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Jul 12

Impressionen über den Auslandseinsatz im Libanon – erster Jour Fixe in Wiener Neustadt nach dem Lockdown

Die Bereichsleiterin der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, Irene Valina, bekam vom Vorstand eine Auszeichnung – die Damenmasche in Gold – als hochgeschätztes Mitglied, die äußerst aktiv mit guten Ideen mitarbeitet. Kerstin Schlager, Inhaberin des Cafés Nuovo, stellte den Saal zur Verfügung und Vizeleutnant Holger Murkowski referierte über seine UNIFIL-Zeit 2019/2020.

 Die drei “Gs” im Rahmen des Jour fixe der VÖP hießen Geduld, Glück und Genuss. Geduld, weil es die Zeit verlangt, Glück, weil Kerstin Schlager, die Inhaberin des Cafés Nuovo, dem Verein das Ambiente schenkt und Genuss, weil nach zweimaligen Absagen nun endlich der sehr lebendige Libanon-Vortrag stattfinden konnte. An diesem 31. Mai 2021 waren StR Franz Piribauer, GR Johann Machowetz, GR Robert Pfisterer, GR Christian Filipp und der VÖP-Landesleiter von Wien, Hans Zimmermann sowie andere coronabedingte angemeldete Mitglieder anwesend.

Vizeleutnant Holger Murkowski – er wurde im Libanon befördert – war nochmals als Fernmeldeunteroffizier bei diesem Friedenseinsatz 2019-2020.

Er wies gleich auf die große Ähnlichkeit zwischen der österreichischen und der libanesischen Fahne hin. Nach einer Einweisung in den libanesischen Konflikt erzählte Murkowski von den israelischen Raketenangriffen und den libanesischen Gegenangriffen, die über den knapp nach der Grenze gelegenen Camp Naqoura flogen, um schließlich die Mission des österreichischen Kontingentes zu erläutern: Seit November 2011 beteiligt sich das Österreichische Bundesheer an der UNIFIL-Mission der Vereinten Nationen im Libanon.

Vizeleutnant Murkowski durfte diesmal auf einer Fregatte mitfahren, er sprach ebenfalls von der Herausforderung der UN-Administration wie beispielsweise der Unterschriftenkette sowie von den Englisch-Sprachkenntnissen. Diesmal waren ca. 183 Soldaten im Einsatz. Der Vortrag wurde immer mit Fotos und Kurzfilmen zum besseren Verständnis ergänzt, wie Fahrzeuge im Konvoi, die Camp-Feuerwehr oder die Truppenbetreuung durch diverse Künstler. Die Städte Beirut und Tyros waren kulturell äußerst interessant, die Soldaten setzten sich aber auch für das Mosan Center in Tyros ein, ein Therapie- und Schulzentrum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

 

Bericht und Fotos: Mag. Serge Claus

 

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