Sep 12

Das war die Austrian Peacekeepers Charity Golf Trophy 2021

G emeinschaft

O ffenheit

L eidenschaft

F airness

„GOLF“

Der sommerliche Herbsttag lockte am 4. September 2021 bereits zum vierten Mal wieder 75 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur geladenen Austrian Peacekeepers Charity Golf Trophy in Kooperation mit United Nations Golf Club und ORF Golfsektion in den Golfclub Föhrenwald (GCF).

Dieses Charity Golf Trophy ist ein besonderes Erlebnis, unter den Spielern entsteht meist eine lockere Atmosphäre, das Golfen macht Spaß und an diesem Tag wird alles andere in den Hintergrund gestellt. Landschaftlich sehr schön gelegen, ein perfekt gepflegter 18 Loch Platz, umgeben von Schwarzföhren und Buschwerk und mit Blick auf die Hohe Wand und den Schneeberg, das ist der Golfclub Föhrenwald.

Hin und wieder tummeln sich Zieseln – das Maskottchen vom GCF – auf dem grünen Rasen und man hat beinahe das Gefühl, sie beobachten und begleiten die Spieler.

Mit Weinverkostung, Tombola, hervorragendem Buffett und Preisverleihung durch die Präsidenten der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, General i.R. Mag. Günter Höfler, ORF-Golfsektion Philip Miro und UN-Golfclub Brett Moldovan endete bei bester Stimmung die gelungene Veranstaltung.

Das Charity geht an Sr. Johanna Schwab von den Barmherzigen Schwestern in Zams in Tirol. Sr Johanna ist seit über 20 Jahren höchst erfolgreich im Kosovo tätig, wird dort auch als „Angel of the Kosovo“ bezeichnet. Unter anderem hat sie mit österreichischen Firmen und Schulen bisher 8 Schulen aufgebaut. Unser Beitrag geht an die Schule Scender Luarasi in Suva Reka (im Süden des Kosovos, wo jahrelang österreichische Peacekeeper stationiert waren). Diese ausgezeichnete Schule hat über 1000 Schüler welche in 2 Schichten unterrichtet werden.

Bis zum nächsten Jahr, wo wir wieder mit GOLF, der Sportart mit rätselhafter, angelsächsischer Sondersprache ( Birdie, Bogey, Par, Chip, Wedge, Diver) konfrontiert werden.

 

Bericht: Irene Valina
Fotos: Panzhof, Valina

 

Sep 12

Herbsttreffen 2021 in Wolfsberg

Am 10. September war es wieder so weit. Mit dem „Herbsttreffen“ wurden die seit Jahren veranstalteten, vierteljährlichen Zusammenkünfte der Peacekeeper in Wolfsberg wieder aufgenommen. Der Wechsel der Treffen in das – in der Altstadt von Wolfsberg gelegene – Hotel-Restaurant „Torwirt“ hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Je nach Anzahl der Teilnehmer bietet unser neuer Treffpunkt für Veranstaltungen mehrere Räume unterschiedlicher Größe an. Besonders hervorzuheben ist auch die hervorragende Ausstattung technischer Infrastruktur mit Tageslichtprojektor und großen SmartTVs. Auch der Innenhof bietet sich für Freiluftveranstaltungen an.

Nach der Begrüßung durch den Bereichsleiter Gerhard Frank und Vorstellung des Chefs des Hotels, Herrn Peter Mosgan, als auch des VÖP Landesleiters Oberösterreich, Vizeleutnant Rudolf Tischlinger, ging es mit einer interessanten PowerPoint Präsentation über den Libanon und im speziellen über den Mythos „Beirut“ zum gemütlichen Kameradschaftsabend über.

 

Das herrliche Wetter lud dazu ein, danach im Innenhof das Angebot der gut bürgerlichen, regionalen Küche zu genießen. Später beehrte uns auch noch Altbürgermeister Hans-Peter Schlagholz mit seinem Besuch. Obwohl das Treffen bereits um 16:00 Uhr begann, begaben sich die ersten Kameraden erst gegen 21:00 Uhr auf den Heimweg.

Ein besonderer Dank gilt dem stellvertretenden Bereichsleiter Franz Futtelnig, der seit Jahren dafür sorgt, dass unser Kamerad Fritz Schanig (der im Rollstuhl sitzt) aus dem Pflegeheim abgeholt wird, damit er mit seinen ehemaligen Kameraden und Freunden einige Stunden gemeinsam verbringen kann.

@ Text/Foto gbf

Aug 20

Steirische Landesgruppe und ÖKB Ortsverband Graz veranstalteten gemeinsames Grillfest

Den Synergieeffekt nützen – gemeinsames Grillfest des ÖKB Ortsverbandes Graz VI und der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper der Landesgruppe Steiermark. 30 Jahre als Obmann des Ortsverbandes Graz VI tätig. So feierte der Ortsverband Graz VI mit seinen Geburtstagskindern.

Im Jahre 2021 ist alles doch etwas anders abgelaufen als gewohnt. Die Pandemielage verhinderte alle Zusammenkünfte, Ausflüge und Veranstaltungen. Deshalb war es ein ganz besonderes Glück, dass der OV Graz VI seinen schon bekannten Grillnachmittag am 7. August 2021 unter fast ganz normalen Bedingungen abhalten konnte. Eines war aber doch ganz neu und besonders an diesem Grillnachmittag, denn diesmal wurde mit den Kameraden der „VÖP-ST“ gegrillt und gefeiert. Obmann und Bereichsleiter Johannes Wenzl wollte den Synergieeffekt nützen und lud nach Graz ein. Dem Aufruf ist der Obmann der Kameradschaft „Landhaus“ Hannes Stadlwieser mit Gattin (aus Innsbruck), sowie Oberst i. R. Helmuth Machel mit Gattin (aus Wien) gefolgt. Für mich war es eine große Freude 55 Kameradinnen und Kameraden zu dieser gemeinsamen Veranstaltung begrüßen können. Da so ein Grillnachmittag mit zahlreichen Vorarbeiten und auch mit vielen Nachbereitungen verbunden ist, hat sich diese Zusammenarbeit der beiden Vereine ausgezahlt.

Zwei Vereinsmitglieder beschlossen ihre Geburtstage mit den Mitgliedern des Ortsverbandes, den Kameraden der VÖP sowie mit Familienmitgliedern und Freunden zu begehen. Dieser Grillnachmittag bot den geeigneten Rahmen dafür. Zum Glück war es ein schöner und warmer Sommertag und alle Gäste und Geburtstagskinder konnten diesen Grillnachmittag bei köstlichen Speisen und reichhaltigen Getränken genießen. Dem Anlass entsprechend wurde diesmal auch ein Profikoch (Profigriller Robert/Militärkoch mit Gattin Monika) engagiert, welcher mit seinen Vorspeisen, Grillspezialitäten und Salaten alle begeisterte. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Oberst Kurt Eberhard, sowie das Geburtstagskind Franz Kinzer mit der steirischen Harmonika. Den ehemaligen „Blauhelmen“, den zwei Geburtstagskindern, sowie allen Gästen und Freunden wird dieser schöne Nachmittag noch lange in Erinnerung bleiben. Ein großes Dankschön allen fleißigen Händen, welche durch ihre tatkräftige Unterstützung (Damen und Herren) erst so einen Nachmittag ermöglicht haben. Einen besonderen Dank meiner Familie (Gattin und dem Sohn mit Freundin) für ihre Tatkräftige Hilfe und Unterstützung.

Wir werden in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen dem ÖKB und der „VÖP-ST“ noch ausbauen, ich denke da an mögliche Schießveranstaltungen, sowie an Ausflüge.

1. Geburtstagskind  (1951)                                             Kamerad Franz KINZER
2. Geburtstagskind   (1960)                                         Kamerad Johannes WENZL
30 Jahre als Obmann des OV GRAZ VI tätig:         Kamerad  Johannes WENZL

 

Fotos & Bericht: Pressereferent Johannes Wenzl

 

 

 

 

Jul 27

Vereinigung gedenkt Major Hans Peter Lang, gefallen im Südlibanon

Am 25. Juli 2006 zerstörten die israelischen Streitkräfte die UN-Patrouillenbasis in der Nähe der Ortschaft Khiam im Südlibanon. Der weithin als UN-Posten gekennzeichnete Beobachter-Stützpunkt der Vereinten Nationen war auch mit einem Bunker ausgestattet, der auch gegen Artilleriegranaten Schutz bieten sollte. Immer näher kamen die Einschläge an die UN-Position heran, und gegen 1930 Uhr traf eine 500-kg-Fliegerbombe der israelischen Luftstreitkräfte den Bunker direkt. Alle vier Militärbeobachter, die auf dem Stützpunkt ihren Dienst versahen, kamen ums Leben: Hans Peter Lang (Österreich), Paeta Hess-Von Kruedener (Kanada), Du Zhaoyu (China) und Jarno Makinen (Finnland).

Genau 15 Jahre später wurde aus diesem tragischen Anlass im Heimatort des Major Hans Peter Lang, in Güssing, eine Gedenkfeier abgehalten. Vor dem Kriegerdenkmal, wo auch der Name des Herrn Major Lang verewigt ist, versammelten sich höchste Vertreter aus der Politik, die hohe Geistlichkeit, aber auch viele Organisationen (Garnison Güssing, Schwarzes Kreuz Burgenland) und Vereine (Kameradschaftsbund Burgenland mit Fahnentrupps), aber auch die Angehörigen  des gefallenen Mjr Lang (u.a. Mutter und Schwester)  und viele Menschen aus der Ortsbevölkerung.

Die Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper (VÖP) zeichnete für die Ausrichtung der Gedenkfeier, mit dem Vizepräsidenten der VÖP, Generalleutnant i.R. Mag. Bernhard Bair, sowie dem zweiten Vizepräsidenten, Vizeleutnant Othmar Wohlkönig und dem Landesleiter Burgenland, Stabswachtmeister a.D. Bernhard Lechenbauer an der Spitze, verantwortlich. Die VÖP stellte nicht nur den VÖP-Standartentrupp (Fahnenträger Offiziersstellvertreter Karl Fau, Vizeleutnant i.R. Stefan Nemeth und Zugsführer a.D. Johann Frühwirth), sondern war auch mit einer Abordnung vertreten.  Die VÖP wurde bei der Vorbereitung und Durchführung der Gedenkfeier von der Stadt Güssing, mit dem Amtsleiter-Stv, Oberleutnant d.Res. Oberamtsrat Gilbert Lang an der Spitze, tatkräftig unterstützt.

Der Bürgermeister der Stadt Güssing, Vinzenz Knor, wies in seiner Ansprache auf das tragische Ereignis im Südlibanon hin und dankte auch den Peacekeepern für die Ausrichtung dieser Gedenkveranstaltung. Der Franziskanerpater, Anton Bruck, wies darauf hin, wie der Sarg von Mjr Lang vor 15 Jahren, wo er die Familie Lang begleitete, in Wien-Schwechat ankam und wie ein Sonnenstrahl beim Begräbnis von Mjr Lang plötzlich durch die dichte Wolkendecke, wie ein Zeichen des  Himmels drang. Militärsuperintendent DDr.  Karl-Reinhart Trauner ging in seiner Ansprache auf die Besonderheiten des Soldatenberufs und den Tod im Dienste des Friedens ein.

Ein gemeinsames Gebet der Geistlichkeit leitete über zur Kranzniederlegung. Der Kranz der Peacekeeper wurde durch den Vizepräsidenten Bair, gemeinsam mit der Landtagspräsidentin Dunst und dem Landesleiter Burgenland, Lechenbauer, vor dem Kriegerdenkmal niedergelegt. Der Vizepräsident Bair würdigte in seiner Rede im Besonderen die Verdienste des Mjr Lang. Er bezeichnete Lang als einen Märtyrer, der für den Weltfrieden gefallen ist. Aber er wies auch darauf hin, dass seit 1960 bis heute mehr als 90 Tausend Österreicherinnen und Österreicher Friedensdienst als Soldatinnen und Soldaten im Ausland versahen und 52 Soldaten nicht mehr lebend nach Hause zurückgekehrt sind.

Die Präsidentin des Burgenländischen Landtages, Frau Verena Dunst, wies in ihrer Ansprache darauf hin, dass sie Lang persönlich kannte und bei seinem Begräbnis, wo tausende Menschen teilnahmen, auch anwesend war. Sie stellte den schweren Beruf der Friedenssoldaten in den Mittelpunkt ihrer Rede und erwähnte die spätere Auszeichnung des Mjr Lang beim Award for Soldiers  posthum. Dunst bedankte sich ausdrücklich bei den Peacekeepern dafür, dass sie jener Soldaten gedenken, die im Einsatz für den Frieden verstorben sind.

Durch das Burgenländische Kabelfernsehen (BKF) wurde die gesamte Veranstaltung aufgezeichnet und ist im Internet abrufbar.

Beitrag: Landesgruppe Burgenland
Fotos: Lang

 

 

 

 

Jul 19

Das erste Treffen der Kärntner Peacekeeper beim neuen Treffpunkt – im Gasthof „Silberberg“ in Wolfsberg.

Nach der erzwungenen Pause (wegen Corona-Restriktionen) war es am 9. Juli endlich wieder möglich, ein Treffen der Kärntner Peacekeeper in Wolfsberg zu veranstalten. Der Einladung folgten 31 Peacekeeper, darunter auch unser unterstützendes Mitglied Altbürgermeister Hans-Peter Schlagholz und zwei treue Gäste aus der Steiermark.

 

Da die Embassy SkyLounge im Lavanthaus leider Geschichte ist, fand dieses Treffen in unserem neuen Treffpunkt – im Gasthof “Silberberg” – statt. Um den dzt. Bestimmungen zu entsprechen, wurde die Einhaltung der 3G Regel vom stellvertretenden Bereichsleiter gewissenhaft kontrolliert.

Als besonderen Gast konnte der Bereichsleiter den UN-Veteranen Eduard Hinterholzer gewinnen, der den weiten Weg von Lienz auf sich nahm, um sein Buch “UN-Einsatz auf der Insel der Liebe” in einem etwa einstündigen Vortrag vorzustellen. In seinem Vortrag erzählte er über Begegnungen und Erlebnisse während seines ersten Auslandseinsatzes 1975 und seinem zweiten 1984. Mit einem kurzen Film dokumentierte er seine Ausführungen.

 

 

Im Anschluss bedankte sich der Bereichsleiter mit einem kleinen Präsent bei Eduard Hinterholzer für seinen Vortrag.

Bei den Zypern-Veteranen wurden damit wieder Erinnerungen wachgerüttelt, was naturgemäß zum regen Austausch eigener Erlebnisse führte.

Mit griechisch-zypriotischem Buffet ging es zum gemütlichen Teil über. Die letzten Gäste machten sich erst gegen Mitternacht auf den Heimweg, d.h. die neue “Location” wurde von den Teilnehmern sehr gut angenommen.

© gbf

 

 

Jul 12

Impressionen über den Auslandseinsatz im Libanon – erster Jour Fixe in Wiener Neustadt nach dem Lockdown

Die Bereichsleiterin der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, Irene Valina, bekam vom Vorstand eine Auszeichnung – die Damenmasche in Gold – als hochgeschätztes Mitglied, die äußerst aktiv mit guten Ideen mitarbeitet. Kerstin Schlager, Inhaberin des Cafés Nuovo, stellte den Saal zur Verfügung und Vizeleutnant Holger Murkowski referierte über seine UNIFIL-Zeit 2019/2020.

 Die drei “Gs” im Rahmen des Jour fixe der VÖP hießen Geduld, Glück und Genuss. Geduld, weil es die Zeit verlangt, Glück, weil Kerstin Schlager, die Inhaberin des Cafés Nuovo, dem Verein das Ambiente schenkt und Genuss, weil nach zweimaligen Absagen nun endlich der sehr lebendige Libanon-Vortrag stattfinden konnte. An diesem 31. Mai 2021 waren StR Franz Piribauer, GR Johann Machowetz, GR Robert Pfisterer, GR Christian Filipp und der VÖP-Landesleiter von Wien, Hans Zimmermann sowie andere coronabedingte angemeldete Mitglieder anwesend.

Vizeleutnant Holger Murkowski – er wurde im Libanon befördert – war nochmals als Fernmeldeunteroffizier bei diesem Friedenseinsatz 2019-2020.

Er wies gleich auf die große Ähnlichkeit zwischen der österreichischen und der libanesischen Fahne hin. Nach einer Einweisung in den libanesischen Konflikt erzählte Murkowski von den israelischen Raketenangriffen und den libanesischen Gegenangriffen, die über den knapp nach der Grenze gelegenen Camp Naqoura flogen, um schließlich die Mission des österreichischen Kontingentes zu erläutern: Seit November 2011 beteiligt sich das Österreichische Bundesheer an der UNIFIL-Mission der Vereinten Nationen im Libanon.

Vizeleutnant Murkowski durfte diesmal auf einer Fregatte mitfahren, er sprach ebenfalls von der Herausforderung der UN-Administration wie beispielsweise der Unterschriftenkette sowie von den Englisch-Sprachkenntnissen. Diesmal waren ca. 183 Soldaten im Einsatz. Der Vortrag wurde immer mit Fotos und Kurzfilmen zum besseren Verständnis ergänzt, wie Fahrzeuge im Konvoi, die Camp-Feuerwehr oder die Truppenbetreuung durch diverse Künstler. Die Städte Beirut und Tyros waren kulturell äußerst interessant, die Soldaten setzten sich aber auch für das Mosan Center in Tyros ein, ein Therapie- und Schulzentrum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

 

Bericht und Fotos: Mag. Serge Claus

 

Jul 05

Neustädter Peacekeeper organisierten im heißen Juni eisigen Vortrag: 3449 Nautische Meilen in der Antarktis

3449 Nautische Meilen in der Antarktis

Bei einem Vortrag für Naturliebhaber über die Antarktis begeisterten Lisa und Wilfried Schnessl die Neustädter Peacekeeper bei ihrem Jour Fixe am 28. Juni 2021. Trotz Corona-Bedingungen war die Veranstaltung im Café Nuovo vor der Sommerpause gut besucht, worüber Bereichsleiterin Irene Valina sich sehr freute.

Die Reise des Dia-Vortrags über den 7. Kontinent, Antartika oder Südpol, begann noch vor Corona im Jänner 2020 in der südlichsten Stadt Argentiniens, Ushuaia, als Ausgangspunkt für die Antarktis mit einem hochmodernen Schiff mit Stabilisatoren. „Erste Etappe waren die Falklandinseln, wo noch sehr viele Reste  des Falklandkrieges von 1982 zu sehen sind, sonst gibt es keine Bäume aber dafür eine üppige Flora“ erwähnte das Ehepaar. Danach ging es nach Südgeorgien, dort wurden die Fenster des Schiffes verdunkelt, um die Vogelwelt nicht zu schrecken, Wale wurden auch gesichtet. Um ans Land zu gehen, mussten die Reisenden desinfiziert werden, auch die Schuhsohlen. Wilfried Schnessl machte tolle Fotos von Tieren wie beispielsweise Königspinguine. Verlassene Walfangstationen dienen als Mahnmal gegen das Ausrotten dieser Tiere!

Danach ging es zu den Südlichen Shetlandinseln mit dem Eintritt in die Antarktische Halbinsel, ein blauer Eisberg wurde fotografiert, blau entsteht, wenn wenig Luftbläschen im Eis enthalten sind. Dann erschien der Portal Point, eine schmale Landspitze an der Danco-Küste des westantarktischen Grahamlands, weiter über die Bucht Paradise Harbor zum Lemaire-Kanal, eine Meerenge in der Antarktis zwischen der Antarktischen Halbinsel und der vorgelagerten Booth-Insel, bis zur nächsten Bucht Neko Harbour an der Danco-Küste des Grahamlands im Norden der Antarktischen Halbinsel, die Reise ging dann dem Ende zu über die Südlichen Shetlandinseln zurück. Die Zuhörer konnten danach mit den Vortragenden sprechen und Fragen stellen.

Die Bereichsleiterin leitete danach die Sommerpause ein bis zum 20. September, wo Stadtpolizeikommandant Manfred Fries einen spannenden Vortrag hält.

 

Beitrag und Fotos:  Mag. Serge Claus

 

 

 

Jun 20

Österreichische Chargengesellschaft und Vereinigung Österreichischer Peacekeeper begehen Partnerschaft

Wien, 20. Juni 2021: Heute wurde zwischen der Österreichischen Chargengesellschaft und der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet.

Neben der Erweiterung der Kameradschaft sind insbesondere die Vernetzung und Vertiefung der Vereinszwecke unter den Mitgliedern beider Vereine wesentliche Ziele.

Die Österreichische Chargengesellschaft (www.chargengesellschaft.at) sieht sich naturgemäß als Interessensvertretung für die Österreichischen Chargen und möchte ebenso einen Beitrag zur Verbesserung des Bundesheeres leisten. Viele Chargen leisteten und leisten auch wertvolle Arbeiten rund um die Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres. Die daraus gewonnenen Expertisen möchte die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper dazu nutzen, um ihre Ziele ausweiten und verbessern zu können.

 

Bericht und Fotos: Alexander Panzhof

 

Jun 19

Landesgruppe Burgenland: Erstes Peacekeepertreffen und Verleihung von Ehrenzeichen nach neun Monaten „Coronapause“

Am 15 Juni war es wieder soweit. Nach neun Monaten Pause konnte sich die  Landesgruppe Burgenland erstmalig wieder zum Peacekeepermeeting im „Vereinsgasthaus“ Schwentenwein in Walbersdorf bei Mattersburg treffen. Ein riesiges Hallo als  Ausdruck der Freude über das Wiedersehen schallte durch den Gastgarten. Der Landesleiter Burgenland, StWm a.D. Bernhard Lechenbauer, begrüßte persönlich gemeinsam mit der Wirtin, Dani, die zahlreich erschienen Mitglieder. Aber die große Überraschung dieses ersten Treffens nach langer Zeit war die feierliche Verleihung des Ritterkreuzes in Bronze an den Herrn Vizeleutnant Ewald Feichtinger,  in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper.  Der Landesleiter Burgenland, Bernhard Lechenbauer, führte gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der VÖP, Bernhard Bair, die Ehrung durch. Sichtlich stolz bedankte sich Vizeleutnant Feichtinger und die anwesenden Mitglieder ließen ihn hochleben. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert und nach dieser langen Absenz hatten alle sich sehr viel zu erzählen.

Bericht und Fotos: Landesgruppe Burgenland

 

Jun 19

Auch Oberösterreich feierte den International Day of UN-Peacekeepers 2021

29. Mai: Internationaler Tag der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen
PEACEKEEPERSDAY / Tag der UN-Blauhelme

Mit dem Internationalen Tag der UN-Peacekeeper würdigen die Vereinten Nationen am 29. Mai den Einsatz der über 1.000.000 internationalen Soldaten, Polizisten und zivilen Mitarbeiter, die in UN- Missionen einen Beitrag für Frieden leisten. Der Tag gilt zudem dem Gedenken an diejenigen, die ihr Leben in einem UN-Einsatz verloren haben. Im Jahr 2003 wurde er zum ersten Mal begangen.

Die UN-Generalversammlung wählte für den Internationalen Tag des Peacekeepers den 29. Mai, da an diesem Datum im Jahr 1948 die erste Peacekeeping-Mission der Vereinten Nationen, die Beobachtermission UNTSO (United Nations Truce Supervision Organization) in Palästina, beschlossen worden war. 2021 feiern die UN-Blauhelme bzw. die Friedenstruppen der Vereinten Nationen daher ihren 73sten UN-Blauhelme bzw. PEACEKEEPERSDAY.

In seiner Heimatstadt PERG gedenkt der Oberösterreichische Landesleiter der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper Rudolf Tischlinger Vzlt iR, mit Teilen seiner Landesgruppe und den politischen Vertretern der Bezirksstadt Perg diesen akkreditierenden UN-Friedenstag. Anlässlich dieses Gedenktages wird erstmalig am Samstag, den 29. Mai 2021, um 10.00 Uhr beim Stadtamt PERG die blaue UN-Fahne gehisst.

Bisher haben über 1 Millionen Soldaten & Soldatinnen an über 70 Friedenserhaltenden Einsätzen teilgenommen. Dabei müssen immer das betroffene Land (oder die beteiligten Konfliktparteien) dem Einsatz zustimmen.
Der erste Einsatz von unbewaffneten UN-Militärbeobachtern erfolgte 1948 zur Überwachung des Waffenstillstands (UNTSO) im Palästinakrieg.

Seitdem hat sich der Aufgabenbereich der Friedenstruppen immer mehr ausgeweitet. Waren es anfangs vor allem zwischenstaatliche Konflikte, bei denen sie hinzugezogen wurden, so kamen mit der Zeit auch immer mehr Bürgerkriege und innerstaatliche Auseinandersetzungen dazu. Österreich beteiligt sich seit 1960 an Friedensunterstützenden Missionen.

1988 wurde den Friedenssicherungskräften der Vereinten Nationen für ihr Engagement zur Sicherung des Weltfriedens der Friedensnobelpreis verliehen.
Doch diese Friedenseinsätze haben auch einen sehr bitteren Beigeschmack, es handelt sich dabei um jene Personen, die nicht mehr lebend aus ihrer Mission heimkehrten. Mehr als 3.800 Mal musste den Angehörigen die traurige Botschaft vom Ableben eines geliebten Familienangehörigen überbracht werden.
Auch 54 freiwillige Österreichische Einsatzkräfte sind seitdem im Dienste des Friedens verstorben.

Doch nicht nur den Verstorbenen soll dabei gedacht werden, dieser spezielle Tag ist auch allen ehemaligen und derzeitigen Angehörigen einer UN-Friedenstruppe gewidmet, die mit ihrem Einsatz ein wertvolles Stück Frieden in umstrittenen Gebieten sichern. Aktuell stellt Österreich im Jahr 2021 – 200 Personen aus dem Polizei- und Militärbereich den Vereinten Nationen für einen Friedensdienst zur Verfügung.

 

Bericht und Fotos: Landesgruppe Oberösterreich

Jun 11

Der Internationale Tag der UN-Friedenstruppen am 29. Mai in Kärnten

Am 29. Mai wehte die Fahne der Vereinten Nationen zu Ehren der UN-Friedenstruppen auf den Amtsgebäuden der Kärntner Bezirkshauptstädte Villach und Wolfsberg, wo auch die jeweiligen Bereichsgruppen der Vereinigung Österreichischen Peacekeeper aktiv sind.
UN Beflaggung
Am diesjährigen Gedenktag der internationalen UN-Friedenstruppen wurde eine kurze Gedenkfeier an der Grab-Gedenkstätte des Zugführers Hans HOFER, † 25.06.1974 UNDOF, am Kommunalfriedhof in Feistritz / Drau, dem ersten – mit 2 weiteren Kameraden – zu Tode gekommenen österr. Friedenssoldaten im UNDOF-Einsatz in Syrien – abgehalten.

Grab Hans Hofer Feistritz x
(Marek, Janda, Slamanig, Maurer, Mutter Hofer, Sohn Hofer, Schwiegervater)
Oberst iR Günther Janda gelang es Hofers Witwe, Margot HOFER, deren Sohn, Brigadier Mag. Horst HOFER – derzeit Kommandant der 7. Jägerbrigade – und dessen Schwiegervater zu dieser sehr würdigen Gedenkfeier einzuladen. Nach der Niederlegung des Blumengestecks mit den UN-blauen Streifen und der Ehrenbezeugung der VÖP-Kameraden, sowie den Dankesworten an unsere Abordnung für diese Ehrerweisung an seinen Vater, Zugführer Hans Hofer, durch Brigadier Mag. Horst Hofer, endete dieses Gedenken.
Kriegerdenkmal
Gedenktafel
Anschließend führte Oberst Janda die VÖP-Kameraden noch zur Aufbahrungshalle des Friedhofes, an deren Ostseite sich die Friedhofs-Kriegergedenkstätte befindet. Diese wurde auf Initiative des ehemaligen Bataillonskommandanten des FMB 1, mit Unterstützung der Marktgemeinde Paternion und dem österreichischen Schwarzen-Kreuz im Jahre 2018 renoviert. Dabei wies Oberst Janda besonders auf den Text der neu gefertigten Kupfertafel hin, der u.a. auch den „Angehörigen des Bundesheeres und der Exekutive, die im In- und Ausland im Einsatz ihr Leben hingaben“ gewidmet ist.

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Auch die Grabstätten der zwei weiteren Kärntner Kameraden, die im Einsatz am Golan (UNDOF) ihre Leben hingaben, wurden von den Peacekeeper-Kameraden aufgesucht.

Grabstätte Zugsführer Gerhard Karnitschnig, † 30.05.1997 UNDOF
Grab Gerhard Karnitschnig Villach x
(Slamanig, Fischer, Marek, Maurer)

Grabstätte Oberstabswachtmeister Wolfgang MANDL, † 07.06.1991 UNDOF
DSCN2831 (2)
(Frank, Slamanig)

 

© Text: Janda/Frank; Bilder: Slamanig/Frank

 

Jun 10

Hohe Auszeichnung für VÖP Landesleiter Burgenland

Am 5. Juni 2021 wurde in der Schlosskapelle von Schönbrunn dem Burgenländischen Landesleiter der Vereiniging Österreichischer Peacekeeper eine sehr große Ehre zuteil.

Der hohe Herr, Sandor Habsburg-Lothringen, überreichte dem Stabswachtmeister a. D. Bernhard Lechenbauer  persönlich den Goldenen Stern zum Großen Ehrenzeichen am Bande mit Schärpe  in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Traditionspflege. Sichtlich gerührt nahm Lechenbauer diese sehr hohe Auszeichnung in Anwesenheit vieler Ehrengäste und auch Peacekeeperfreunde entgegen.

Wir, die Peacekeeper, freuen uns gemeinsam mit Lechenbauer und gratulieren ihm herzlichst.

Bericht & Fotos: Landesgruppe Burgenland

 

 

 

Jun 07

Peacekeepersday 2021: So feierten die Melker und Waldviertler UNO Soldaten

Wie auch im Vorjahr, würdigten die Melker und Waldviertler UN-Veteranen mit ihrem Bereichsleiter Vizeleutnant Wöchtl anlässlich des Internationalen Tages der UN Peacekeeper am Soldatenfriedhof Allentsteig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der weltweiten Friedensmissionen.

Anschließend fuhren sie weiter nach Windigsteig. Am Grabe von Offiziersstellverteter Reinhard Müllner, der am 26. Juni 1988 im Einsatz in Syrien verstorben ist, wurden für ihn ein Blumenbukett niedergelegt und eine Kerze entzündet. Auch seine Witwe war anwesend und sah, dass unsere verstorbenen Friedenssoldaten niemals vergessen werden. So auch nicht unser erster Niederösterreichischer Landesleiter, Oberst Josef Mennerstofer. An seinem Grab entzündete Loitschy Heindl mit Hans Kleedorfer eine Kerze. Mögen sie ihren Platz im Himmel gefunden haben.

Bericht: Alois „Loitschy“ Heindl
Fotos:  Hilda Weixlbraun

 

 

 

Mai 30

Tiroler Landesgruppe feierte International Day of UN-Peacekeepers in Innsbruck

INTERNATIONAL PEACEKEEPERS DAY

Aus Anlass des diesjährigen “Internationalen Peacekeeper Tag”, der alle Jahre weltweit am 29. Mai begangen wird, hat sich die  Vereinigung Österreichischer Peacekeeper – Veteranen die einmal oder öfter als UN Soldaten in verschiedenen Missionen dabei waren – sich zu einer kameradschaftlichen Vereinigung zusammen fanden vor fast zwanzig Jahren – namentlich die Landesgruppe Tirol –  mit einem Infostand in der Maria Theresien Strasse in Innsbruck präsentiert.

Bei prächtigem Wetter konnte man interessierten Besuchern quer durch alle Altersschichten fast alle Fragen beantworten. Wozu UN-Einsätze, warum mit Soldaten, was sichert wirklich den Frieden, ist der Einsatz freiwillig, wie “gefährlich” ist die jeweilige Mission, wie ist die Bezahlung und vieles mehr. Politik, ehemalige UN-Soldaten, Polizei, aber auch kritische Besucher, konnten am VÖP Infostand begrüßt werden. Eltern mit Kindern schauten vorbei, wurden mit einem VÖP Fähnchen und Süssigkeiten ausgestattet. Aktuelle Ausgaben der Vereinszeitung “The Austrian Peacekeeper,” Flyer, Aufkleber, Kugelschreiber usw. konnten als “Give Away” dem interessierten Publikum mitgegeben werden. Ebenso wurden die Zielsetzungen der Österreichischen Peackeepervereinigung näher gebracht.

 

Bericht: Cattani Bruno Toaba
Fotos:    Fritz Scheibler

Regionale Medien:
Internationaler Peacekeeper Day: Tiroler Peacekeeper in INNSBRUCK – Hall-Rum (meinbezirk.at)

 

 

Mai 29

Internationaler Tag der UN-Peacekeeper

Jedes Jahr am 29. Mai gedenken die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (VÖP) und das ABC-Abwehrzentrum Korneuburg den internationalen Tag der UN-Peacekeeper.

Vor 73 Jahren, am 14. Mai 1948, wurde im Nahen Osten von den Vereinten Nationen aufgrund starker Unruhen nach der Gründung Israels zu einer Waffenruhe aufgerufen. Um diese durchzusetzen wurde die United Nations Truce Supervision Organisation (UNTSO) ins Leben gerufen. Sowohl die arabische als auch die israelische Seite stimmten dieser Beobachtermission zu, mit friedensunterstützenden Operationen in Palästina wurde am 29. Mai 1948 begonnen. Die Geburtsstunde der ersten Peacekeeping Mission der Vereinten Nationen hatte somit geschlagen.

Bis heute folgten über 70 weitere UN-Missionen weltweit, in denen mehr als eine Million Soldaten, Polizisten und Zivilisten im Dienste des Friedens im Einsatz waren. Doch diese Friedenseinsätze haben auch einen sehr bitteren Beigeschmack, es handelt sich dabei um jene Personen, die nicht mehr lebend aus ihrer Mission heimkehrten. Mehr als 3.800 Mal musste den Angehörigen die traurige Botschaft vom Ableben eines geliebten Familienangehörigen überbracht werden.

Um den Verstorbenen zu gedenken wurde seitens der Vereinten Nationen der „International Day of UN-Peacekeepers“ ins Leben gerufen. Doch nicht nur den Verstorbenen soll dabei gedacht werden, dieser spezielle Tag ist auch allen ehemaligen und derzeitigen Angehörigen einer UN-Friedenstruppe gewidmet, die mit ihrem Einsatz ein wertvolles Stück Frieden in umstrittenen Gebieten sichern.

Österreich beteiligt sich seit 1960 an Friedensunterstützenden Missionen, 52 Soldaten sind seitdem im Einsatz verstorben.

 

Bericht und Fotos: Landesgruppe Niederösterreich

 

 

Bildunterschrift:

 

Von Links nach Rechts: VÖP Landesleiter Niederösterreich Obstlt Manfred Sommer, MBA; Kommandant des ABC-Abwehrzentrums Oberst des Generalstabsdienstes Mag. Jürgen Schlechter; Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Minnich; VÖP Bereichsleiter Vzlt i R Richard Roblicka

Mai 29

Internationaler Tag der UN-Peacekeeper: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil empfing Delegation im Landhaus in Eisenstadt

Anlässlich des Internationalen Tags der Peacekeeper am 29. Mai empfing Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, General i.R. Günter Höfler, Präsident der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, Generalleutnant i. R. Bernhard Bair, 1. Vize-Präsident der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, und den Landesleiter des Burgenlandes, Stabswachtmeister a.D. Bernhard Lechenbauer, gemeinsam mit dem Friedenssoldaten der ersten Stunde aus dem Burgenland, Zugsführer a.D. Alfred Simon, der 1960 beim ersten UN-Einsatz der Republik Österreich im Kongo vertreten war, in seinen Amtsräumen.

„Unsere SoldatInnen und PolizistInnen, die seit Jahrzehnten bei internationalen Friedenseinsätzen oftmals unter gefährlichen Umständen wertvolle Dienste leisten, verdienen es, ins Rampenlicht gestellt und gebührend gewürdigt zu werden. Ich freue mich und bin stolz, seit einem Jahr selbst Mitglied bei den burgenländischen Peacekeepern zu sein und sie unterstützen zu dürfen“, betonte der Landeshauptmann.

Der einmal im Jahr stattfindende „Internationale Tag der UN-Peacekeeper“ soll auf den wichtigen Beitrag der UN-SoldatInnen zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit auf der ganzen Welt hinweisen und dient zudem dem Gedenken aller im Einsatz verstorbenen Opfer. Am 29. Mai 1948 genehmigte der UN-Sicherheitsrat mit seiner Resolution 50 (1948) die Einrichtung des ersten Friedenssicherungseinsatzes der Vereinten Nationen. Seit 2002 wird jedes Jahr am 29. Mai der „Internationale Tag der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen“ begangen, um die Frauen und Männer, die im Dienst der Friedenssicherung stehen oder standen, für ihr hohes Maß an Professionalität, Einsatzbereitschaft und Mut zu würdigen.

Text und Bild: Burgenland Landesmedienservice
Hans-Christian Siess

 

 

 

 

Mai 26

Niederösterreichische Landesgruppe setzte Zeichen zum „International Day of Peace“

Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper setzte in diesem Jahr mit der Segnung eines Splitterkreuzes in der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie ein Zeichen zum „International Day of Peace“.

Seit 2002 wird am 29. Mai der „Internationale Tag der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen“ begangen. An diesem Tag würdigt man jene Frauen und Männer, die seit vielen Jahren im Dienst zur Sicherung und Erhaltung des Friedens standen und auch in Zukunft stehen werden.

Zur Erinnerung an seinen 1. UN-Einsatz auf den Golanhöhen im Camp Faouar im Jahr 1975 erstand der UN- Soldat Vizeleutnant Josef Kotzak ein Splitterkreuz und schenkte es den Wiener Neustädter PeacekeeperInnen. Das 30 cm hohe Splitter-Standkreuz wurde von österreichischen Soldaten während ihres Einsatzes zur Friedenserhaltung aus den dort aufgefundenen Granatsplittern zusammengefügt. Für Kotzak folgten später noch  weitere UN-Einsätze, wie 1978 auf Zypern und 1979 wieder auf den Golanhöhen.

Im Rahmen des  Sonntags-Gottesdienstes am 2. Mai dankte Militärbischof Werner Freistetter in seiner Predigt unseren UN-Soldaten für die zahlreichen Anfertigungen von Splitterkreuzen auf den Golanhöhen, die man beinahe in allen Garnisonskirchen Österreichs und auch im privaten Umfeld der heimkehrenden Soldatinnen und Soldaten finden kann. „Das Kreuz, ein Friedenszeichen“!

Militärbischof Werner Freistetter segnete im Beisein von Militärdekan & Rektor Stefan Gugerel und Diakon Bgdr Josef Juster das Splitterkreuz und erinnerte dabei an den permanenten UN-Einsatz unserer österreichischen Blauhelme zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit und gedachte auch der im Einsatz verstorbenen Opfer.

Das Splitterkreuz wurde von der Wiener Neustädter Bereichsleiterin der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, Irene Valina, an den Vertreter der Flugfeldpfarre St. Anton, Peacekeeper und UN-Soldat Oberst i.R. Hans Machowetz, für die Kirche am Flugfeld übergeben. Dort wird es einen würdigen Platz finden.

Bericht: Oberst i.R. Hans Machowetz
Irene Valina

Fotos: OStR Prof. Serge Claus
Oberstleutnant a.D. Max Schwendenwein

 

Apr 29

Ein Steirer salutiert ab – Vizeleutnant Othmar Wohlkönig verabschiedet sich in den Ruhestand

Als „Stimme der Soldaten“ bezeichnete ihn jüngst die „Kleine Zeitung“: Vizeleutnant Othmar Wohlkönig, langjähriger Kommandounteroffizier im Kommando Streitkräfte in Graz und Präsident der steirischen Unteroffiziersgesellschaft, stellvertretender und seit 2019 Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG), außerdem Vorstandsmitglied und Vizepräsident der VÖP, übergab im April 2021 den Vorsitz der ÖUOG und wird mit Jahresmitte, im Alter von 62 Jahren, in den Ruhestand treten.

Als Präsident der ÖUOG war er die Stimme von rund 30.000 Unteroffizieren des Aktiv-, Miliz- und Ruhestandes – und ließ es an klaren Worten nicht fehlen. So im Juni 2020, als er angesichts der Diskussionen um Reformpläne klar seiner Enttäuschung Ausdruck gab: „Wir alle erhofften uns von der Bundesministerin Tanner klare Aussagen zur Zukunft des Bundesheeres,“ diese aber habe die Chance, „auf verständliche Fragen eindeutige Antworten zu geben und vor allem eine klare Botschaft an die tausenden Soldatinnen und Soldaten zu senden“, vertan. „Hintangehalten und enttäuscht“ wurden die Soldaten „in der Vergangenheit schon genug,“ hieß es da.

Irene Valina, VÖP-Bereichsleiterin Wiener Neustadt, führte mit ihm das folgende Gespräch:

Herr Vizeleutnant, Sie haben vor kurzem das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen bekommen.

Die hohe Auszeichnung war für mich eine besondere Überraschung, zumal sie mir durch unsere Verteidigungsministerin Frau Mag. Klaudia Tanner persönlich verliehen wurde. Ich werde dieses Verdienstkreuz mit Stolz und Demut tragen, da ich mir bewusst bin, dass auch viele Wegbegleiter daran Anteil haben.

Sie sind auch als Vizepräsident in der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (VÖP) tätig.

Nachdem ich nahezu 30 Jahre ehrenamtlich aktiv bin, war es nicht mein Ziel, eine Funktion in der VÖP zu übernehmen. Mein ehemaliger Kommandant und derzeitige Präsident der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, General i. R. Mag. Günter Höfler, ist an mich herangetreten, ob ich mir eine Funktion in der Vereinigung vorstellen könnte. Es war mir sofort klar, dass ich an seiner Seite, unabhängig der Funktion, mitwirken werde. Im Mai 2019 wurde ich beim Bundetreffen der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper in Wiener Neustadt zum Vizepräsidenten gewählt.

Hatten Sie schon vorher einen Bezug zur VÖP?

Lange Zeit nicht. Ich wurde erst sehr spät im Laufe meiner Auslandseinsätze einfaches Mitglied in der VÖP. Ich war und bin mir auch heute noch der Bedeutung unserer Vereinigung bewusst. Neben der Förderung und dem Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene, sowie den Kontakten zu den staatlichen Stellen und Vereinen ist es vor allem die Aufrechterhaltung der Kameradschaft aller derzeitigen und ehemaligen Auslandseinsatz-Soldatinnen und -Soldaten, unabhängig von ihrer Barettfarbe.

In diesem Zusammenhang: Auf welche Auslandseinsatzerfahrung können Sie zurückgreifen?

Eigentlich hat meine Auslandseinsatzkarriere sehr spät begonnen, da mir primär meine Laufbahn als Kommandant eines Jagdpanzerzuges bei meinem Heimatverband, dem damaligen Jagdpanzerbataillon 4, wichtig war. Im Jahr 1994 kam es zu meinem ersten Auslandseinsatz beim AUCON/UNFICYP, als Kommandant der Kommandogruppe bei der 2. Jägerkompanie. Dort hat mich dann das berüchtigte „Virus“ erwischt – es folgten weitere Einsätze bei UNFICYP auf Zypern (1996/97, 2000/01 und als „last Mission“ 2014/15), bei SFOR in Bosnien-Herzegowina (1997/98) und beim AUSCON/UNDOF in Syrien (2003–05).

Was waren ihre persönlichen Erfahrungen bzw. Erkenntnisse von den Auslandseinsätzen?

Auch wenn sehr oft – meist von „Unwissenden“ – das Geldverdienen als Primärziel genannt wird, so muss betont werden, dass die Beteiligung am internationalen Krisenmanagement ein klarer Auftrag des Bundesheeres ist. Jede Soldatin und jeder Soldat, unabhängig von persönlichen Zielen, leisten hier einen großartigen Beitrag mit ihrem Einsatz, der für jeden Einzelnen ein besonderer Erfahrungsgewinn ist.

In allen meinen Einsätzen hatte ich das große Glück einer Kommandantenfunktion, sowohl im nationalen als auch im internationalen Umfeld. Das Führen eines Organisationselementes fernab der Heimat, bei sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen, gepaart mit dem Verlassen der „Komfortzone“, haben mich nicht nur als Unteroffizier weiterentwickelt, sondern die Auslandseinsätze insgesamt formten mich als Soldat und Mensch.

Sie blicken auf eine nahezu 43-jährige Dienstzeit zurück, was waren Ihre wesentlichen Stationen?

Als ich am 1. Jänner 1979 beim damaligen Jagdpanzerbataillon 4 in Graz einrücken musste, war es mein Ziel, diese acht Monate einfach abzudienen, da ich damals kein Interesse hatte, eine Berufskarriere beim Bundesheer anzustreben. Aber es kam anders. Aus heutiger Sicht darf ich auf mehr als 42 erfüllte und abwechslungsreiche Dienstjahre zurückblicken.

Dies verdanke ich vor allem den Unteroffizieren, die aus einem desinteressierten „Wehrmann Wohlkönig“ einen motivierten, leistungswilligen Soldaten und künftigen Panzerkommandanten sowie späteren Zugskommandanten formten.

Aufgrund meiner sportlichen Ambitionen wechselte ich als Hilfsreferent für Körper- und Alpinausbildung zum Militärkommando Steiermark, wo ich u.a. auch Sachbearbeiter Ausbildung war. Mit der Aufstellung des Kommandos Internationale Einsätze (KdolE) in Graz 2002 wechselte ich als Sachbearbeiter Evaluierung in dieses operativ führende Kommando.

Nach meiner Rückkehr aus dem Auslandseinsatz in Syrien (UNDOF) hatte ich 2005 die einmalige Chance, Kommandounteroffizier im KdolE zu werden. Mit der Aufstellung des Streitkräfteführungskommandos (SKFüKdo) – dieses vereinigte bekanntlich die bisherigen Kommanden Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte, Spezialeinsatzkräfte und Internationale Einsätze – wurde ich im Jahr 2006 Kommandounteroffizier der Streitkräfte. Eine national und international herausfordernde Funktion, die ich bis zu meiner Versetzung in den Ruhestand mit großem Engagement und mit Stolz erfüllen durfte.

Herr Vizeleutnant, wie kam es dazu, dass Sie Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) wurden?

Schon als junger Wachtmeister war ich mir über die Bedeutung des Korpsgeistes der Unteroffiziere und der wehrpolitischen Tragweite der ÖUOG im Klaren. Für mich stellte sich nicht die Frage, was mir eine Mitgliedschaft bei der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft bringt, sondern vielmehr, was ich als Unteroffizier einbringen kann.

Von 1993 bis 2006 arbeitete ich in verschiedenen Funktionen im Vorstand der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark. Dass ich von 2006 bis 2018 die Präsidentschaft dieser Interessensgemeinschaft führen durfte, basierte auf das Vertrauen der Mitglieder und des Vorstandes. Eigentlich wollte ich mich 2018 aus allen Funktionen zurückziehen, doch der amtierende Präsident der ÖUOG musste krankheitsbedingt seine Funktion zurücklegen. Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich die Präsidentschaft übernehmen möchte. Das war für mich nicht nur eine Ehre, sondern auch eine Verpflichtung gegenüber dem Unteroffizierskorps.

Nach so intensiven Dienstjahren und Ihrem ehrenamtlichen Engagement – besteht da nicht die Gefahr eines „Pensionsschocks“?

Erstens kann ich zufrieden auf eine erfüllte und abwechslungsreiche Dienstzeit zurückblicken und gehe gut vorbereitet und ohne Angst etwas versäumt zu haben in den Ruhestand.

Zweitens möchte ich meiner Frau, die ich seit 1978 kenne und die meine gesamte Dienstzeit und meine Ehrenämter stets mitgetragen hat, etwas zurückgeben. Nämlich eine Zeit, die wir nun gemeinsam unter Ausnützung unseres Wohnmobils möchten.

Für dieses umfassende Interview bedanke ich mich recht herzlichst und wünsche weiterhin viel Glück, Gesundheit, Freude und Spaß beim Reisen. „Gute Fahrt“!

 

Fotos: Bundesheer, Gunter Pusch, Manuela Wohlkönig,

 

 

Mrz 18

Niederösterreichische Peacekeeper trafen sich zum „Geburtstags“ Sonntagsgottesdienst

Eine gelungene Überraschung, ein glücklicher Jubilar und eine Erinnerungsgeschichte!

Peacekeeper trafen sich zum „Geburtstags“ Sonntagsgottesdienst, gestaltet vom Militärdekan und Rektor Stefan Gugerel, den Diakonen Brigadier Josef Juster und Vizeleutnant Andreas Binder in der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie, um ihren Kameraden „Max“ Oberstleutnant Capt. Mag. Walter Max Schwendenwein  zum „Halbrunden“ und zum Antritt in den wohlverdienten Ruhestand zu gratulieren.

– 1975 eingerückt als EF nach Götzendorf, danach Oggau
– VBS TherMilAk, Aufnahme in den 1. Jahrgang (ranked  #17)
– 1. Jahrgang an der FMTS Wien als Lehrgruppenerster FM
– 1979 Ausmusterung zum Leutnant nach Eisenstadt und Kdt 1. AusbKp/ LWSR 12
– Teilnahme an der RVÜ1979 als Kdt FMKp/ StbB1
– 1980/81 bestandene Selektion zum Linienpiloten bei Austrian Airlines (ranked  #1)
– 1982 Auslandseinsatz als FMO/AUSCON/UNFICYP
– 1983 Kdt BetrKp/ I./HFMR Wien
– 1984/85 Auslandseinsatz als Kdt 2. Kp/AUSBATT/UNDOF
– 1986 Ausscheiden aus dem aktiven Dienstverhältnis und Anstellung als                       Linienpilot  im Austrian Airlines Konzern.
– 1995 UN Rotationsflug nach Larnaka/Zypern
– 2006 UN Charterflug nach Damaskus/Syrien
-2009 Weggang von AUA, danach in der internationalen Luftfahrt als                               Kapitän/Fluglehrer/Flugprüfer tätig.

 

Weitere Kurse beim ÖBH als Milizoffizier folgten:

  • Bataillonskommandantenkurs allgemeiner Teil auf der LVAk

  • Bataillonskommandantenkurs Fachteil an der FMTS

Weitere Verwendung im ÖBH als Milizoffizier bei:

  • Ersatzregiment 34

  • BrigFMO/3. JgBrig

  • AA

Mit Oberst i. R. Hans Machowetz verbindet ihn nicht nur eine besonders langjährige Kameradschaft, sondern auch diese folgende Erinnerungsgeschichte. Beide waren für die Kompanieführung der Betriebskompanie des Heeresfernmelderegiments in der Wiener Starhembergkaserne verantwortlich. Der damalige Kompanieoffizier Olt Max Schwendenwein und sein Kompaniekommandant Hptm Hans Machowetz errichteten mit ihren Soldaten ein „Indianerfort“ im Böhmischen Prater am Wiener Laaer Berg.

 

Auf den Fotos sieht man die Aktivitäten von Oberleutnant Max Schwendenwein als Anschlussmann im ersten Glied und Hauptmann Hans Machowetz, der mit einem flotten Marschlied zur Vollzugsmeldung für die Errichtung des Indianerforts einmarschiert und dies an den Militärkommandanten von Wien, Divisionär (Generalmajor) Karl Majcen meldet.

Mit all‘ seinen Berufserfahrungen, zuletzt mit etwa 22.200 Flugstunden, ist auch diese Landung in den wohlverdienten Ruhestand „geglückt“, wir wünschen ihm weiterhin Gesundheit, Glück und viel Zeit zum Verwirklichen seiner Noch-Träume.

Bericht: Irene Valina
Fotos:   Hauptmann Prof. Mag. Serge Claus
Oberst i.R. Hans Machowetz
Oberstleutnant a.D. Max Schwendenwein

 

 

Mrz 17

Wiener Peacekeeper gedenken Kameraden

Wiener Peacekeeper gedenken Kameraden

Seit Beginn der Auslandseinsätze des Bundesheers sind 52 Soldaten und 2 Exekutivangehörige im Einsatz für den Frieden verstorben. Zusätzlich zu den allgemeinen Gedenktagen (International Day of UN-Peacekeepers am 29. Mai und jährliches Todesgedenken im November) wird die Landesgruppe Wien die Wiener Verstorbenen jeweils am Todestag mit der neuen VÖP-Gedenkkerze am Grab ehren Die erste Kerze entzündete der stellvertretende Wiener Landesleiter, Zugsführer Peter Götz, am Grab von Leutnant Leopold Pisa, der am 8. März 1975 am Golan verstorben ist.

Beitrag: Hans Zimmermann
Fotos: Hans Zimmermann/Peter Götz

 

Mrz 11

Peacekeeper Nachruf Oberst i. R. Walter Fritz (11.06.1932 – 18.02.2021)

Große Betroffenheit hat die Nachricht ausgelöst, dass am 18. Februar 2021 Oberst i.R. Walter Fritz im 89. Lebensjahr gestorben ist. Als ehemaliger Bataillonskommandant von AUSCON/UNFICYP (1973/74, 1975/77, 1978/79) bleibt der Verstorbene der Peacekeeper-Community nachhaltig in Erinnerung.

Mit einer persönlichen Totenwache am 1. März 2021 in Rudersdorf/Burgenland erwiesen der stellvertretende Landesleiter der Peacekeeper Steiermark, Vizeleutnant i.R. Günter Spiel und Vizeleutnant a.D. Erwin Schittl dem aufgebahrten Kameraden die letzte Ehre. Bei diesem stillen Gedenken an der Bahre waren auch alle Peacekeeper in Gedanken gegenwärtig, die unter dem Kommando von Oberst i.R. Walter Fritz auf Zypern im Dienste des Friedens im Einsatz waren und die ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten werden.

Dies unterstreichen beispielhaft die Kondolenzworte zu den virtuellen Kerzen, die für den Verstorbenen entzündet worden sind. Sein ehemaliger Adjutant Major Karl Wiedner äußert seinen posthumen „Dank für die vielen kameradschaftlichen Begegnungen“, Vizeleutnant i.R. Bertl Hager dankt „für die gemeinsamen, schönen, kameradschaftlichen 9 Monate auf Zypern (1976/77)“ und auch Militäroberkurat a.D. Thomas Johann Großruck erinnert sich dankbar an die Zeit mit Walter Fritz in Zypern (1976/77): „Als ehemaliger Militärpfarrer und Welfare Officer im AUSCON durfte ich Dich als Vollblut-Peacekeeper erleben, dem es ein persönliches Anliegen war, über alle militärischen Erfordernisse hinaus das physische, psychische und seelische Wohlbefinden der Kameraden zu gewährleisten. Ich empfinde es als Gunst des Schicksals, dass ich Dich ein knappes Jahr lang in diesem Bemühen begleiten durfte. R.I.P.“

Unser aller tiefempfundene Anteilnahme gilt seinen Hinterbliebenen, insbesondere seiner Witwe Friederike und seinen Kindern mit den Familienangehörigen. Sie und alle Kameraden dürfen sich mit den Zuversicht spendenden Worten auf dem Totenbild trösten: „Nicht die Dunkelheit der Trauer ist es, die bleibt, sondern das Leuchten der Erinnerung an die schöne gemeinsame Zeit.“

Bericht: Dr. Johann Grossruck
Fotos: Vizeleutnant Günter Spiel, stellvertretender Landesleiter Steiermark

 

 

Jan 08

Burgenlands Peacekeeper wünschen ihrem unterstützenden Mitglied, Landeshauptmann Doskozil, alles Gute!

Der Landeshauptmann vom Burgenland, Mag. Hans-Peter Doskozil – unterstützendes Mitglied der VÖP Burgenland – bedankt sich beim Landesleiter Burgenland, Stabswachtmeister a. D. Bernhard Lechenbauer, in einem sehr persönlichen Schreiben für die Weihnachtswünsche. Er drückt seinen Wunsch aus, sich mit den burgenländischen Peacekeepern in Bälde zu treffen, was leider – bedingt durch einen operativen Eingriff – nicht in naher Zukunft möglich sein wird.

Bei dieser Gelegenheit wünschen alle burgenländischen Peacekeeper Landeshauptmann Mag. Hans-Peter DOSKOZIL alles Gute und baldige Genesung.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Treffen mit unserem Landeshauptmann in alter Frische und Stärke!

Die burgenländischen Peacekeeper, mit Landesleiter StWm a.D. Bernhard Lechenbauer an der Spitze!

Text: VÖP Burgenland

 

Dez 24

Burgenländische Peacekeeper salutieren am Grab des in Zypern gefallenen Unteroffiziers!

Heuer, im Dezember, vor 25 Jahren, wurde die Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper gegründet und heuer, im Dezember, vor genau 60 Jahren, nahmen die ersten österreichischen Soldaten an einem Einsatz für den Frieden in der Welt – unter der UN-Fahne im Kongo – teil. Corona bedingt waren heuer leider keine größeren Veranstaltungen möglich. Daher entschied der Landesleiter der VÖP/Burgenland, Stabsw