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Jun 19

Auch Oberösterreich feierte den International Day of UN-Peacekeepers 2021

29. Mai: Internationaler Tag der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen
PEACEKEEPERSDAY / Tag der UN-Blauhelme

Mit dem Internationalen Tag der UN-Peacekeeper würdigen die Vereinten Nationen am 29. Mai den Einsatz der über 1.000.000 internationalen Soldaten, Polizisten und zivilen Mitarbeiter, die in UN- Missionen einen Beitrag für Frieden leisten. Der Tag gilt zudem dem Gedenken an diejenigen, die ihr Leben in einem UN-Einsatz verloren haben. Im Jahr 2003 wurde er zum ersten Mal begangen.

Die UN-Generalversammlung wählte für den Internationalen Tag des Peacekeepers den 29. Mai, da an diesem Datum im Jahr 1948 die erste Peacekeeping-Mission der Vereinten Nationen, die Beobachtermission UNTSO (United Nations Truce Supervision Organization) in Palästina, beschlossen worden war. 2021 feiern die UN-Blauhelme bzw. die Friedenstruppen der Vereinten Nationen daher ihren 73sten UN-Blauhelme bzw. PEACEKEEPERSDAY.

In seiner Heimatstadt PERG gedenkt der Oberösterreichische Landesleiter der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper Rudolf Tischlinger Vzlt iR, mit Teilen seiner Landesgruppe und den politischen Vertretern der Bezirksstadt Perg diesen akkreditierenden UN-Friedenstag. Anlässlich dieses Gedenktages wird erstmalig am Samstag, den 29. Mai 2021, um 10.00 Uhr beim Stadtamt PERG die blaue UN-Fahne gehisst.

Bisher haben über 1 Millionen Soldaten & Soldatinnen an über 70 Friedenserhaltenden Einsätzen teilgenommen. Dabei müssen immer das betroffene Land (oder die beteiligten Konfliktparteien) dem Einsatz zustimmen.
Der erste Einsatz von unbewaffneten UN-Militärbeobachtern erfolgte 1948 zur Überwachung des Waffenstillstands (UNTSO) im Palästinakrieg.

Seitdem hat sich der Aufgabenbereich der Friedenstruppen immer mehr ausgeweitet. Waren es anfangs vor allem zwischenstaatliche Konflikte, bei denen sie hinzugezogen wurden, so kamen mit der Zeit auch immer mehr Bürgerkriege und innerstaatliche Auseinandersetzungen dazu. Österreich beteiligt sich seit 1960 an Friedensunterstützenden Missionen.

1988 wurde den Friedenssicherungskräften der Vereinten Nationen für ihr Engagement zur Sicherung des Weltfriedens der Friedensnobelpreis verliehen.
Doch diese Friedenseinsätze haben auch einen sehr bitteren Beigeschmack, es handelt sich dabei um jene Personen, die nicht mehr lebend aus ihrer Mission heimkehrten. Mehr als 3.800 Mal musste den Angehörigen die traurige Botschaft vom Ableben eines geliebten Familienangehörigen überbracht werden.
Auch 54 freiwillige Österreichische Einsatzkräfte sind seitdem im Dienste des Friedens verstorben.

Doch nicht nur den Verstorbenen soll dabei gedacht werden, dieser spezielle Tag ist auch allen ehemaligen und derzeitigen Angehörigen einer UN-Friedenstruppe gewidmet, die mit ihrem Einsatz ein wertvolles Stück Frieden in umstrittenen Gebieten sichern. Aktuell stellt Österreich im Jahr 2021 – 200 Personen aus dem Polizei- und Militärbereich den Vereinten Nationen für einen Friedensdienst zur Verfügung.

 

Bericht und Fotos: Landesgruppe Oberösterreich

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