens.Dr. Fally hob vor allem die perfekte Schulung in der Armee hervor, die Disziplin und Respekt an der Spitze, wo aber auch die Fürsorglichkeit einen großen Stellenwert hat. Ein besonderer Gruß galt dem Peacekeeper Vorstandsmitglied Vizeleutnant i. R. Richard Roblicka und dem stv Landesleiter Vizeleutnant i.R Günter Spiel.

In fast allen Grußworten der Politiker kam die Wichtigkeit dieser Beiträge zu den Friedenseinsätzen zur Sprache, die einen ausgezeichneten Ruf – vor allem am Balkan – erwirkten. Ein motiviertes und einsatzbereites Heer – dazu gehören natürlich auch die finanziellen Mitteln – ist für den Frieden im Inneren, als auch als Beitrag außerhalb Österreichs unabdingbar. „Friede und Demokratie braucht auch Einsatz“.

Dr. Kostas Risovalis, der seit 36 Jahren der Präsident der Österreich-Griechischen Gesellschaft ist, war es vorbehalten als zypriotischer Vertreter Dankesworte an die „Peacekeeper“ zu entrichten. Und es freuteihn, dass es wiederum – Dank Vizeleutnant Wenzl mit seinem Team und den Familienangehörigen – zu diesem österreichisch-griechisch-zypriotischen Treffen gekommen sei. Als lebendiges „Gastgeschenk“ hatte er den griechischen Tanzverein „Choreftikos Omilos Graz“ mitgebracht, der den Gästen viel Freude und Spaß mit Sirtaki & Bouzouki etc. bereitete. Das UN-Urgestein, Vizeleutnant Werner Zofal, lockerte mit seinen Erzählungen aus den verschiedensten Einsatzräumen – von Zypern, Syrien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Tatschikistan – die nunmehr schon in seinem zweiten Buch „Call Zofal 2“ ,Verlag Vehling, zusammenfasst sind – auf. Für seinen besonderen Einsatz für die  Peacekeeper in der Steiermark und in Tirol wurde schließlich Vizeleutnant Johannes Wenzl mit dem Peacekeeper „Ritterkreuz in Silber“  durch Peacekeeper-Vorstandsmitglied Vizeleutnant i. R. Richard Roblicka bzw. dem „Silbernen Verdienstzeichen“ des Tiroler Kameradschaftsbundes durch Vizepräsident Johannes Stadlwieser ausgezeichnet.

Die zypriotischen Speisen, wie Souvlaki, Moussaka, Halloumi, Tsatsiki und Baklava wurden original zubereitet und natürlich durfte da das „zypriotische Nationalgetränk“ – der „brandy sour“ oder der „Mavrodaphne“ nicht fehlen, welche eine wunderbare Stimmung unter den ehemaligen Kameraden hervorrief.

Bericht und Fotos: Rumpf Alois, Vzlt i. R.

 

 

 

 

 

 

 

Nov 29

Feudale Weihnachtsfeier der Tiroler Peacekeeper

Feudale Weihnachtsfeier der Tiroler Peacekeeper

Wie bereits im Vorjahr im Casino Innsbruck, ermöglichte der nunmehrige Direktor des Casinos Kitzbühel und ehemalige Blauhelm Hannes Huter den Tiroler Peacekeepern wieder eine feudale Weihnachtsfeier, diesmal im Casino Kitzbühel.
Neben einem mehrgängigen, auf orientalische Spezialitäten ausgerichtetem Buffet, wurden jedem der 51 Peacekeepern und Begleitungen zur Begrüßung Jetons im Werte von 30 Euro sowie ein liebevoll zusammengestelltes Päckchen mit Weihnachtsnaschereien übergeben.

Dass es die Tiroler Blauhelme verstehen, ihre Feste entsprechend zu feiern zeigt der Umstand, dass 12 Kameraden und Begleitungen aus anderen Bundesländern sowie hochrangige Tiroler Politiker an dieser Feier teilnahmen. Die Organisatoren der Weihnachtsfeier LL Gerhard Dujmovits und Direktor Hannes Huter, dessen Entgegenkommen LL Dujmovits in seiner Festansprache besonders hervorhob, wurden von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen für die Ausrichtung dieser Veranstaltung mit einem länger anhaltenden Applaus bedacht.

Vom Verein zur Förderung des Friedens “Flame of Peace” und vom Österreichischem Kameradschaftsbund – Stadtverband Hollabrunn – wurde Gerhard Dujmovits mit dem “Verdienstkreuz für Humanität” geehrt.

Zur geselligen Unterhaltung trug auch “Pipo” Stefan Schertler mit seinen Kunststücken als Tischzauberer bei – was immer wieder Begeisterung auslöste.
Ein Gewinnspiel mit der Glücksfee Kasia Frala  zog Paivi Braun (Finnland) die eine 2 tägige Reise für 2 Personen ins Ausseerland entgegen nehmen konnte, gespendet von JUST AWAY, zwei Preise zur Verfügung gestellt von Casino Kitzbühel gingen an Martin Eberharter und Aurelien Malvolti.

Ehrengäste waren Schlechter Ludwig Gemeinderat von Kitzbühel als Vertretung Bürgermeister, LAbg. Alexander Gamper, Oberst Bernd Rott Kommandant des  Jägerbataillons 24, Urbanek Richard vom “Kitzanzeiger”

Franz Köfel
Presseoffizier Tirol