Dez 13

Friedensmission von Conny Pipal – Weekend Magazin

Dez 10

Wolfsberger Peacekeeper feierten ihren Jahresausklang

Bei den vierteljährlichen Peacekeeper-Abenden in der Embassy SkyLounge im Lavanthaus ein volles Haus zu haben, scheint schon normal zu sein. Auch diesmal war es nicht anders. Die vom Geschäftsführer Manuel Wutscher und seinem Team festlich geschmückte Lounge – mit freiem Blick über die Altstadt und dem an der Lavant platzierten Weihnachtsmarkt – hob von Beginn an die weihnachtliche Stimmung.

Aufgrund der vielen gleichzeitig stattfindenden Weihnachtsfeiern verschiedener Vereine und Organisationen konnten einige unserer ständigen Ehrengäste wegen anderer Verpflichtungen leider nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen. Trotzdem konnte der stellvertretende Landesleiter und Bereichsleiter für den Bezirk Wolfsberg den Landespräsidenten des Österreichischen Kameradschaftsbundes Kärnten, Major aD Wolf Dieter Ressenig, den Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Wolfsberg, Martin Schifferl, den Staatssekretär aD Albin Schober – und als besondere Überraschung den Schuldirektor des Bundesoberstufenrealgymnasiums Wolfsberg, Hptm aD Mag. Peter Reischl begrüßen, der 1983/84 gemeinsam mit dem Bereichsleiter in Zypern beim AUSCON/UNFICYP die Band „Die Blauen Jungs“ für die sogenannte „Auscheckerparty“ gründete. Darüber hinaus – neben den Gästen aus ganz Kärnten und der Steiermark – auch den stellvertretenden Landesleiter der Steiermark, Günter Spiel. Der Bürgermeister der Stadt Wolfsberg, Hans Peter Schlagholz, besuchte uns aufgrund anderer Verpflichtungen erst etwas später am Abend und wurde mit entsprechendem Applaus begrüßt.

Wie schon bei der Weihnachtsfeier der Villacher Peacekeeper wies der Bereichsleiter in seiner Begrüßungsrede u.a. auch auf die zahlreichen Jubiläen im laufenden Jahr hin, wie 100 Jahre Republik – Ende des ersten Weltkrieges, Beginn des Kärntner Abwehrkampfes, 70 Jahre seit Erklärung der Menschenrechte und 30 Jahre Verleihung des Friedensnobelpreises an die UN Truppen. Daher war es anlässlich dieses Jubiläums eine ganz besondere Freude dem Kameraden Oberstabswachtmeister aD Wolfgang Arzberger die Erinnerungsmedaille zum Friedensnobelpreis 1988 zu überreichen.

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Nach der Gedenkminute für die österreichischen Soldaten, die in den Diensten des Friedens ihr Leben ließen als auch für die inzwischen verstorbenen Peacekeeper-Kameraden übergab der Bereichsleiter dem Kameraden Wolfgang Hinteregger das imaginäre  Mikrofon und bat ihn mit seinem Vortrag über die persönlichen Erlebnisse während seines ersten „UN-Einsatzes im Sinai“ zu berichten. Das die jüngeren Kameraden bzw. jene die erst später auf Auslandseinsätze gingen – und inzwischen mit den heutigen Kommunikationsmitteln den Kontakt zur Heimat einfach aufrecht halten können – über die seinerzeitigen Einsatzbedingungen und Lebensumstände, die Hinteregger mit seinen Bildern und Kommentaren wirklich interessant vermittelte, erstaunt waren, ist nicht verwunderlich.

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Wie schon Tradition wurde anschließend das inzwischen bekannt reichliche Buffet, vorbereitet von Klaus Luttenberger, gestürmt und vernichtet. Das der Austausch der eigenen Erlebnisse während der verschiedenen Auslandseinsätze Gesprächsthema Nummer Eins war, liegt in der Natur der Sache. Wie schon gewohnt, verabschiedete sich der harte Kern erst gegen Mitternacht und machte sich auf den Heimweg – oder auch nicht!

Text/Bilder GBF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dez 10

Jahresausklang der Villacher Peacekeeper

Wie schon in den letzten Jahren wurde der Jahresabschluss (Vorweihnachtsfeier) der Villacher Peacekeeper am letzten Freitag im November in der Gmanstubn im Brauhof gefeiert.

Durch den UN-Einsatz des Landesleiters Franz Urschitz bei UNIFIL im Libanon bedingt, organisierte der stellvertretende Landesleiter Gerhard Frank diesen Abend. Der Geschäftsführer des Brauhofes Wolfgang Patterer – auch unterstützendes Mitglied unserer Vereinigung – sorgte mit entsprechender Dekoration für weihnachtliche Atmosphäre und einer variationsreichen Speisekarte für das leibliche Wohl.

Die Vorbereitungen haben sich ausgezahlt – ein volles Haus ist der schönste Dank für einen Veranstalter – und es war tatsächlich das Fassungsvermögen der Gmanstubn ausgeschöpft.

In seiner Begrüßungsrede wies der stellvertretende Landesleiter u.a. auch auf die zahlreichen Jubiläen im laufenden Jahr hin, wie 100 Jahre Republik – Ende des ersten Weltkrieges, Beginn des Kärntner Abwehrkampfes (Ausstellung „Vor 100 Jahren“ im Kulturhaus Maria Gail), 70 Jahre seit Erklärung der Menschenrechte und 30 Jahre Verleihung des Friedensnobelpreises an die UN Truppen.

Nach der Trauerminute im Gedenken an die österreichischen Soldaten, die in den Diensten des Friedens ihr Leben ließen als auch an die inzwischen verstorbenen Peacekeeper-Kameraden, wurde die vom ORF kürzlich ausgestrahlte Dokumentation „Österreichs Soldaten – weltweit im Einsatz“ gebracht. Die Dokumentation stieß insofern auf großes Interesse – da viele der historischen Fakten den Kameraden gar nicht oder nicht mehr bekannt waren.

Beim anschließenden Festessen wurde darüber noch lange diskutiert und der Wunsch geäußert, in Zukunft doch öfters interessante Vorträge – auch Erlebnisse einzelner Kameraden während ihrer Auslandseinsätze – zu bringen.

Mit den besten Wünschen für die Weihnachtsfeiertage und einem guten Rutsch ins neue Jahr verabschiedete der stellvertretend Landesleiter die Kameradinnen und Kameraden und versprach die Bereichsleitung in Villach bis zur Rückkehr des Landesleiters weiterhin wahrnehmen zu wollen.

Text/Bilder – GBF

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Dez 06

Jahresabschluss des Bereiches Weinviertel Süd

Am 4. Dezember 2018 fand der Jahresabschluss der Bereichsgruppe Weinviertel Süd im Jagdstüberl des Heurigen Wannemacher statt. Nach der Begrüßung durch den Bereichsleiter und ein paar Worten des Präsidenten General i.R. Greindl ging bei gutem Essen und Trinken ein gemütlicher Abend zu Ende.

Bericht und Fotos: Richard Roblicka, Vzlt i.R.

 

 

 

 

 

Dez 06

Wiener Neustädter Jour Fixe: Einsatz im Uno-Hauptquartier Zypern

Bereichsleiterin Irene Valina durfte sich wieder einmal über ein volles Café Nuovo in der Neustädter Fußgängerzone freuen. Beim Jour Fixe am 26. Novembers 2018 trug Oberst MMMag. Norbert Schartner über die Geschichte von UNFICYP und seine dortigen Erfahrungen vor.

Zu Beginn informierte die Bereichsleiterin über das Bundestreffen vom 24. bis zum 26. Mai 2019 im Rahmen der Landesaustellung, sie begrüßte die anwesenden Mitglieder der Stadtregierung Christian Filipp, Johann Machowetz und Robert Pfisterer sowie die Mitglieder der VÖP Generalleutnant iR Bernhard Bair, Landesleiter Niederösterreich, Oberstleutnant Manfred Sommer und Oberst iR Günter Bartunek für Wiener Neustadt.

Überrascht wurde Valina mit einem Holz-VÖP-Wappen, einem selbstgeschnitzten Geschenk des vorigen Vortragenden, Offiziersstellvertreter Holger Murkowski.

Oberst Schartner begann dann mit der Geschichte des Bundesheereinsatzes: Österreichische UN-Soldaten sind 1964 als Sanitätspersonal erstmals auf die Insel Zypern verlegt worden. Im Jahr 1972 erfolgte die Entsendung eines bewaffneten Bataillons, das zuerst im Sektor Paphos, dann im Sektor Larnaca und zuletzt im Ostsektor der Insel, und zwar im Raum Famagusta, stationiert war. Die Verantwortung für den Ostsektor der Mittelmeerinsel Zypern legte nach 37 Jahren das ÖBH ab, knapp 17.000 Mann des Österreichischen Bundesheeres haben dabei ihren Auslandseinsatz geleistet.

Der UN-Sicherheitsrat befürwortete mit der Resolution 186 mit der Zustimmung des Parlaments von Zypern die Schaffung einer „United Nations-Force In Cyprus“ (UNFICYP). Der Auftrag des österreichischen Kontingentes bestand darin, ein Aufflammen der kriegerischen Tätigkeiten zwischen den Rivalen zu unterbinden, für die Aufrechterhaltung von Gesetz und Ordnung zu sorgen und weiters sollen Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Zypernproblem auf gerechte Art und Weise gelöst wird und normale Verhältnisse wiederhergestellt werden. Im Juni 1964 erreichte UNFICYP eine Stärke von 6411 Mann und bestand aus österreichischen, kanadischen, dänischen, finnischen, irischen, schwedischen sowie britischen Militäreinheiten und zivilen Polizeieinheiten aus Australien, Österreich, Dänemark, Neuseeland und Schweden.

Es gibt aber nach wie vor Vorfälle auf dieser Insel, die Rückkehr zu normalen Lebensbedingungen scheinen dem Vortragenden bis dato nicht möglich. Am Ende zeigte er noch einige Fotos, die die Lage veranschaulichten. Seine Hoffnung liege bei der Jugend, die ein gemeinsames Zypern wollten. Er wiederholte nochmals seine Freude über seine Einsätze: „Es ist toll in so einem Umfeld arbeiten zu dürfen!“.

Der nächste Vortrag im Rahmen der Jour Fixe wird die Pionierarbeit auf den Golan-Höhen nach dem Abzug vom Sinai zum Thema haben.

Bericht und Fotos: Mag. Serge Claus

 

 

 

 

 

Dez 04

3. UN-Treffen der Blauhelm-Veteranen von Zypern in Graz

Unter perfekter Regie von Organisator und Bereichsleiter Graz, Vizeleutnant Johannes Wenzl, kam es zum Treffen der ehemaligen UNFICYP (United Nations Forces in Cyprus) Soldaten – seit 1964 sind weit über 16.000 schon in Zypern im Dienste des Friedens gestanden – am 9. November in der Grazer Belgierkaserne. Mit einem Gottesdienst welchen Militärdekan a. D. Peter Weberhofer in der Kasernenkirche im Gedenken an die 13 in Zypern gefallenen/verunglückten Österreicher feierte, begann dieses Treffen, das mit dem Entzünden von dreizehn Kerzen durch Vizeleutant Heinz Vieider einen emotionalen Höhepunkt fand. Pfarrer Weberhofer, der ja selbst ebenso UN-GOLAN-auslandserfahren ist, betonte u. a., dass alles seine Zeit haben muss – so auch die Zeit den uns im Tode vorangegangenen Peacekeepern zu gedenken. Der Fahnentrupps des privilegierten uniformierten Grazer Bürgerkorps zeichnete diesen Gottesdienst zusätzlich aus, ehe dieser in den Festsaal der Belgierkaserne einmarschierte und der offizielle Festakt begann.

Vizeleutnant Wenzl konnte eine Reihe von  Festgästen willkommen heißen. So war von der politischen Riege der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl,  LAbg. Lukas Schnitzer i.V. des LH Hermann Schützenhöfer, Bundesrat und Bgm von Tieschen Martin Weber i.V. von LHStv. Mag. Michael Schickhofer,  LAbg. & Klubobmann Mag. Stefan Hermann i. V. von Bundesminister Mario Kunasek, den Präsidenten der OG Stmk NAbg. OberstleutnantDI Christian Schandor , der steirische Presseoffizier Oberst Gerhard Schweiger i. V. des Militärkommandanten Brigadier Mag. Heinz Zöllner , die Obristen Wildberger, Pacher-Theinburg, Uray, Paulewicz, Eberhart oder UO-Urgesteine, wie Wagner, Frank, Schittl etc. zu begrüßen. Zahlreiche ehemalige Bataillonskommandanten auf Zypern, sowie Kameraden aus ganz Österreich waren der Einladung gefolgt. Von der Wirtschaft galtsein besonderer Gruß und Dank der Energie Steiermark mit Dr. Markus Fally sowie und Oberst Helmut MOSER – Moser Medien Group WELS / Einsatz Magazin – und die Versicherung “Helvetia” als Sponsoren des Treffens.Dr. Fally hob vor allem die perfekte Schulung in der Armee hervor, die Disziplin und Respekt an der Spitze, wo aber auch die Fürsorglichkeit einen großen Stellenwert hat. Ein besonderer Gruß galt dem Peacekeeper Vorstandsmitglied Vizeleutnant i. R. Richard Roblicka und dem stv Landesleiter Vizeleutnant i.R Günter Spiel.

In fast allen Grußworten der Politiker kam die Wichtigkeit dieser Beiträge zu den Friedenseinsätzen zur Sprache, die einen ausgezeichneten Ruf – vor allem am Balkan – erwirkten. Ein motiviertes und einsatzbereites Heer – dazu gehören natürlich auch die finanziellen Mitteln – ist für den Frieden im Inneren, als auch als Beitrag außerhalb Österreichs unabdingbar. „Friede und Demokratie braucht auch Einsatz“.

Dr. Kostas Risovalis, der seit 36 Jahren der Präsident der Österreich-Griechischen Gesellschaft ist, war es vorbehalten als zypriotischer Vertreter Dankesworte an die „Peacekeeper“ zu entrichten. Und es freuteihn, dass es wiederum – Dank Vizeleutnant Wenzl mit seinem Team und den Familienangehörigen – zu diesem österreichisch-griechisch-zypriotischen Treffen gekommen sei. Als lebendiges „Gastgeschenk“ hatte er den griechischen Tanzverein „Choreftikos Omilos Graz“ mitgebracht, der den Gästen viel Freude und Spaß mit Sirtaki & Bouzouki etc. bereitete. Das UN-Urgestein, Vizeleutnant Werner Zofal, lockerte mit seinen Erzählungen aus den verschiedensten Einsatzräumen – von Zypern, Syrien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Tatschikistan – die nunmehr schon in seinem zweiten Buch „Call Zofal 2“ ,Verlag Vehling, zusammenfasst sind – auf. Für seinen besonderen Einsatz für die  Peacekeeper in der Steiermark und in Tirol wurde schließlich Vizeleutnant Johannes Wenzl mit dem Peacekeeper „Ritterkreuz in Silber“  durch Peacekeeper-Vorstandsmitglied Vizeleutnant i. R. Richard Roblicka bzw. dem „Silbernen Verdienstzeichen“ des Tiroler Kameradschaftsbundes durch Vizepräsident Johannes Stadlwieser ausgezeichnet.

Die zypriotischen Speisen, wie Souvlaki, Moussaka, Halloumi, Tsatsiki und Baklava wurden original zubereitet und natürlich durfte da das „zypriotische Nationalgetränk“ – der „brandy sour“ oder der „Mavrodaphne“ nicht fehlen, welche eine wunderbare Stimmung unter den ehemaligen Kameraden hervorrief.

Bericht und Fotos: Rumpf Alois, Vzlt i. R.

 

 

 

 

 

 

 

Nov 29

Feudale Weihnachtsfeier der Tiroler Peacekeeper

Feudale Weihnachtsfeier der Tiroler Peacekeeper

Wie bereits im Vorjahr im Casino Innsbruck, ermöglichte der nunmehrige Direktor des Casinos Kitzbühel und ehemalige Blauhelm Hannes Huter den Tiroler Peacekeepern wieder eine feudale Weihnachtsfeier, diesmal im Casino Kitzbühel.
Neben einem mehrgängigen, auf orientalische Spezialitäten ausgerichtetem Buffet, wurden jedem der 51 Peacekeepern und Begleitungen zur Begrüßung Jetons im Werte von 30 Euro sowie ein liebevoll zusammengestelltes Päckchen mit Weihnachtsnaschereien übergeben.

Dass es die Tiroler Blauhelme verstehen, ihre Feste entsprechend zu feiern zeigt der Umstand, dass 12 Kameraden und Begleitungen aus anderen Bundesländern sowie hochrangige Tiroler Politiker an dieser Feier teilnahmen. Die Organisatoren der Weihnachtsfeier LL Gerhard Dujmovits und Direktor Hannes Huter, dessen Entgegenkommen LL Dujmovits in seiner Festansprache besonders hervorhob, wurden von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen für die Ausrichtung dieser Veranstaltung mit einem länger anhaltenden Applaus bedacht.

Vom Verein zur Förderung des Friedens “Flame of Peace” und vom Österreichischem Kameradschaftsbund – Stadtverband Hollabrunn – wurde Gerhard Dujmovits mit dem “Verdienstkreuz für Humanität” geehrt.

Zur geselligen Unterhaltung trug auch “Pipo” Stefan Schertler mit seinen Kunststücken als Tischzauberer bei – was immer wieder Begeisterung auslöste.
Ein Gewinnspiel mit der Glücksfee Kasia Frala  zog Paivi Braun (Finnland) die eine 2 tägige Reise für 2 Personen ins Ausseerland entgegen nehmen konnte, gespendet von JUST AWAY, zwei Preise zur Verfügung gestellt von Casino Kitzbühel gingen an Martin Eberharter und Aurelien Malvolti.

Ehrengäste waren Schlechter Ludwig Gemeinderat von Kitzbühel als Vertretung Bürgermeister, LAbg. Alexander Gamper, Oberst Bernd Rott Kommandant des  Jägerbataillons 24, Urbanek Richard vom “Kitzanzeiger”

Franz Köfel
Presseoffizier Tirol

 

Nov 27

VÖP unterstützt CIMIC-Projekt im Kosovo

Duart Plote Meshire (übersetzt: „Hände voll Erbarmen“) ist eine gemeinnützige Organisation in Vitomirica, einem Vorort der Stadt Peja im Westen des Kosovo.

Gemeinsam mit AUCON/KFOR wurde im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit (engl. CIMIC) das Projekt geboren, einen Motorkultivator mit Anhänger und Zusatzgerät zu beschaffen. Hintergrund der Idee war, 16 Familien die Bestellung ihrer landwirtschaftlichen Nutzflächen zu ermöglichen, um so Obst und Gemüse zur Selbstversorgung anzubauen. Allfällige Überschüsse können dann zusätzliche Einnahmen generieren.

Zur Verwirklichung des Projekts erging seitens des CIMIC-Offiziers, Hauptmann Grassberger, eine Spendenanfrage bei der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper ein, die eine Unterstützung in der Höhe von € 2.000.- zusagte.

Am Tag der „Medal Parade“ für KFOR 38 wurde zusätzlich eine Spendenaktion durchgeführt. Die noch bestehende „Lücke“ bei der Finanzierung konnte auf Initiative des National Contingent Commanders von KFOR 38, Oberst des Generalstabdienstes Stefan Lampl, von der „Wiener Städtischen Versicherung“ geschlossen werden. Nach Ankauf des Gerätes wurde dieses durch Oberst Lampl an den Vertreter von Duart Plote Meshire, Herrn Rudolf Krasniqi, übergeben.

Weiterführende Infos:
http://www.dpm-rks.com/gr/
https://de-de.facebook.com/NGODPM/

Ein Bericht der Redaktion VÖP
Fotos: AUCON/KFOR

 

 

 

 

 

 

Nov 20

Landesgruppe Oberösterreich begeht Kooperation mit dem Militär Fallschirmspringer Verbund Ostarrichi

Wahrlich ein Tag zum Feiern!

Amstetten, 17. November 2018: Der Militär Fallschirmspringer Verbund-Ostarrichi (MILF-O) ist mit der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper eine Partnerschaft eingegangen! In der Ostarrichi-Kaserne in Amstetten fand der Festakt zur 10 Jährigen Vereinsjubiläumsfeier vom Militär Fallschirmspringer Verbund Ostarrichi statt.

Anlässlich dieser Feierlichkeiten wurde die Partnerschaftsurkunde der VÖP-Landesgruppe Oberösterreich mit dem Militär Fallschirmspringer Verbund-Ostarrichi besiegelt. Der Militär Fallschirmspringer Verbund ist als wehrpolitisch relevanter Verein anerkannt und hat seinen Sitz in Kaprun. Er ist gleichzeitig Vollmitglied in der Europäischen Fallschirmspringer Vereinigung U.E.P. Angeboten werden professionelle Fallschirmspringerausbildungen mit Rundkappenschirmen oder Flächenschirmen. Jährlich wird vom MILF-O auch der Hochgebirgsmarsch in Kaprun und der Nibelungenmarsch in Pöchlarn durchgeführt.

Bei diesen sportlichen Veranstaltungen hatte der Landesleiter von Oberösterreich, Vizeleutnant Rudolf Tischlinger, vor fünf Jahren diesen Verein kennen und schätzen gelernt. Eine VÖP Marschgruppe nimmt seither jährlich an den Marschbewerben teil. Zwischen den verantwortlichen Marsch-Organisatoren, Präsident Brigadier a.D. Josef Paul Puntigam, Vizeleutnant Christian Huber, Vizeleutnant Martin Zagar und Vizeleutnant Rudolf Tischlinger hat sich eine echte Freundschaft mit gegenseitiger Wertschätzung gebildet. Da die Pflege und Festigung der Kameradschaft zwischen den Mitgliedern im Verein und anderen Personen mit der gleichen Gesinnung auch in den Statuten des MILF-O verankert sind, habe ich mich um diese Partnerschaft bemüht.

Ich, Rudolf Tischlinger, wünsche aus ganzem Herzen dem MILF-O und der VÖP, eine lang währende, friedliche, kameradschaftliche und freundschaftliche Partnerschaft!

Glück ab und Horridoh !!!

Fotos & Bericht: Rudolf Tischlinger, Landesleiter OÖ

 

 

 

 

Nov 08

Gemeinsamer Informationsstand des ÖKB mit den Blauhelmen am Nationalfeiertag in Graz

Anlässlich der großen Leistungsschau des Bundesheeres am Nationalfeiertag in Graz, wurde dem Kameraden Vizeleutnant Johannes Wenzl (Bezirksobmann ÖKB Graz/VÖP Bereichsleiter) die Möglichkeit geboten, einen Informationsstand zu betreiben. Nach der Geburt der Idee eines gemeinsamen Informationsstandes ging es sofort an dessen Umsetzung und der Beschaffung von Info-Material, sowie an die recht schwierige Suche nach geeignetem Personal für dieses Vorhaben. Große Hilfe fand der Bereichsleiter bei seinem ehemaligen Golan-Kameraden „Loitschi“ (Alois Heindl  Vizeleutnant i.R.) aus Niederösterreich. „Loitschi“ reiste extra mit einem Kameraden und seinem Info/Verkaufsstand zu dieser Veranstaltung nach Graz. Dies war eine wirklich gelebte Kameradschaft! Ein Vergelt´s Gott dafür, lieber guter Freund und Kamerad! Bei den 85. 000 Besuchern fand unser gemeinsamer Info-Stand sehr großes Interesse und brachte uns auch einige neue Vereinsmitglieder. Es lebe unsere Kameradschaft und unser Bundesheer!

Bericht und Fotos: Johannes Wenzl, Vizeleutnant
(Bereichsleiter Graz)

 

 

Nov 05

Gedenken der Tiroler Blauhelme

 

Gedenken der Tiroler Blauhelme

Im Rahmen der Allerseelenfeier der Garnison Innsbruck, gemeinsam mit dem Land Tirol am 2. November am Bergisel in Innsbruck, gedachten die Tiroler Blauhelme auch an ihre bei internationalen Friedenseinsätzen ums Leben gekommenen von mehr als 3.650 Kameraden aus verschiedenen Ländern der Welt.

Österreich als großer und verlässlicher UN-Truppensteller hat in diesem Zusammenhang bisher 52 Friedenssoldaten als Opfer solcher Einsätze zu beklagen, an welche die Tiroler Peacekeeper bei der Allerseelenfeier am Bergisel im Besonderen gedachten.

Bericht und Fotos: Franz Köfel, Presseoffizier

 

 

 

Okt 29

Peacekeeper von zahlreichem Publikum kontaktiert

Peacekeeper von zahlreichem Publikum kontaktiert

Einen regelrechten Bevölkerungsansturm von rund 20.000 Besuchern löste am Nationalfeiertag der “Tag der offenen Tür” im Tiroler Landhaus und am Landhausplatz in Innsbruck aus, wo neben dem Österreichischen Bundesheer, der Polizei und verschiedenen Einsatzorganisationen wie Rotes Kreuz, Bergrettung, Wasserrettung ÖAMTC u.v.m., auch die Tiroler Peacekeeper mit ihrem Informationsstand, der von 17 Blauhelmen betreut wurde, mitwirkten.

In den letzten Jahren ist der Informationsstand der Peacekeeper zum Fixbestand dieser Veranstaltung, die von der Tiroler Landesregierung ausgerichtet wird, geworden. Heiß begehrt und eine Attraktion waren wie jedes Jahr auch diesmal die zur Verteilung gelangten ca. 2.000 blauenUN-Luftballons. Neben mehreren zum Teil hochrangiger Bundes-und Landespolitikern konnten Landesleiter Gerhard Dujmovits und Presseoffizier Franz Köfel auch zahlreiches interessiertes Publikum am Informationsstand begrüßen und willkommen heißen.

Einhelliges Resümee der beteiligten Peacekeeper nach der Veranstaltung war der Wunsch und die Erkenntnis, dass eine Teilnahme an dieser publikumswirksamen Veranstaltung unbedingt weiterhin gesichert bleiben muss. Ein großes Dankeschön wieder an das Land Tirol für die Einladung! Ebenso unseren KameradInnen und HelferInnen die es ermöglichten einen so großartigen Infostand zu betreiben!

Bericht und Fotos: Franz Köfel, Presseoffizier

 

 

 

Okt 23

Blue Helmet Forum 2018

Unter dem Titel „Women’s Participation and Leadership in Military Components of Peace Operations“, wurde der 3. Teil der Serie “Women in Peace Operations” am Blue Helmet Forum Austria abgehalten. Vom 11. – 12 Oktober 2018 fand an der Landesverteidigungsakademie in Wien das Blue Helmet Forum 2018 statt, zudem sich eine 35-köpfige Expertenrunde zu komplexen Themenfeldern internationaler Einsätze traf. Das Blue Helmet Forum Austria dient der internationalen Vertiefung ausgewählter Themenbereiche, welche sich den weltweit agierenden Peacekeepern bei der Ausübung ihrer verantwortungsvollen Aufgaben widmet. Es bietet somit eine hochkarätige Plattform des internationalen Austauschs zum Thema „Peacekeeping“.

Bericht: Alexander Panzhof
Fotos: Christian Fahrngruber/Landesverteidigungsakademie

 

 

 

Okt 23

Golan Treffen 2018 – Am Golan wie alles Begann

Am 13. Oktober 2018 fand im Europaschloss Leiben das Golan-Treffen statt. Heuer wurde das Golan Treffen durch die Landesgruppe Niederösterreich veranstaltet und soll eine Plattform für die Kameradschaft und für das Treffen von ehemaligen „Golani“ sein. Es sollen die eigenen gemachten Erfahrungen mit anderen Gleichgesinnten geteilt werden. Unter zahlreicher Teilnahme begrüßte der Landesleiter Oberstleutnant Manfred Sommer unter anderem die Frau Bürgermeisterin von Leiben Gerlinde Schwarz, beide Amtskollegen aus Salzburg und Oberösterreich, den Landesleiter Salzburg Herrn Vizeleutnant i. R. Hermann Utz und den Landesleiter Oberösterreich Herrn Vizeleutnant i. R. Rudolf Tischlinger sowie viele „Golanis“.

Oberst i.R. Fritz Scheibler erzählte über seinen „Einsatz am Golan 2011 bis 2013. Eine Humanitäre und logistische Herausforderungen“ in seinem Vortrag. Es war eine lebendige, hoch interessante und gelungene Präsentation. Es war alles bestens organisiert und das hervorragende Buffet wurde von Wachtmeister a.D. Anton Hochstöger zubereitet. Das Ambiente des Schlosses und der Bar bildete einen tollen Rahmen.

Die Sonderausstellung am „Golan wie alles begann“, das auch das Motto der Veranstaltung war, zeigte Korporal a.D. Franz Stockinger die „Golan Eroberung“ im Modell. Er hat jedes einzelne Fahrzeug des Konvois der Verlegung von Ägypten auf den Golan in einer faszinierenden detailgetreuen Darstellung nachgebaut. Anschließend ging es in das Traktormuseum und zum Pistolenschießen. In der Schlosstaverne fand das gemütliche Beisammensein statt. Es war eine gelungene Veranstaltung und alle freuen sich auf das Treffen im nächsten Jahr am 12. Oktober 2019.

Bericht: Oberstleutnant Manfred Sommer, Landesleiter NÖ
Fotos: Josef Möseneder, Vizeleutnant i. R.

 

 

Okt 21

Gedenkfeier am internationalen Soldatenfriedhof

Gedenkfeier am internationalen Soldatenfriedhof

Aufgrund der Einladung des Tiroler Schwarzen Kreuzes und des Militärkommandos für Tirol nahm eine Abordnung der Tiroler Peacekeeper an der internationalen Gedenkfeier für die Soldaten sowie die zivilen Opfer, die im Ersten- und Zweiten Weltkrieg ihr Leben lassen mussten, am Soldatenfriedhof Innsbruck-Amras tel. Neben hochrangigen deutschen und österreichischen Politikern waren die Deutsche Bundeswehr, die italienische Armee und das Österreichische Bundesheer mit hohen militärischen Funktionsträgern und je einem Ehrenzug vertreten. Für die musikalische Umrahmung  dieser internationalen Gedenkveranstaltung, der auch viele Zuseher aus der Bevölkerung beiwohnten, sorgte die Tiroler Militärmusik.

 

 

 Franz Köfel, Presseoffizier

Okt 14

Monatsrückblick der oberösterreichischen Blauhelme

Dienstag, 9. Oktober 2018: Zwei Peacekeeper, Brigadier Erwin Spenlingwimer und VÖP-Landesleiter von Oberösterreich, Vizeleutnant i.R. Rudolf Tischlinger, waren Gäste im Oberbank Donau-Forum beim „Empfang anlässlich des Tages der Deutschen Einheit“. Dieser äußerst interessante Vortrag und die anschließende Diskussion, wurden souverän von Frau Dr. Christina Haider (Chefredakteurin „Welt der Frau“) moderiert.

Es war mir eine Freude und Ehre, dem letzten Ministerpräsidenten der DDR, Herrn Dr. h.c. Lothar de Maiziere, zuzuhören. Herr Maiziere leitete damals die Vertragsverhandlungen des Vereinigungsvertrages „2+4“ und ist heute noch im Kontakt mit Michael Gorbatschow. Er erzählte so authentisch und spannend über die politischen Vor- und Nachverhandlungen des Mauerfalls am 9. November 1989, sodass sich jeder in diese dramatische Zeit zurückerinnerte. Auch ich hatte damals im Fernsehen alle Berichte im Rundfunk und Fernsehen ganz aufmerksam mit verfolgt und  geradezu aufgesaugt. Ich fuhr noch im November 1989 kurz entschlossen nach Berlin um dieses freudige Erlebnis hautnah mitzuerleben. In meinem alten gelochten Reisepass habe ich noch die Stempel von der Ein und Ausreise, die ich mir als Erinnerung beim Grenzübergang „Brandenburger Tor“ extra holen musste. Es wurde ja nicht mehr kontrolliert. Auch der Vortrag von ORF-Landesdirektor Mag. Kurt Rummerstorfer, der 1989 als ORF Korrespondent in Bonn und Berlin arbeitete, war hoch interessant. Er hatte das journalistische das Glück, dieses „Jahrhundert Ereignis, in all seinen Phasen mitzuerleben und uns darüber zu Berichten. Es war ein bewegter und für mich sicherlich unvergesslicher Vortrags- und Diskussionsabend, bei dem sich bei mir – in diesem Fall – der Kreis geschlossen hat. Brigadier Spenlingwimmer und ich nützten auch die Gelegenheit, selber mit dem Herrn Ministerpräsident a.D. zu sprechen. Ich erweise dieser Persönlichkeit höchsten Respekt.

Herzlichen Dank Herr Dr. Franz Gasselsberger, MBA, Generaldirektor der Oberbank und Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland für diese Einladung.

Samstag, 6. Oktober 2018: Die Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper – Landesgruppe Oberösterreich, nahm mit insgesamt 14 Kameraden bei herrlichem Herbstwetter am 5. Nibelungenmarsch teil. Dieser Marsch wird seit 5 Jahren vom Militär Fallschirmspringer Verbund Ostarrichi (MILF-O) organisiert.  Start und Ziel ist das Nibelungendenkmal in Pöchlarn. Die Marschlänge beträgt 20 oder 40 Km, wobei aus zeitlichen Gründen (am selben Tag fand das 2. Oktoberfest im Kremstalerhof statt), 20 Kilometer(in dreieinhalb Stunden) marschiert wurden.

Der Landesleiter von Oberösterreich, Vizeleutnant i.R. Rudolf Tischlinger und sein Sohn Alex marschierten schon zum fünften Mal mit und wurden daher mit der Marschmedaille in Gold ausgezeichnet.

Bei der Landesgruppe Oberösterreich hat sich unter dem Kommando von Landesleiter Tischlinger eine aktive VÖP-Marschgruppe entwickelt. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Kamerad Zugsführer Andreas Gierer. Auf Vorschlag von Landesleiter Tischlinger wurde dieser zum Organisationsreferenten der Landesgruppe Oberösterreich bestellt und in weiterer Folge mit der Organisation der Teilnehmer an den verschiedenen Marschveranstaltungen im In-und Ausland betraut.

 

Ein gelungenes 2. Oktoberfest der Oberösterreichischen Peacekeeper

Als Ehrengäste durfte ich unsere Kameraden: Generalsekretär und Landesleiter von Wien – Herrn Hofrat Mag. Dietmar Hübsch, Major des Indentanzdienstes,  den ehemaligen Kommandanten des Jägerbataillon Oberösterreich und zukünftigen Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Oberösterreich, Herrn Brigadier Mag. Dr. Johannes Kainzbauer, Herrn Oberst Mag. Dr. Bernhard Hofer, den Landesleiter von Niederösterreich, Herrn Oberstleutnant  Mag. Manfred Sommer,  den Fachreferent für Mitgliederbetreuung im Ausland, Herrn Vizeleutnant i.R. Loitschy Heindl, meinen Verbindungsoffizier zu den Traditionsverbänden, Bezirksleiter des ÖSK  und Obmann des ÖKB Neuhofen an der Krems, Herrn Vizeleutnant a.D. Gustav Rabl, sowie den Verbindungsoffizier zur Polizei, Herrn Vizeleutnant i.R. Peter Repa, sehr herzlich begrüßen.

Ich richtete von meinem Stellvertreter, Kommandounteroffizier Vizeleutnant Rudolf Pfalzer, der sich auf einen einjährigen Auslandseinsatz in Bosnien befindet, kameradschaftliche Grüße aus. Nach der Begrüßung erfolgte der interessante und einmalige Vortrag unseres VÖP-Generalsekretärs Dietmar Hübsch, über seinen Marineeinsatz im Mittelmeer „EUNAVFOR MED – Operation Sophia“.

Nach dem gemeinsamen Essen wurde der Stadtrat von Perg, Herr Zugsführer Andreas Gierer, zum Organisationsreferent der Peacekeeper Oberösterreich, ernannt. Die Verleihungsurkunde wurde von den Kameraden Hofrat Mag. Dietmar Hübsch,  Brigadier Dr. Johannes Kainzbauer und vom Landesleiter Oberösterreich, Vizeleutnant i.R. Rudolf Tischlinger überreicht.

Danach folgten noch bis in den späten Abend kameradschaftliche Gespräche bei guter Musik. Ich befragte die Anwesenden, ob wir nächstes Jahr wieder ein Oktoberfest veranstalten sollen, was mit einem eindeutigen „ja“ beantwortet wurde.

Ein hochinteressanter Vortrag, eine Ernennung, gute Musik und Kameradschaftspflege. Im Großen und Ganzen, ein voller Erfolg !!!

Berichte und Fotos: Rudolf Tischlinger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Okt 08

Tiroler Peacekeeper on Tour

 

Innsbruck – Rum – Wörgl – Rietz

4 Tage hintereinander sind die Tiroler Blauhelme aktiv und erfolgreich im Einsatz gewesen: Mittwoch Vorstellungsbesuch beim neuen Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi, Donnerstag “Peacekeeper Meeting Point” in Rum im Gasthof “Rumer Hof”, Freitag bei der Angelobung des ET 09/18 vom Jägerbataillon 6 in Wörgl und am Samstag beim BSC Rietz beim 3 D Bogenschiessen Parcour vom BSC Rietz.

Ein ganz großes Dankeschön an die Trainer/Lehrer: Hansjörg Meinschad, Charly Egger und Johann Stern.

Bericht und Fotos: Gerhard F. Dujmovits, Landesleiter Tirol

 

 

Okt 05

Niederösterreichische Blauhelme überraschen UN-Veteranen

Überraschung ist gelungen!

Als Johann Berger am 15. August 1953 das Licht der Welt erblickte, dachte damals niemand daran, dass ER einmal die “Erinnerungsmedaille zum Friedensnobelpreis 1988“ erhalten wird.

Nach der Lehre zum Installateur rückte Berger 1973 nach Mautern an der Donau ein und begann schon  im Oktober 1973 mit seinem ersten Friedenseinsatz bei den österreichischen UN-Soldaten auf  Zypern. Kurz danach meldete sich Hans Berger für den UN-Einsatz in Ägypten bei UNEF II, zu dem er nach kurzer Zeit auch abkommandiert wurde. Nach dem Yom-Kippur Krieg leistete er hier weiterhin seinen Beitrag für den Frieden. Im Juni war dann der Friedenseinsatz vorbei. Danach arbeitete er in Amstetten und einige Jahre  in Deutschland.

Dann, im Jahre 1991, die Diagnose “MS“. Es gab eine kleine Hoffnung auf Besserung, doch das Schicksal hatte weiterhin negativ zugeschlagen. Seit mehr als einem Jahr ist der Friedenssoldat im Pflegeheim in Scheibbs und sitzt im Rollstuhl, kann nur noch mit der rechten Hand aus seinem Trinkbecher trinken und den nach hinten geneigten Kopf leicht nach links bzw. recht drehen.

Auf Anregung von seinem Freund Hans Pöchacker und mit Hilfe von Vizeleutnant Alfred Huss wurde es ermöglicht, dem Kameraden diese große Freude zu machen. In feierlicher Form wurden die Medaille und die Urkunde überreicht.  Die Freude stand dem Hans im Gesicht und seine Augen glänzten. Auch wenn das Reden für den Hans schwer ist, bedankte er sich für die Medaille. Die Überraschung ist uns somit gelungen.

Bericht und Fotos: Loitschy Heindl

 

 

 

 

 

Okt 04

Oberösterreichische Blauhelme zum Vortragsabend der Offiziersgesellschaft geladen

Steyr, 27. September 2018: Heute war der oberösterreichische Landesleiter, Vizeleutnant i.R. Rudolf Tischlinger, von der oberösterreichischen Offiziersgesellschaft zu einem Vortragsabend mit den Themen „Ennskraftwerke AG: Geschiche, Bestand und Zukunft Hochwassermanagement, Prognosen, Entwicklungen und technische Grenzen“ sowie „Hochwasserschutz, durchgeführte Maßnahmen und weitere Projekte „ eingeladen, um die Beziehungen der beiden Vereine zu vertiefen. Da Tischlinger leider verhindert war, wurde diese Aufgabe prompt von Brigadier i.R. Erwin Spenlingwimmer wahrgenommen, welcher auch sehr viel positive Werbung für die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper machte. In Zukunft sind Vertreter der VÖP immer gern gesehene Gäste der Offiziersgesellschaft.

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Bericht: Redaktion VÖP

Foto: Rudolf Tischlinger

 

 

Okt 04

Peacekeeper beim Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi

 

 

 

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Ich habe mich über den Besuch von Gerhard Dujmovits, Landesleiter der Vereinigung Österreichische Peacekeeper, sehr gefreut. Die im Volksmund liebevoll und anerkennend als „Blauhelme“ bezeichneten Friedensbewahrer sind für das Bild Österreichs im Ausland von größter Bedeutung. Österreichische Blauhelme sind eine Visitenkarte unseres Landes, verlässliche Frauen und Männer, die durch ihren Einsatz Frieden erhalten oder Frieden wiederherstellen – und das alles unter größtem Respekt für die Menschenrechte.

Ich bedanke mich für Eure Arbeit, Euren Einsatz für den Frieden, eure Kameradschaft untereinander und hin zu ausländischen Teilnehmer*innen an Friedenseinsätzen. Alles gute weiterhin!

Bürgermeister der Stadt Innsbruck Georg Willi

 

Foto: IKM/Freinhofer

 

 

 

Sep 17

Peacekeeper-Veteranen-Abend der Bereichsgruppe Wolfsberg

Bei dem am 7. September veranstalteten vierteljährlichen Treffen der Lavantaler Peacekeeper in den Räumen der Embassy SkyLounge im Lavanthaus konnte der stv. Landesleiter & Bereichsleiter Wolfsberg, Gerhard Frank, neben dem Landespräsidenten des ÖKB Kärnten, Major aD Wolf Dieter Ressenig und dem ÖKB Landesorganisationsreferenten Gendarmerie Abteilungsinspektor iR Bernd Bierbaumer auch den Bezirkspolizeikommandanten Oberstleutnant Mag. Peter Hauser und den Staatssekretär aD Albin Schober als Ehrengäste begrüßen. Bürgermeister Hans Peter Schlagholz konnte aufgrund unaufschiebbarer Termine erst beim anschließenden Vortrag dabei sein. Wie schon in der Vergangenheit , konnte der Bereichsleiter auch Gäste aus Klagenfurt mit Bereichsleiter Vizeleutnant iR Franz Murko und auch aus der Steiermark an diesem Abend begrüßen.

Unser Kamerad Oberwachtmeister Josef LADINIG wurde im Anschluss an die Begrüßungsworte durch den Bereichsleiter und dem Bezirkspolizeikommandanten mit der Verdienstmedaille in Bronze der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper geehrt. Darüber hinaus hatte der Bereichsleiter die Ehre ihm auch noch das goldene Schießabzeichen des Fallschirmspringerklubs offiziell zu überreichen.

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Frank/Ladingi/Hauser

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Der Abend selbst stand ganz im Zeichen der Jubiläumsjahre 2018-2020 – Ende des Ersten Weltkrieges und Weg zur Kärntner Volksabstimmung. Aus diesem Anlass und im Hinblick auf die Eröffnung der 3. ÖKB Sonderausstellung „Vor einhundert Jahren“ im Rathaus Wolfsberg ab 23. September 2018, brachte der Landespräsident Kärnten, Major aD Wolf Dieter RESSENIG, einen Vortrag mit dem Titel „Die geknebelte Seemacht“ über die letzten Tage der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine.

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Wolf Dieter Ressenig

 

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Wie schon Tradition, wurde mit der Eröffnung des Buffets der gemütliche Teil des Abends eingeläutet, der bei angeregten Gesprächen bis in die späten Abendstunden andauerte.

Text/Bilder – Frank

 

Sep 12

Bereich Weinviertel Süd lud zur Grillfeier nach Stetten

Stetten, 1. September 2018: Heute lud der Bereich Weinviertel Süd wieder zum alljährlichen “Grillen” ein. An die 20 Teilnehmer konnten die ausgezeichneten Grillspezialitäten genießen und einer Ehrung beiwohnen.

 

Fotos: Alexander Panzhof, Richard Roblicka

 

Sep 12

Bereichsgruppe Wr. Neustadt organisiert Vortrag über den Libanoneinsatz

Mein Friedenseinsatz in Libanon

Im Rahmen des Jour fixe der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper brachte Offiziersstellvertreter Holger Murkowski interessante Aspekte seines 18-monatigen Einsatzes für den Frieden in Libanon bis 2017.

Am Montag 27. August 2018 war wie immer der hintere Bereich des Neustädter Cafés Nuovo vollbesetzt, Tatsache, die die Bereichsleiterin Irene Valina besonders freute, vor allem konnte sie unter anderem GR Mag. Christian Filipp als neues Mitglied begrüßen. Generalleutnant Mag. Bernhard Bair überraschte mit seinem Besuch sowie Oberstleutnant Manfred Sommer, MBA, Landesleiter Niederösterreichs, der mit dem Motorrad anreiste.

Valina wies auf das Bundestreffen vom 24. bis 26. Mai 2019 hin, wo die Eckdaten bereits stehen, darauf machte GR Filipp alle auf die Landesausstellung 2019 neugierig, vor allem auf die unterirdischen 2000m2 der Kasematten, die in 39 Räume revitalisiert wurden.

Der Vortrag wurde vom Fernmeldeunteroffizier im Einsatz im Libanon gehalten, der gleich auf die große Ähnlichkeit zwischen der österreichischen und der libanesischen Fahne hinwies. Nach einer Einweisung in den libanesischen Konflikt erzählte OStv Murkowski von den libanesischen Raketenangriffen und den israelischen Gegenangriffen, die über den knapp nach der Grenze gelegenen Camp Naqoura flogen, um schließlich die Mission des österreichischen Kontingentes zu erläutern: Seit November 2011 beteiligt sich das Österreichische Bundesheer an der UNIFIL-Mission der Vereinten Nationen im Libanon. An diesem Einsatz nehmen rund 11.800 Soldaten und 1.000 UN-Zivilangestellte aus 40 Nationen teil. Ihr Hauptquartier haben die Friedenstruppen im Camp Naqoura im Südwesten des Landes. Mit mehr als hundert Fahrzeugen (darunter Geländewagen, Sattelschlepper, Busse, Berge- Lösch- und Tankfahrzeuge) helfen die Bundesheer-Soldaten, durch ihre Präsenz die Lage im Libanon zu beruhigen und die Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten. Der Beitrag des Bundesheeres besteht aus rund 180 Soldaten, darunter vor allem Kraftfahrer, Mechaniker, Sanitäter, Logistiker und Feuerwehrpersonal im Rahmen logistischer Einsätze der Transporteinheit „Multi Role Logistic Unit“. Ihre Aufgaben sind:

  • Transport von Personal und Ausrüstung,

  • Bergen und Instandsetzen beschädigter UNIFIL-Fahrzeuge,

  • Versorgen der UN-Truppe mit Treibstoff,

  • Betreiben der Camp-Feuerwehr im Hauptquartier,

  • Unterstützen bei der Lagerhaltung im Hauptquartier,

  • Transport von Cargo-Gütern.

Der Einsatz von Friedenstruppen im Libanon basiert auf den UN-Resolutionen 425 und 426 aus dem Jahr 1978 sowie 1.701 aus dem Jahr 2006. Ebenfalls 2006 beschloss der UN-Sicherheitsrat zudem eine Verstärkung der UNIFIL-Truppe von davor 2.000 auf bis zu 15.000 Soldaten inklusive Marine-Einheiten.

Der Vortrag wurde immer mit Fotos und Kurzfilmen zum besseren Verständnis ergänzt. Die Städte Beirut und Tyros waren kulturell äußerst interessant, die Soldaten setzten sich aber auch für das Mosan Center in Tyros ein, ein Therapie- und Schulzentrum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Das Café Nuovo bot das gute Ambiente, um im Anschluss den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Bericht und Fotos: Mag. Serge Claus

 

 

Aug 07

Oberösterreicher beim 7.Internationalen Hochgebirgsmarsch in Kaprun

Am 5. August 2018 beteiligte sich die Landesgruppe Oberösterreich mit einer fünfköpfigen  Marschgruppe beim 7.Internationalen Hochgebirgsmarsch in Kaprun. Dieser äußerst anspruchsvolle Marsch wird jährlich vom Militär Fallschirmspringer Verbund Ostarrichi bestens organisiert ausgerichtet. Da im alpinen und hochalpinen Gelände marschiert wird, ist eine qualifizierte Führung durch aktives militärisches Alpinpersonal, welches vom Veranstalter umsichtig angeboten wird, notwendig. Der höchste Geländepunkt des Marsches liegt auf 2446m am Alpincenter Kaprun-Kitzsteinhorn. Es ist eine sehr schöne Gegend im Nationalpark Hohe Tauern mit wunderbarem Panorama und Ausblick. Die notwendige Kondition und Trittsicherheit sind Voraussetzungen, um diesen Marsch genießen zu können. Am  5. Oktober 2018 findet der 5. Nibelungenmarsch in Pöchlarn statt, bei dem die oberösterreichische Landesgruppe auch wieder eine Marschgruppe stellen wird. Interessenten können sich per E-Mail (ooe@peacekeeper.at) beim Landesleiter Vzlt i.R. Rudolf Tischlinger anmelden.

Bericht und Fotos: Rudolf Tischlinger, Vzlt i.R