Apr 29

Ein Steirer salutiert ab – Vizeleutnant Othmar Wohlkönig verabschiedet sich in den Ruhestand

Als „Stimme der Soldaten“ bezeichnete ihn jüngst die „Kleine Zeitung“: Vizeleutnant Othmar Wohlkönig, langjähriger Kommandounteroffizier im Kommando Streitkräfte in Graz und Präsident der steirischen Unteroffiziersgesellschaft, stellvertretender und seit 2019 Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG), außerdem Vorstandsmitglied und Vizepräsident der VÖP, übergab im April 2021 den Vorsitz der ÖUOG und wird mit Jahresmitte, im Alter von 62 Jahren, in den Ruhestand treten.

Als Präsident der ÖUOG war er die Stimme von rund 30.000 Unteroffizieren des Aktiv-, Miliz- und Ruhestandes – und ließ es an klaren Worten nicht fehlen. So im Juni 2020, als er angesichts der Diskussionen um Reformpläne klar seiner Enttäuschung Ausdruck gab: „Wir alle erhofften uns von der Bundesministerin Tanner klare Aussagen zur Zukunft des Bundesheeres,“ diese aber habe die Chance, „auf verständliche Fragen eindeutige Antworten zu geben und vor allem eine klare Botschaft an die tausenden Soldatinnen und Soldaten zu senden“, vertan. „Hintangehalten und enttäuscht“ wurden die Soldaten „in der Vergangenheit schon genug,“ hieß es da.

Irene Valina, VÖP-Bereichsleiterin Wiener Neustadt, führte mit ihm das folgende Gespräch:

Herr Vizeleutnant, Sie haben vor kurzem das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen bekommen.

Die hohe Auszeichnung war für mich eine besondere Überraschung, zumal sie mir durch unsere Verteidigungsministerin Frau Mag. Klaudia Tanner persönlich verliehen wurde. Ich werde dieses Verdienstkreuz mit Stolz und Demut tragen, da ich mir bewusst bin, dass auch viele Wegbegleiter daran Anteil haben.

Sie sind auch als Vizepräsident in der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (VÖP) tätig.

Nachdem ich nahezu 30 Jahre ehrenamtlich aktiv bin, war es nicht mein Ziel, eine Funktion in der VÖP zu übernehmen. Mein ehemaliger Kommandant und derzeitige Präsident der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, General i. R. Mag. Günter Höfler, ist an mich herangetreten, ob ich mir eine Funktion in der Vereinigung vorstellen könnte. Es war mir sofort klar, dass ich an seiner Seite, unabhängig der Funktion, mitwirken werde. Im Mai 2019 wurde ich beim Bundetreffen der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper in Wiener Neustadt zum Vizepräsidenten gewählt.

Hatten Sie schon vorher einen Bezug zur VÖP?

Lange Zeit nicht. Ich wurde erst sehr spät im Laufe meiner Auslandseinsätze einfaches Mitglied in der VÖP. Ich war und bin mir auch heute noch der Bedeutung unserer Vereinigung bewusst. Neben der Förderung und dem Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene, sowie den Kontakten zu den staatlichen Stellen und Vereinen ist es vor allem die Aufrechterhaltung der Kameradschaft aller derzeitigen und ehemaligen Auslandseinsatz-Soldatinnen und -Soldaten, unabhängig von ihrer Barettfarbe.

In diesem Zusammenhang: Auf welche Auslandseinsatzerfahrung können Sie zurückgreifen?

Eigentlich hat meine Auslandseinsatzkarriere sehr spät begonnen, da mir primär meine Laufbahn als Kommandant eines Jagdpanzerzuges bei meinem Heimatverband, dem damaligen Jagdpanzerbataillon 4, wichtig war. Im Jahr 1994 kam es zu meinem ersten Auslandseinsatz beim AUCON/UNFICYP, als Kommandant der Kommandogruppe bei der 2. Jägerkompanie. Dort hat mich dann das berüchtigte „Virus“ erwischt – es folgten weitere Einsätze bei UNFICYP auf Zypern (1996/97, 2000/01 und als „last Mission“ 2014/15), bei SFOR in Bosnien-Herzegowina (1997/98) und beim AUSCON/UNDOF in Syrien (2003–05).

Was waren ihre persönlichen Erfahrungen bzw. Erkenntnisse von den Auslandseinsätzen?

Auch wenn sehr oft – meist von „Unwissenden“ – das Geldverdienen als Primärziel genannt wird, so muss betont werden, dass die Beteiligung am internationalen Krisenmanagement ein klarer Auftrag des Bundesheeres ist. Jede Soldatin und jeder Soldat, unabhängig von persönlichen Zielen, leisten hier einen großartigen Beitrag mit ihrem Einsatz, der für jeden Einzelnen ein besonderer Erfahrungsgewinn ist.

In allen meinen Einsätzen hatte ich das große Glück einer Kommandantenfunktion, sowohl im nationalen als auch im internationalen Umfeld. Das Führen eines Organisationselementes fernab der Heimat, bei sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen, gepaart mit dem Verlassen der „Komfortzone“, haben mich nicht nur als Unteroffizier weiterentwickelt, sondern die Auslandseinsätze insgesamt formten mich als Soldat und Mensch.

Sie blicken auf eine nahezu 43-jährige Dienstzeit zurück, was waren Ihre wesentlichen Stationen?

Als ich am 1. Jänner 1979 beim damaligen Jagdpanzerbataillon 4 in Graz einrücken musste, war es mein Ziel, diese acht Monate einfach abzudienen, da ich damals kein Interesse hatte, eine Berufskarriere beim Bundesheer anzustreben. Aber es kam anders. Aus heutiger Sicht darf ich auf mehr als 42 erfüllte und abwechslungsreiche Dienstjahre zurückblicken.

Dies verdanke ich vor allem den Unteroffizieren, die aus einem desinteressierten „Wehrmann Wohlkönig“ einen motivierten, leistungswilligen Soldaten und künftigen Panzerkommandanten sowie späteren Zugskommandanten formten.

Aufgrund meiner sportlichen Ambitionen wechselte ich als Hilfsreferent für Körper- und Alpinausbildung zum Militärkommando Steiermark, wo ich u.a. auch Sachbearbeiter Ausbildung war. Mit der Aufstellung des Kommandos Internationale Einsätze (KdolE) in Graz 2002 wechselte ich als Sachbearbeiter Evaluierung in dieses operativ führende Kommando.

Nach meiner Rückkehr aus dem Auslandseinsatz in Syrien (UNDOF) hatte ich 2005 die einmalige Chance, Kommandounteroffizier im KdolE zu werden. Mit der Aufstellung des Streitkräfteführungskommandos (SKFüKdo) – dieses vereinigte bekanntlich die bisherigen Kommanden Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte, Spezialeinsatzkräfte und Internationale Einsätze – wurde ich im Jahr 2006 Kommandounteroffizier der Streitkräfte. Eine national und international herausfordernde Funktion, die ich bis zu meiner Versetzung in den Ruhestand mit großem Engagement und mit Stolz erfüllen durfte.

Herr Vizeleutnant, wie kam es dazu, dass Sie Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) wurden?

Schon als junger Wachtmeister war ich mir über die Bedeutung des Korpsgeistes der Unteroffiziere und der wehrpolitischen Tragweite der ÖUOG im Klaren. Für mich stellte sich nicht die Frage, was mir eine Mitgliedschaft bei der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft bringt, sondern vielmehr, was ich als Unteroffizier einbringen kann.

Von 1993 bis 2006 arbeitete ich in verschiedenen Funktionen im Vorstand der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark. Dass ich von 2006 bis 2018 die Präsidentschaft dieser Interessensgemeinschaft führen durfte, basierte auf das Vertrauen der Mitglieder und des Vorstandes. Eigentlich wollte ich mich 2018 aus allen Funktionen zurückziehen, doch der amtierende Präsident der ÖUOG musste krankheitsbedingt seine Funktion zurücklegen. Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich die Präsidentschaft übernehmen möchte. Das war für mich nicht nur eine Ehre, sondern auch eine Verpflichtung gegenüber dem Unteroffizierskorps.

Nach so intensiven Dienstjahren und Ihrem ehrenamtlichen Engagement – besteht da nicht die Gefahr eines „Pensionsschocks“?

Erstens kann ich zufrieden auf eine erfüllte und abwechslungsreiche Dienstzeit zurückblicken und gehe gut vorbereitet und ohne Angst etwas versäumt zu haben in den Ruhestand.

Zweitens möchte ich meiner Frau, die ich seit 1978 kenne und die meine gesamte Dienstzeit und meine Ehrenämter stets mitgetragen hat, etwas zurückgeben. Nämlich eine Zeit, die wir nun gemeinsam unter Ausnützung unseres Wohnmobils möchten.

Für dieses umfassende Interview bedanke ich mich recht herzlichst und wünsche weiterhin viel Glück, Gesundheit, Freude und Spaß beim Reisen. „Gute Fahrt“!

 

Fotos: Bundesheer, Gunter Pusch, Manuela Wohlkönig,

 

 

Mrz 18

Niederösterreichische Peacekeeper trafen sich zum „Geburtstags“ Sonntagsgottesdienst

Eine gelungene Überraschung, ein glücklicher Jubilar und eine Erinnerungsgeschichte!

Peacekeeper trafen sich zum „Geburtstags“ Sonntagsgottesdienst, gestaltet vom Militärdekan und Rektor Stefan Gugerel, den Diakonen Brigadier Josef Juster und Vizeleutnant Andreas Binder in der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie, um ihren Kameraden „Max“ Oberstleutnant Capt. Mag. Walter Max Schwendenwein  zum „Halbrunden“ und zum Antritt in den wohlverdienten Ruhestand zu gratulieren.

– 1975 eingerückt als EF nach Götzendorf, danach Oggau
– VBS TherMilAk, Aufnahme in den 1. Jahrgang (ranked  #17)
– 1. Jahrgang an der FMTS Wien als Lehrgruppenerster FM
– 1979 Ausmusterung zum Leutnant nach Eisenstadt und Kdt 1. AusbKp/ LWSR 12
– Teilnahme an der RVÜ1979 als Kdt FMKp/ StbB1
– 1980/81 bestandene Selektion zum Linienpiloten bei Austrian Airlines (ranked  #1)
– 1982 Auslandseinsatz als FMO/AUSCON/UNFICYP
– 1983 Kdt BetrKp/ I./HFMR Wien
– 1984/85 Auslandseinsatz als Kdt 2. Kp/AUSBATT/UNDOF
– 1986 Ausscheiden aus dem aktiven Dienstverhältnis und Anstellung als                       Linienpilot  im Austrian Airlines Konzern.
– 1995 UN Rotationsflug nach Larnaka/Zypern
– 2006 UN Charterflug nach Damaskus/Syrien
-2009 Weggang von AUA, danach in der internationalen Luftfahrt als                               Kapitän/Fluglehrer/Flugprüfer tätig.

 

Weitere Kurse beim ÖBH als Milizoffizier folgten:

  • Bataillonskommandantenkurs allgemeiner Teil auf der LVAk

  • Bataillonskommandantenkurs Fachteil an der FMTS

Weitere Verwendung im ÖBH als Milizoffizier bei:

  • Ersatzregiment 34

  • BrigFMO/3. JgBrig

  • AA

Mit Oberst i. R. Hans Machowetz verbindet ihn nicht nur eine besonders langjährige Kameradschaft, sondern auch diese folgende Erinnerungsgeschichte. Beide waren für die Kompanieführung der Betriebskompanie des Heeresfernmelderegiments in der Wiener Starhembergkaserne verantwortlich. Der damalige Kompanieoffizier Olt Max Schwendenwein und sein Kompaniekommandant Hptm Hans Machowetz errichteten mit ihren Soldaten ein „Indianerfort“ im Böhmischen Prater am Wiener Laaer Berg.

 

Auf den Fotos sieht man die Aktivitäten von Oberleutnant Max Schwendenwein als Anschlussmann im ersten Glied und Hauptmann Hans Machowetz, der mit einem flotten Marschlied zur Vollzugsmeldung für die Errichtung des Indianerforts einmarschiert und dies an den Militärkommandanten von Wien, Divisionär (Generalmajor) Karl Majcen meldet.

Mit all‘ seinen Berufserfahrungen, zuletzt mit etwa 22.200 Flugstunden, ist auch diese Landung in den wohlverdienten Ruhestand „geglückt“, wir wünschen ihm weiterhin Gesundheit, Glück und viel Zeit zum Verwirklichen seiner Noch-Träume.

Bericht: Irene Valina
Fotos:   Hauptmann Prof. Mag. Serge Claus
Oberst i.R. Hans Machowetz
Oberstleutnant a.D. Max Schwendenwein

 

 

Mrz 17

Wiener Peacekeeper gedenken Kameraden

Wiener Peacekeeper gedenken Kameraden

Seit Beginn der Auslandseinsätze des Bundesheers sind 52 Soldaten und 2 Exekutivangehörige im Einsatz für den Frieden verstorben. Zusätzlich zu den allgemeinen Gedenktagen (International Day of UN-Peacekeepers am 29. Mai und jährliches Todesgedenken im November) wird die Landesgruppe Wien die Wiener Verstorbenen jeweils am Todestag mit der neuen VÖP-Gedenkkerze am Grab ehren Die erste Kerze entzündete der stellvertretende Wiener Landesleiter, Zugsführer Peter Götz, am Grab von Leutnant Leopold Pisa, der am 8. März 1975 am Golan verstorben ist.

Beitrag: Hans Zimmermann
Fotos: Hans Zimmermann/Peter Götz

 

Mrz 11

Peacekeeper Nachruf Oberst i. R. Walter Fritz (11.06.1932 – 18.02.2021)

Große Betroffenheit hat die Nachricht ausgelöst, dass am 18. Februar 2021 Oberst i.R. Walter Fritz im 89. Lebensjahr gestorben ist. Als ehemaliger Bataillonskommandant von AUSCON/UNFICYP (1973/74, 1975/77, 1978/79) bleibt der Verstorbene der Peacekeeper-Community nachhaltig in Erinnerung.

Mit einer persönlichen Totenwache am 1. März 2021 in Rudersdorf/Burgenland erwiesen der stellvertretende Landesleiter der Peacekeeper Steiermark, Vizeleutnant i.R. Günter Spiel und Vizeleutnant a.D. Erwin Schittl dem aufgebahrten Kameraden die letzte Ehre. Bei diesem stillen Gedenken an der Bahre waren auch alle Peacekeeper in Gedanken gegenwärtig, die unter dem Kommando von Oberst i.R. Walter Fritz auf Zypern im Dienste des Friedens im Einsatz waren und die ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten werden.

Dies unterstreichen beispielhaft die Kondolenzworte zu den virtuellen Kerzen, die für den Verstorbenen entzündet worden sind. Sein ehemaliger Adjutant Major Karl Wiedner äußert seinen posthumen „Dank für die vielen kameradschaftlichen Begegnungen“, Vizeleutnant i.R. Bertl Hager dankt „für die gemeinsamen, schönen, kameradschaftlichen 9 Monate auf Zypern (1976/77)“ und auch Militäroberkurat a.D. Thomas Johann Großruck erinnert sich dankbar an die Zeit mit Walter Fritz in Zypern (1976/77): „Als ehemaliger Militärpfarrer und Welfare Officer im AUSCON durfte ich Dich als Vollblut-Peacekeeper erleben, dem es ein persönliches Anliegen war, über alle militärischen Erfordernisse hinaus das physische, psychische und seelische Wohlbefinden der Kameraden zu gewährleisten. Ich empfinde es als Gunst des Schicksals, dass ich Dich ein knappes Jahr lang in diesem Bemühen begleiten durfte. R.I.P.“

Unser aller tiefempfundene Anteilnahme gilt seinen Hinterbliebenen, insbesondere seiner Witwe Friederike und seinen Kindern mit den Familienangehörigen. Sie und alle Kameraden dürfen sich mit den Zuversicht spendenden Worten auf dem Totenbild trösten: „Nicht die Dunkelheit der Trauer ist es, die bleibt, sondern das Leuchten der Erinnerung an die schöne gemeinsame Zeit.“

Bericht: Dr. Johann Grossruck
Fotos: Vizeleutnant Günter Spiel, stellvertretender Landesleiter Steiermark

 

 

Jan 08

Burgenlands Peacekeeper wünschen ihrem unterstützenden Mitglied, Landeshauptmann Doskozil, alles Gute!

Der Landeshauptmann vom Burgenland, Mag. Hans-Peter Doskozil – unterstützendes Mitglied der VÖP Burgenland – bedankt sich beim Landesleiter Burgenland, Stabswachtmeister a. D. Bernhard Lechenbauer, in einem sehr persönlichen Schreiben für die Weihnachtswünsche. Er drückt seinen Wunsch aus, sich mit den burgenländischen Peacekeepern in Bälde zu treffen, was leider – bedingt durch einen operativen Eingriff – nicht in naher Zukunft möglich sein wird.

Bei dieser Gelegenheit wünschen alle burgenländischen Peacekeeper Landeshauptmann Mag. Hans-Peter DOSKOZIL alles Gute und baldige Genesung.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Treffen mit unserem Landeshauptmann in alter Frische und Stärke!

Die burgenländischen Peacekeeper, mit Landesleiter StWm a.D. Bernhard Lechenbauer an der Spitze!

Text: VÖP Burgenland

 

Dez 24

Burgenländische Peacekeeper salutieren am Grab des in Zypern gefallenen Unteroffiziers!

Heuer, im Dezember, vor 25 Jahren, wurde die Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper gegründet und heuer, im Dezember, vor genau 60 Jahren, nahmen die ersten österreichischen Soldaten an einem Einsatz für den Frieden in der Welt – unter der UN-Fahne im Kongo – teil. Corona bedingt waren heuer leider keine größeren Veranstaltungen möglich. Daher entschied der Landesleiter der VÖP/Burgenland, Stabswachtmeister a.D. Bernhard Lechenbauer, in Absprache mit dem Landesleiter des Schwarzen Kreuzes Burgenland, Oberst i.R. Wolfgang Wildberger, dass eine kleine Abordnung der Peacekeeper, als sichtbares Zeichen unseres Engagements für den Frieden in der Welt, am Grab unseres in Zypern gefallenen Kameraden, Oberwachtmeister des Bundesheeres Paul Decombe, in Forchtenstein im Burgenland, eine Gedenkfeier abhält.

So legten am 23. Dezember eine Abordnung der burgenländischen Peacekeeper gemeinsam mit dem Landesleiter Burgenland und dem Vizepräsidenten der VÖP, Generalleutnant i.R. Bernhard Bair sowie Vizeleutnant i.R. Stefan Nemeth, am Grab des in Zypern am 14. August 1974 gefallenen Paul Decombe einen Blumenschmuck feierlich nieder. Nemeth, der Paul Decombe persönlich kannte und ein Jahr zuvor selbst in Zypern im UN-Einsatz war, schilderte in einer kurzen, tief beeindruckenden Ansprache die dramatischen Ereignisse:

„Im August 1974 herrschte auf Zypern Krieg! Die nationale türkische Armee besetzte vom Norden her die Insel. Im Beobachtungsbereich der österreichischen UN-Soldaten lag die türkische Ortschaft Goshi, die die griechisch zypriotische Armee angreifen wollte. Um weitere Kampfhandlungen zu vermeiden, wurde die österreichische, motorisierte Beobachtergruppe, bestehend aus Oberleutnant Johann Izay, Oberwachtmeister Paul Decombe, Korporal August Isak und dem Kraftfahrer Gefreiter Sattelecker in den Raum Goshi befohlen, um dort Verhandlungen aufzunehmen und somit weitere Kampfhandlungen zu vermeiden. Die Verhandlungen wurden ergebnislos abgebrochen und die Türken drohten, im Falle eines Angriffes der griechischen Zyprioten mit dem Einsatz von Kampfflugzeugen.

Daraufhin erhielten die Österreicher den Befehl, sich Richtung Larnaca abzusetzen und aus sicherer Entfernung das weitere Geschehen zu beobachten. Plötzlich brach der Funkverkehr zu dem österreichischen Beobachtungstrupp ab. Die Österreicher, in ihrem UN-Landrover, wurden durch türkische Jagdbomber mit Bordwaffen und Napalmbomben angegriffen. Der einzige Zeuge und Überlebende dieses Angriffes war der Kraftfahrer, Gefreiter Sattelecker. Er konnte in einer Felsmulde, neben der Straße Goshi-Larnaca Deckung finden und musste mitansehen, wie seine drei Kameraden im Napalmfeuer verbrannt sind. Am nächsten Tag, dem 15. August 1974, wurden die Kampfhandlungen in Zypern eingestellt. An jener Stelle in Goshi, auf Zypern, wo die drei Österreicher gefallen sind, wurde eine Gedenkstätte errichtet, die am Nationalfeiertag 1974 feierlich eingeweiht wurde.“

Vizeleutnant Stefan Nemeth, der auch an vielen Auslandseinsätzen teilgenommen hat und der Paul Decombe persönlich kannte, hat uns mit seinen Worten sehr nachdenklich werden lassen. So haben wir, die Landesgruppe Burgenland, zum Gedenken an alle Österreicher, die in Auslandseinsätzen gefallen sind, zu einem letzten Gruß am Grabe von Paul Decombe respektvoll salutiert!

 

Bericht und Fotos: Landesgruppe Burgenland

 

Dez 14

Zum 14. Dezember

Zum 14. Dezember

Der 14. Dezember 1955 war für Österreich ein besonderer Tag: Die Alpenrepublik wurde Mitglied der Organisation der Vereinten Nationen. Österreich hatte dies schon 1947 beantragt, musste sich dann aber gedulden: Im Zeichen des „Kalten Krieges“ blockierte die Sowjetunion jahrelang die Aufnahme neuer Mitglieder. Am 14. Dezember 1955 schließlich traten 16 Staaten der Weltorganisation bei, darunter eben auch Österreich. Einige dieser Staaten waren, als ehemalige Verbündete des Dritten Reiches, 1945 bei der Gründungskonferenz der UNO in San Francisco nicht vertreten gewesen. Wer dieser Tage durch die Wiener Innenstadt spaziert, sieht die Fassade des Außenministeriums am Minoritenplatz mit den Flaggen dieser Staaten nebst jener der UNO geschmückt.

Mit der Aufnahme in die Vereinten Nationen entfernte sich Österreich schon Ende 1955, etwas über ein halbes Jahr nach dem Staatsvertrag, von dem Vorbild der Schweizer Neutralität: Die Schweiz trat der UNO erst 2002 bei. Diese rot-weiß-rote „aktive Neutralitätspolitik“ war eng mit dem langjährigen Staatssekretär, Außenminister und schließlich Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky verbunden. Dazu gehörte es, Wien zum Amtssitz internationaler Organisationen zu machen. Und Ende 1960 beteiligte sich Österreich erstmals an einer UN-Friedensoperation – im ehemals belgischen Kongo.

Das österreichische Sanitätskontingent kam – ohne dass das geplant gewesen wäre – ausgerechnet am 14. Dezember 1960, exakt fünf Jahre nach der Aufnahme in die UNO, nach einem mehrtägigen Flug in amerikanischen „Herkules“-Transportern in Goma im östlichen Kongo an. Von dort verlegte es über den Kivu-See nach Bukavu, wo es ein Spital für die „Blauhelme“ errichten sollte. Der Auftakt dieses Einsatzes war bekanntlich dramatisch: aufgeregte Kongolesen hielten die 45 Angehörigen des Teams, darunter eine Frau, als bewaffnete Weiße wegen ihrer Sprache und der Rangabzeichen prompt für Belgier und nahmen sie in der Nacht zum 16. Dezember gefangen. Sie verbrachten einige schreckliche Stunden im örtlichen Gefängnis. Nur die Anwesenheit nigerianischer UN-Soldaten retteten ihnen das Leben. Da Verhandlungen fruchtlos blieben, befreiten die nigerianischen Blauhelme die Österreicher am folgenden Tag mit Gewalt – bei diesem Gefecht kamen ein nigerianischer Unteroffizier und mehrere Kongolesen ums Leben; mehrere Nigerianer wurden – teils schwer – verwundet.

Es folgte eine inzwischen 60-jährige Erfolgsgeschichte: Über 90.000 Österreicherinnen und Österreicher, alle Freiwillige, nahmen seit 1960 an rund 100 Einsätzen im Dienste der UNO, der EU, der NATO und der OSZE teil und leisteten so einen Beitrag „im Dienste des Friedens“. Entgegen manchen Klischees, dass dies ohnedies nur ein gutbezahlter Urlaub wäre, sind diese Einsätze oft fordernd und gefährlich. Mehrere Österreicher erlitten physische und psychische Verwundungen. Immerhin 54 Teilnehmer an diesen Einsätzen – 52 Soldaten und zwei Polizisten – kehrten nicht mehr lebend in die Heimat zurück. Die Leistungen unserer Soldatinnen und Soldaten, Polizistinnen und Polizisten sowie zivilen Experten, fanden und finden allgemein Anerkennung.

Ebenfalls bewusst an einem 14. Dezember, vor 25 Jahren, entstand 1995 die „Vereinigung Österreichischer Peacekeeper“ (damals als „Vereinigung Österreichischer Blauhelme“), die heute fast 2000 Mitglieder in ganz Österreich umfasst. Eigentlich hätte dieser Jahrestag heuer Anlass einer größeren Feier sein sollen – aber diese fiel wie so Vieles der Corona-Pandemie zum Opfer. Wichtig aber sind nicht die Jubiläen, sondern die Fakten und Leistungen, die dahinter stehen. Und auf diese können wir alle durchaus stolz sein.

Hofrat Univ.-Doz. Dr. Erwin A. Schmidl ist Historiker. Er leitet das Institut für Strategie und Sicherheitspolitik an der Landesverteidigungsakademie und ist Chefredakteur der Zeitschrift „The Austrian Peacekeeper“.

 

Bericht: Erwin A. Schmidl
Fotos: Bundesheer, Schmidl

 

Dez 12

Spendenübergabe an die Waldschule für den Ankauf therapeutischer Unterrichtsmaterialien

Bereits zum Drittenmal veranstaltete die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper im September 2020 ein Charity Golf Turnier in Kooperation mit UN Golf Club (UNGC) und ORF Golfsektion im Golfclub Föhrenwald Wiener Neustadt. Die Siegerehrung wurde in Vertretung des Bürgermeisters Klaus Schneeberger von Landtagsabgeordneten Dipl. Ing. Franz Dinhobl vorgenommen.

Unter den 117 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich dieser sportlichen Herausforderung stellten, nahmen neben vielen begeisterten Wiener Neustädter Golfspielern auch Vizebürgermeister Dr. Christian Stocker mit Gattin Gerda teil. Der Erlös dieses Charity Turniers wurde als Spende an die Waldschule für den Ankauf therapeutischer Unterrichtsmaterialien von der Wiener Neustädter VÖP Bereichsleiterin Irene Valina im Beisein von Vizeleutnant Alfred Stechauner, GR Oberst i R. Johann Machowetz und Oberst i R. Günter Bartunek im Dezember an die Direktorin der Waldschule, Frau Astrid Leeb übergeben.

Bericht:  Irene Valina
Fotos: Waldschule

 

Nov 06

Totengedenkfeier der im Auslandseinsatz verstorbenen Kameraden

Wien, 6. November 2020: Heute fand in der Stiftskirche im 7. Wiener Gemeindebezirk ein, durch die Covid-19-Krise herbeigeführtes, sehr verkürztes und stilles Gedenken an unsere im Auslandseinsatz verstorbenen Kameraden statt. Anwesend waren Generalleutnant Reißner, Österreichischer Streitkräftekommandant, Oberst Amon, Kommandant der Auslandseinsatzbasis sowie der Präsident unserer Vereinigung, General i.R. Höfler und Generalsekretär Oberstleutnant des Intendanzdienstes, Dietmar Hübsch, die beim Totenbuch an unsere Peacekeeper gedachten.

 

Bericht & Fotos: Redaktion der VÖP

 

Okt 30

Ehrenwache beim VÖP Gedenkkreuz am Tummelplatz

Im Gedenken an die bei Auslandsmissionen verstorbenen 52 Soldaten und 2 Polzisten stellten die Tiroler, gedanklich verbunden gemeinsam mit den Angehörigen und der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (VÖP), eine Ehrenwache beim vor kurzem geweihten Gedenkkreuz.

In bisherigen Friedenseinsätzen sind 54 Österreicher, insbesondre auch Tiroler Kameraden, zu Tode gekommen.

Die Landesgedächtnisstätte-Tummelplatz in der Nähe vom Schloss Ambras ist seit September auf würdigem und historischem Boden auch Gedenkstätte für die VÖP geworden und stellt somit auch die Verbindung zu den Einsätzen der Gegenwart her. Das Kreuz ist entsprechend künstlerisch gestaltet, zusätzlich stehen die beiden Helme symbolhaft für UN Einsätze jedoch auch Missionen unter anderen ebenso wichtigen und friedenserhaltenden Mandaten.

Bericht: Landesgruppe Tirol
Foto:  Felicitas Zoll

 

 

Okt 27

Zu Besuch beim Oberösterreichischen Landtagspräsidenten

Linz,  8. Oktober 2020: Heute waren Oberst Gerhard Utz und der Verbindungsoffizier der Oberösterreichischen Landesgruppe, Brigadier Erwin Spenlingwimmer, vom neuen Oberösterreichischen Landtagspräsidenten, Wolfgang Stanek, in dessen Büro im Landhaus in Linz geladen. Unter anderem ging es um Belange des Bundesheeres mit Reflexionen zur Bundespolizei aus der Perspektive der Offiziersgesellschaft bzw. von wehr- und sicherheitsrelevanten Vereinen. Hierbei wurde auch die Position der Peacekeeper besprochen. Der Landtagspräsident nahm sich viel Zeit und zeigte sich für einen künftigen Erfahrungsaustausch sehr interessiert. Auch mit der VÖP ist eine Vertiefung der Kontaktpflege anvisiert.

Bericht: Rudolf Tischlinger, Landesleiter Oberösterreich
Foto: Land Oberösterreich

Okt 11

Peacekeeper der Landesgruppe Burgenland erweisen zwei Gefallenen des zweiten Weltkrieges die letzte Ehre!

Am 9.Oktober 2020 fand auf dem Soldatenfriedhof in Mattersburg die Einbettung von zwei gefallenen deutschen Soldaten statt. Diese waren im Gemeindegebiet von Sigleß, Bezirk Mattersburg, und bei Königsdorf, Bezirk Jennersdorf, exhumiert worden. Durch das Schwarze Kreuz, Landesstelle Burgenland, wurden diese unbekannt gebliebenen Soldaten in einem würdigen Ehrengrab mit militärischen Ehren endgültig zur letzten Ruhe gebettet.

Der Kommandant der ausgerückten Truppe von der Stabskompanie des Militärkommandos Burgenland, Oberstleutnant Unger, meldete das Feldzeichen, die Militärmusik sowie den Ehrenzug an den militärisch Höchstanwesenden, Oberst Pokorny. Danach begrüßte der Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes und Mitglied der Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper, Oberst i.R. Wildberger, die Teilnehmer der Zeremonie. Die Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper wurden durch den Landesleiter Burgenland, Stabswachtmeister a.D. Bernhard Lechenbauer, Generalleutnant i.R. Bernhard Bair, Vizeleutnant i.R. Stefan Nemeth und Zugsführer a.D. Johann Frühwirth würdig vertreten.

Oberschulrat i.R. Josef Lang trug nach einem Musikstück eigene und sehr persönliche sowie besinnliche Gedanken vor. Verfasst wurden diese von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule des Marianums in Steinberg, denen eine persönliche Teilnahme an der Zeremonie wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich war. Sie beschäftigten sich mit der Frage des Krieges und dessen fürchterlichen Leid. Nach einem Coral erfolgten geistliche Worte von Militär-Lektorin Gerda Haffer-Hochrainer und Militär Bischofsvikar MMag. DDr. Alexander Wessely, der auch die Einsegnung der sterblichen Überreste vornahm.

Nach der Einbettung hielt Nationalratsabgeordneter Mag. Christian Drobits die Gedenkrede, in der er auf die große Bedeutung derartiger Zeremonien verwies. Insbesondere der Jugend soll nämlich vor Augen geführt werden, sich immer und überall für den Frieden einzusetzen. Im Anschluss daran legte er gemeinsam mit Oberst Pokorny einen Kranz am Grab der beiden Gefallenen nieder. Es folgte das Lied vom Guten Kameraden, wobei Soldaten des Bundesheeres, Peacekeeper, Angehörige des Kameradschaftsbund und Pfadfinder zu einem letzten Gruß salutierten. Landesgeschäftsführer Wildberger bedankte sich in seinen Abschlussworten bei allen, die zum Gelingen dieser Zeremonie beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt dem Österreichischen Bundesheer für die würdige Gestaltung dieser Einbettung von gefallenen Soldaten.

Bericht: Oberst Wildberger
Fotos: Militärkommando Burgenland

 

 

 

Okt 05

Stammtisch Wolfsberg besucht Stammtisch Burgenland

Am 15. September gab es eine besondere Überraschung beim planmäßigen Stammtisch der VÖP/Burgenland in Walbersdorf bei Mattersburg! Regierungsrat Gerhard B. Frank, der Bereichsleiter von Wolfsberg/Lavanttal, besuchte in Begleitung von Mario Pucker den sehr gut besuchten Stammtisch in Burgenland.
Der Landesleiter begrüßte die Gäste sehr herzlich und stellte sie den burgenländischen Stammtischbesuchern vor. Lechenbauer und Frank, zwei alte Peacekeeperhaudegen, betonten, dass der Kontakt über die Landesgruppen hinaus sehr wichtig ist.

Dadurch werden für das Zusammengehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl dieser einmaligen Familie der Peacekeeper, über die Landesgrenzen hinaus starke Impulse gesetzt. Noch bis spät in den Abend wurden im Kameradschaftskreis alte Zeiten zu neuem Leben erweckt. Am nächsten Tag traf sich der Landesleiter Burgenland noch bei einem gemeinsamen Frühstück mit den Kärntner Freunden, bevor es wieder zurück ins schöne Lavanttal ging. Dass es sich um ein sehr gelungenes Treffen handelt, zeigen die netten Worte, die der Bereichsleiter Wolfsberg dem Landesleiter Burgenland schrieb:

“Lieber Berni!
Nochmals recht herzlichen Dank für Deine Gastfreundschaft. Wir haben uns sauwohl gefühlt. Liebe Grüße an alle Peacekeeper, die beim Stammtisch dabei waren. Werde im nächsten Jahr sicher wieder – mit eventuell mehreren Kameraden – Euch besuchen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen;
Gerhard Frank e.h.”

Bericht und Fotos: Landesgruppe Burgenland

 

 

Sep 27

Blauhelm-Kameraden überreichten VÖP-Mitglied Spende von Bundesministerin für Landesverteidigung

Am 26. September 2020 besuchten Vizeleutnant i.R. Alois „Loitschy“ Heindl und Vizeleutnant i.R. Alfred Huss VÖP-Mitglied Vizeleutnant Sepp Holleis im Pflegeheim Bad Gastein. Holleis wurde die Erinnerungsmedaille zum Friedensnobelpreis übergeben. Die beiden Peacekeeper überreichten dem UN-Veteranen zudem eine Spende von Frau Bundesministerin für Landesverteidigung, Mag. Klaudia Tanner.

Sep 24

Austrian Peacekeepers Charity Golf Trophy 2020 – Österreichische Peacekeeper unterstützen weiteres humanitäres Projekt

Gut Spiel“ hieß es wieder bei der diesjährigen Charity Golf Trophy am 19. September im Golfclub Föhrenwald. 117 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von VÖP, UNO Golf Club und ORF-Golfsektion stellten sich der Herausforderung dieses besonderen Wettbewerbs. So forderten die neuerlich verschärften Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen COVID-19 auch eine kurzfristige Änderung der Turnierregeln. Dennoch tummelten sich die begeisterten Golfer bei prächtigem Spätsommerwetter und sehr guten Platzbedingungen auf den Greens.

Auch abseits des Rasens, am Turnierende, kamen die Spieler voll auf ihre Kosten. Das Golfrestaurant sorgte mit köstlichen Speisen für das leibliche Wohl und eine perfekte Weinbegleitung mit edlen Tropfen  gab es vom  Weingut Jungmayr. Eine umfassende Tombola mit schönen Preisen und anschließender Siegerehrung rundeten das Tages-Programm ab.

Der diesjährige Erlös des Charity Turniers kommt den schwerstbehinderten Schüler und Schülerinnen der Waldschule Wiener Neustadt zu Gute.

Durch vorangegangene Erlöse konnten in der Vergangenheit bereits mehrere humanitäre Projekte wie beispielsweise in den beiden kosovarischen Dörfern Vitomirica und Bukosh (wir berichteten ausführlich in unseren Medien) maßgeblich unterstützt werden.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und Sponsoren für eine hervorragende Zusammenarbeit und freuen uns auf ein Wiedersehen 2021, dort, wo es heißt: „Wo Golf die Natur umarmt!“

 

Bericht:  Irene Valina
Fotos:    ORF/Ing. Andreas Kopp
VÖP/Irene Valina

 

Sep 14

Start des diesjährigen Vereinslebens der Wolfsberger Peacekeeper

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie das Frühjahrstreffen als auch das Sommerfest nicht stattfinden konnte, wurde erst am 11. September mit dem Herbsttreffen das Vereinsleben in Wolfsberg wieder gestartet.
Mit dem schon zur Tradition gewordenen abspielen des Kärntner Heimatwalzers „Zwischen Glockner und der Koralm“, erfolgte die Begrüßung der Gäste durch den Bereichsleiter Gerhard FRANK. Ganz besonders herzlich wurden die Kameraden aus Villach sowie Dr. Martin Khull-Kholwald aus Graz und in Vertretung des Bürgermeisters der Stadt Wolfsberg der neue 1. Vizebürgermeister Christian Stückler willkommen geheißen.

Die Themen des Abends waren
60 Jahre Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres,
25 Jahre Vereinigung Österreichischer Peacekeeper,
15 Jahre VÖP Landesgruppe Kärnten
und 100. Jahre Kärntner Volksabstimmung

Am 6. Oktober veranstaltete der Militär Fallschirmspringer Verbund – Ostarrichi zum fünften Mal den Nibelungenmarsch in Pöchlarn, an dem OWm aD Josef Ladinig als Vertreter der Wolfsberger Peacekeeper teilnahm nahm und dafür die Nibelungenmarschmedaille in Bronze für den 40 Kilometermarsch verliehen bekam.

 

Anschließend referierte Franz Futtelnig, selbst Rettungssanitäter und Mitarbeiter beim Samariterbund, über das „Rote Kreuz – aus anderer Sicht“, indem er nicht nur über den allseits bekannten Rettungsdienst und den Einsatz von Notfallärzten berichtete, sondern auch

 

über die sonstigen – nicht immer allgemein bekannten weiteren Aufgaben bzw. Zuständigkeiten des roten Kreuzes, wie Notrufnummern, Ruf Hilfe, Gesundheits- und Sozialer Dienst, freiwillige Sozialbegleiter, Besucherdienst, Betreutes Reisen, Team Österreich Tafel, Essenzustelldienst, psychosoziale Betreuung (Krisenintervention), Blutspendedienst, Aus- und Weiterbildung, Trinkwasseraufbereitung, Katastrophenhilfe (Versorgung, Verpflegung), Personensuchdienst, und das Jugendrotkreuz. Ganz besonders interessant waren die Ausführungen, wie das Ganze finanziert wird.

Mit dem VÖP Imagefilm und der Vereinbarung in Zukunft die Treffen bereits um 16:00 Uhr zu beginnen, endete der offizielle Teil.

Mit Oktoberfestfeeling (Weißwurst, Gegrilltem, Brezn und Salaten) ging es dann zum gemütlichen Teil über, wo noch ausgiebig über den Vortrag diskutiert wurde.

Die „harte Kern“ machte erst kurz vor Mitternacht auf der Terrasse Sperrstunde.

 

© Text/Bilder gbf

 

Sep 14

Vorstellung der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper beim Bürgermeister der Stadt Wolfsberg

Am 1. September 2020 vormittags besuchte der Bereichsleiter Vzlt aD RgR Gerhard Frank gemeinsam mit Vzlt aD Mario Pucker den neuen Bürgermeister der Stadt Wolfsberg, DI (FH) Hannes Primus, in seinen Amtsräumen, um unsere Vereinigung persönlich vorzustellen.

Als Präsent wurde das Buch „Keep Peace“ – G’schichten aus 50 Jahren Auslandseinsatz – übergeben, als auch sonstiges Infomaterial. In einem etwa halbstündigen Gespräch wurden die zukünftigen Vorhaben der Bereichsgruppe bzw. der Kärntner Peacekeeper dargelegt. Der Bürgermeister war aber bereits im Vorfeld über unsere Aktivitäten bestens informiert worden und sagte zu, uns im Rahmen seiner Möglichkeiten entsprechend unterstützen.

© Text/Bilder gbf

 

Sep 14

Besuch eines Peacekeeper Kameraden im SeneCura Sozialzentrum Wolfsberg

Am 14.August 2020 besuchte der Bereichsleiter gemeinsam mit den Kameraden Franz Futtelnig, Mario Pucker und Horst Krappingerden im SeneCura Sozialzentrum Wolfsberg lebenden Peacekeeper Kameraden, Oberstabswachtmeister iR Friedrich Schanig, um ihm im Auftrag des Präsidenten der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper die Verdienstmedaille in Bronze zu verleihen.

 

 

Kamerad Schanig, der sonst keine Verwandten mehr hat, wird von den Peacekeeper-Freunden immer wieder besucht, so auch zu seinen Geburtstagen als auch zur Weihnachtszeit. Wann immer es möglich ist, wird ihm auch die Teilnahme an den vierteljährlichen Peacekeeper Abenden im Lavanthaus organisiert.

© Bild scs, Bild/Text gbf

 

Sep 06

Der Septemberbeginn stand ganz im Zeichen der VÖP Marschgruppe

TÜPL Bruckneudorf, 3./4. September 2020: Beim Zwei Tage Marc Aurel-Gepäckmarsch über zwei Mal 40 Kilometer konnte unsere Marschgruppe auch eine kleine Abordnung stellen. Der Marc Aurel- Marsch (MAM) ist der letzte verbliebene militärische Mehrtagesmarsch Österreichs, dessen Durchführungsverantwortlichkeit beim HSV-Wien Sektion Leistungsmarsch – in Zusammenarbeit und mit Unterstützung vom K-Zug XXI Austria – liegt.

Beim 7. Nibelungenmarsch, der gleich tags darauf am 5. September stattfand, war unsere Marschgruppe mit insgesamt 5 Personen vertreten. Kamerad Manfred Wiesner und Kamerad Josef Ladinig (leider nicht am Bild), nahmen die lange Strecke mit vierzig Kilometer auf sich. Der Rest der Gruppe marschierte die Variante mit zwanzig Kilometer. Durchgeführt wird dieser Marsch vom Militär Fallschirmspringer Verbund Ostarrichi. Ein schöner, in guter Kameradschaft und bei traumhaftem Wetter abgehaltener, Marsch.

 

Bericht und Fotos: Andreas Gierer, VÖP Marschreferent

 

 

Aug 26

Landesleiter Burgenland war Ehrengast in Ungarn

Seit vielen Jahren pflegt die Landesleitung Burgenland der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper beste Beziehungen nach Ungarn. So feiert der Pfarrer von Horvatzsidany – eine zweisprachige Gemeinde in Westungarn – jedes Jahr besonders würdig das Fest der heiligen Barbara im nahegelegenen Wallfahrtsort Peruska Maria, wo immer Abordnungen der ungarischen Streitkräfte, aber auch der Feuerwehr und der Polizei sowie unserer Peacekeeper aus dem Burgenland teilnehmen.

Es war somit selbstverständlich, dass die VÖP Burgenland zum fünfzigjährigen Priesterjubiläum des Pfarrers Istvan Dumovits aus Horvatzsidany am 23. August 2020 eingeladen wurde. Die burgenländische Landesgruppe wurde durch ihren Landesleiter, Stabswachtmeister a.D. Bernhard Lechenbauer und durch OStv Karl Fau würdigst vertreten. Sie nutzten diese Gelegenheit wieder, um die Kontakte zu den ungarischen Peacekeeperkameraden, insbesondere zu BEOSZ/Ungarn und zu Polizeikameraden aus Slowenien, weiter zu vertiefen.

Lechenbauer, der in einer weiteren Funktion auch Commissario Burgenland, der Freunde der Serviten ist, überreichte dem Pfarrer Dumovits ein besonderes, seltenes, Geschenk. Nämlich die Gedenk- und Ehrenmedaille in Gold, des Heiligen Peregrin mit Pilgerband. Sichtlich gerührt bedankte sich Pfarrer Dumovits bei seinen Peacekeepern aus dem Burgenland.

Stimmungsvolle kroatische Lieder der örtlichen Tamburicagruppe und typisch ungarisches Gulasch, zeichneten unter reger Teilnahme der Ortsbevölkerung sowie aller örtlichen Vereine und der burgenländischen Peacekeeper, dieses besondere Fest aus. Es wurde noch bis spät in den Nachmittag in Westungarn, in Horvatzsidany – auch Kroatski Zidan genannt – gefeiert.

 

Bericht & Fotos: Landesleitung Burgenland

 

 

Aug 19

Burgenländischer Landesleiter überreicht Ehrenzeichen

Beim gut besuchten Stammtisch der Landesgruppe Burgenland in Walbersdorf, wurde am 18. August 2020 in würdiger Form durch den Landesleiter Burgenland, Bernhard Lechenbauer, im Auftrag des Präsidenten der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, General i. R. Mag. Günter Höfler, das Ritterkreuz in Silber an Offiziersstellvertreter Karl Fau in Anerkennung für seine besonderen Verdienste für die VÖP überreicht.

Lechenbauer betonte bei seiner Laudatio, dass Offiziersstellvertreter Karl Fau zu den Aktivsten zählt und immer und jederzeit der VÖP für Aufgaben, wie als Standartenträger usw. zur Verfügung steht. Er zählt zu den treuesten Mitgliedern, versäumt keinen Stammtisch im Burgenland und auch keine Auslandsaktivität. So hat er heuer wiederum am Partnerschaftsschießen in Ungarn, in Csepreg teilgenommen und war einer unserer besten Schützen.

Fau erzählte noch von manchem Erlebnis, besonders aus Kroatien, eines seiner Lieblingsregionen. So gab es auch einen speziell zubereiteten Travarica mit besonderen Kräutern aus Kroatien zum Verkosten. Einstimmig war die Feststellung: „Das ist eines der besten „Medizinprodukte“ die es gibt.

Noch bis spät in die Nacht wurde von gemeinsamen Erlebnissen im In- und Ausland erzählt und zufrieden und dankbar endete dieser besondere Stammtisch!

Fotos und Beitrag:
Landesgruppe Burgenland

Aug 17

Große Überraschung für Melker UN-Veteranen

Geburtstag – Überraschung  . . .

Die Melker Stammtischteilnehmer wünschten Gefreiten Hans Berger –er lebt gesundheitsbedingt im Landespflegeheim Scheibbs – alles erdenklich Gute zu seinem 67igsten Geburtstag. Dem „Geburtstagskind“ wurde ein wunderschönes Fotoplakat von Jerusalem überreicht und die Verdienstmedaille in Bronze verliehen.

Zur großen Überraschung der Familie kam es jedoch, als Loitschy dem zu gratulierenden einen namhaften Geldbetrag übergab. Dieser wurde nämlich von der Frau Bundesminister für Landesverteidigung, Mag. Klaudia Tanner, gespendet. Da strahlten die Augen von Peacekeeper Hans. Wie es der Zufall will, wohnt die Verteidigungsministerin im selben Ort wie die Gattin von Hans.

Beim gemütlichen beisammensitzen, wo Kaffee und Kuchen serviert wurden, erzählte der Blauhelmsoldat, dass er seinen damaligen „UN-Urlaub“ im Frühjahr 1974 in Jerusalem bzw. Israel verbrachte und nicht in der Heimat. Ebenso erfuhren wir von ihm, dass vor dreißig Jahren sein gesundheitliches Problem (Multiple Sklerose) begann. Frau Berger hat mit dem gespendeten Geld den einen oder anderen Ausflug mit ihrem Mann vor, sobald ein behindertengerechtes Fahrzeug in diesem Zeitraum zur Verfügung steht. Hans wird fast täglich im Landespflegeheim von seiner Frau besucht.

Bericht und Foto:
Alois “Loitschy” Heindl

 

Aug 14

Tiroler Peacekeeper waren Gäste beim Traditionstag des Militärkommandos Tirol

„So wie vor 211 Jahren alle Tiroler bereit waren, für die Freiheit und Selbstbestimmung einzutreten und geprägt waren von dem Willen, für ihr Land zu kämpfen und ihre Werte zu erhalten, tun wir es heute auch noch unter anderen Umständen. Das Militär, das Bundesheer in Tirol, wird ein starker und verlässlicher Partner für die Behörden und Organisationen im Land bleiben und für den Schutz und der Sicherheit der Bevölkerung sorgen“, so der Militärkommandant von Tirol, Brigadier Mag. Ingo Gstrein in seiner Ansprache. Der diesjährige Traditionstag fand aus COVID 19 Gründen ersatzweise am Areal des Amtsgebäudes Conrad in Innsbruck statt.

Das Militärkommando Tirol feiert alle Jahre am 13. August den Traditionstag anlässlich der Schlacht am BERGISEL an diesem Tag der bereits 211 Jahre zurück liegt. Mit Andreas Hofer und seinen tapferen Gefolgsmännern und deren Einsatz die die Freiheit für Tirol wieder erringen konnten. Stellvertretend für die VÖP Landesleitung Tirol, war Vizeleutnant dRes Cattani B. Toaba als Ehrengast bei diesem würdigen Akt dabei.

Bericht: Cattani B. Toaba
Fotos: Erich Staudinger

 

 

 

Aug 12

VÖP Marschgruppe beim Kapruner Hochgebirgsmarsch

 

Kaprun, 9. August 2020: Heute fand der bereits traditionell vom Militär Fallschirmspringer Verbund Ostarrichi veranstaltete Hochgebirgsmarsch in Kaprun statt. Auch wir waren wieder mit einer kleinen Abordnung bei diesem Marsch, der im hochalpinen Gelände und in wunderschöner Umgebung stattfindet, vertreten.

Bericht und Fotos:
Andreas Gierer, Fachreferent VÖP-Marschgruppe

 

Aug 09

Oberösterreichische Peacekeeper revitalisieren Gedenkstein

Im September 1957 wurde vom Kameradschaftsbund Perg für jene fünf Wehrmachtssoldaten, die am 7. Mai 1945 ohne Gerichtsurteil von den amerikanischen Besatzungsmächten hier an diesem Platz erschossenen wurden, ein Gedenkstein unter reger Beteiligung der Perger Bevölkerung sowie der Perger Vereine feierlich aufgestellt und gesegnet.

Da aufgrund der vergangenen und derzeitigen „Corona-Lage“ unsere geplanten Veranstaltungen abgesagt beziehungsweise verschoben wurden, nützten die Oberösterreichischen Peacekeeper, Landesleiter Rudolf Tischlinger, Marschreferent Stadtrat Andreas Gierer und Kamerad Willi Lehner die Zeit, um den in die Jahre gekommenen Gedenkstein zu renovieren und den ganzen Platz neu zu gestalten. Als Landesleiter bedanke ich mich recht herzlich bei meinen Kameraden Willi und Andi für ihre tatkräftige Mitarbeit. Übrigens, die Renovierung des Gedenksteins hat unserem Verein nichts gekostet, denn ich habe für sämtliches Material Sponsoren gefunden. Nur die Eigenleistung von uns war notwendig.

Ein herzlicher Dank gilt den Sponsoren:
Herrn Johannes Wögerbauer, (Verwandter eines damals Erschossenen)
Herrn Rudolf Pichler, Hagebau-Leiter
Herrn Johannes Hiemetsberger, Bauhofleiter der Stadt Perg
Herrn DI Thomas Hofko, FPÖ – Bezirksgeschäftsführer
Herrn Herbert Rockenschaub, Fuhrunternehmer
Herrn Alexander Köppl, Grundbesitzer, der diese Neu-Gestaltung nach Erörterung durch mich, auf seinem Grund erlaubte.

Bericht und Fotos: VÖP Landesgruppe Oberösterreich

 

Aug 06

Melker Stammtisch mit Führung durch den Weinkeller

Der Melker – Stammtisch . . . 

. . . wurde am 31. Juli 2020 nicht wie üblich in Melk sondern in Furth bei Göttweig abgehalten. Auf Loitschy’s Idee hin, wurde dafür das Furthner Weinbaumuseum gewählt. Beim FVVF  (Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Furth)  brachte sich Loitschy mit seinen geschickten Händen auch tatkräftig ein.

Als Gäste wurden begrüßt Vorstandsmitglied Hans Zimmermann, Stefanie Berger (ihr Gatte liegt leider krankheitsbedingt im Landespflegeheim Scheibbs) und der Obmann vom FVVF, Ing. Sepp Teufner.  Er war es auch, der die Teilnehmer durch das Presshaus und den großen Wein- bzw. Museumskeller führte. Nach der Führung gab es zur Stärkung eine schmackhafte Kellerjause mit einigen erlesenen Weinen aus der Region um Furth/G. Beim gemütlichen zusammensitzen wurde viele Fragen bezüglich Weingärten bzw. Weinaufbereitung  vom FVVF Obmann zur Zufriedenheit beantwortet. Auch die Peacekeeper erzählten so manche Erlebnisse von ihrer Einsatzzeit. Als es zum Ende ging, überraschte das VÖP – Mitglied Hans Kleedorfer die anwesenden Frauen mit je einer Blume. Leider konnte Vizeleutnant Rudi Hecht krankheitsbedingt (Augen) nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Zu guter Letzt bedankte sich der Stammtischleiter bei den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen sowie bei Loitschy für die Organisation. Dieser überreichte dem Obmann des FVVF eine VÖP Dankesurkunde für die ausgezeichnete Führung durch das Weinbaumuseum.

Bericht: Hans Heher
Fotos:    Alois “Loitschy” Heindl

Jul 27

Ungarische Peacekeeperfreunde laden VÖP/Burgenland zum Schießwettbewerb ein

Am 25. Juli 2020 war es wieder soweit! Aufgrund einer Einladung der Polgarörseg (Bürgerwache) und der BEOSZ (Region West), reiste unter der Führung des Landesleiters Burgenland, Stabswachtmeister a.D. Bernhard Lechenbauer, eine starke, fünfköpfige Delegation der VÖP/Burgenland íns westliche Ungarn, nach Csepreg.

Nach freundlicher Begrüßung durch den Chef der BEOSZ, Donau West, Oberstleutnant Attila Layos und den Vizechef der Polgarörseg, Major Szolt Horvath, ging es zum Schießwettbewerb. Unter nahezu idealen Wetterbedingungen wurde mit Kleinkalibergewehr auf eine 10er Ringscheibe geschossen.

Unter 70 schießerprobten Teilnehmern belegten die zwei Mannschaften der VÖP Burgenland, die ausgezeichneten vierten und fünften Plätze. Abschließend wurden bei einem typischen Mulatschak die Freundschaft zwischen den burgenländischen und ungarischen Peacekeepern weiter vertieft und die guten Schießergebnisse gefeiert.

Stolz präsentieren auf dem gemeinsamen Foto die beiden Mannschaften ihre Urkunden. Von links nach rechts sind abgebildet:

Offizierstellvertreter Karl Fau, Wachtmeister Michael Heissenberger, Hauptmann Bernhard Köllerer, Vizeleutnant Stefan Nemeth, Oberstleutnant Attila Layos, Stabswachtmeister Bernhard Lechenbauer und Major Szolt Horvath.

Bericht und Foto: VÖP Landesleitung Burgenland

 

 

 

Jul 24

Stammtisch im Burgenland – Landesgruppe fährt Vereinsaktivität wieder hoch

VÖP Stammtisch Burgenland!

Nach Corona bedingter Pause rief der Burgenländische Landesleiter zum Stammtisch und am 21. Juli 2020 war es dann soweit. Viele VÖP-Freunde und Mitglieder trafen sich beim Gasthof Schwentenwein in Walbersdorf zu einer gemütlichen Runde.

Höhepunkt des Zusammenkommens war die Verleihung von Orden und Ehrenzeichen an verdiente Mitglieder. Gemeinsam wurden durch den Landesleiter Burgenland, Bernhard Lechenbauer und den Vizepräsidenten unserer Vereinigung, Generalleutnant i.R. Bernhard Bair, folgende Personen ausgezeichnet:

Vizeleutnant i.R. Franz Panis, begeisterter Amateurfunker und Mitglied der AMRS, erhielt die Verdienstmedaille in Gold der Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper.

Oberst i.R. Dietmar Klabuschnig, stolzer Kärntner, wurde die Verdienstmedaille in Silber der Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper verliehen.

Korporal a.D. Kurt Simon, erhielt für seine Friedenseinsätze als sichtbare Auszeichnung die Erinnerungsmedaille zum Friedensnobelpreis 1988. Diese Medaille wird von der Österreichischen Liga für die Vereinten Nationen jenen österreichischen Soldaten überreicht, die vor dem Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Friedenstruppen der Vereinten Nationen, am 10. Dezember 1988, im Einsatz gestanden sind.

Zum Abschluss der Verleihungszeremonie gab es noch eine Überraschung. Oberst i.R Klabuschnig überreichte Lechenbauer – übrigens auch ein gebürtiger Kärntner – einen Bierkrug der anlässlich 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung aufgelegt wurde. Sichtlich gerührt bedankte sich Landesleiter Lechenbauer bei Klabuschnig. Dieser gab noch die eine oder andere Anekdote aus seiner harten, aber schönen Jugendzeit in Kärnten zum Besten.

Bis spät in den schönen Sommerabend wurde noch zusammengesessen und viele Erfahrungen und gemeinsame Erlebnisse aus alten Zeiten aufgefrischt. Für den 18. August 2020 wurde bereits jetzt der nächste Stammtisch Burgenland, wieder bei Schwentenwein in Walbersdorf, angekündigt!

 

Bericht und Fotos: VÖP Landesleitung Burgenland

 

 

 

 

 

Jun 30

VÖP für eine Stunde in Grönland

Am 15. Juni 2020 war wieder volles Haus im Café Nuovo in der Neunkirchner Straße, es war das letzte Treffen der Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper vor der Sommerpause. „Kalaallit Nunaat Land der Grönländer“ war das Thema der Begegnung.

Kalaallit Nunaat ist eigentlich Grönland auf grönländisch, das aus politischer Sicht ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark ist. Das Ehepaar Lisa und Wilfried Schnessl gestaltete einen spannenden Dia-Vortrag mit Begleitmusik, wo sie alternierend die wunderschönen Bildaufnahmen kommentiert haben. Dass Grönland die größte Insel der Welt ist, wussten alle, dass sie 26 Mal so groß ist wie Österreich, nur noch wenige. Staunen mussten alle bei den weiteren Informationen: Vier Fünftel Grönlands sind mit Eis bedeckt: Die meisten Einwohner leben an der eisfreien, von Fjorden gesäumten Küste vor allem im Südwesten. Aufgrund der nördlichen Lage, die weit über den Polarkreis hinausreicht, sind auf Grönland Naturphänomene wie die Mitternachtssonne im Sommer oder das Nordlicht im Winter zu beobachten. Davon waren schöne Fotos zu sehen, ebenfalls von der Architektur der Hauptstadt Nuuk.

Grönland ist das am dünnsten besiedelte Land der Welt 0,025 Pers./km² und ist fast dreimal so groß wie die zweitgrößte Insel der Welt, die längste Straße auf Grönland misst gerade einmal 37 Kilometer und Grönland war tatsächlich mal grün, um nur ein paar Infos aus dem Nachmittag zu erwähnen.

Die Bereichsleiterin Irene Valina bedankte sich sehr für den Vortrag und auch bei Frau Kerstin Schlager, der neuen Inhaberin des Cafés NUOVO, Neunkirchner Straße 21, 2700 Wiener Neustadt. Das NUOVO bleibt also das Stammlokal der Vereinigung sicherte Kerstin Schlager und erntete viel Applaus dafür.

Unter den Stammgästen der Neustädter Politik fanden sich wie immer die Gemeinderäte Mag. Christian Filipp, Philipp Gerstenmayer, Johann Machowetz, Ing. Robert Pfisterer sowie der VÖP-Landesleiter-Stellvertreter Wien, Peter Götz.

Beim gemütlichen Beisammensein vor dem Sommer wurden noch Fragen im kleinen Rahmen zum Vortrag gestellt, aber auch das Programm für das neue Arbeitsjahr vorgestellt mit vier interessanten Vorträgen.

Bericht und Fotos: Mag. Serge Claus

 

Jun 02

Last but not least – Vorarlberg und Lichtenstein setzten ebenfalls ein Zeichen der Verbundenheit am Internationalen Tag der UN-Peacekeeper

Wir, die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, gedachten am 29. Mai 2020 an mehreren Orten bewusst an unsere Kameraden und Kameradinnen, die in verschiedenen Krisengebieten auf der Welt in einem friedensunterstützenden Einsatz sind. Ganz besonders gedachten wir jenen Kameraden, die im Einsatz für den Frieden das wichtigste Gut, ihr eigenes Leben,  gelassen haben.

 

Mai 30

Mission Completed: Niederösterreich und Steiermark feiert ebenfalls International Day of UN-Peacekeepers

International Day of UN-Peacekeepers – 29. Mai 2020

 

Every year on 29 May, the United Nations commemorates the International Day of United Nations Peacekeepers. On this day, we pay tribute to all the men and women who have served as military, police or civilians in UN Peacekeeping operations. We commend their professionalism, dedication and courage and honour the memory of those who have lost their lives in the cause of peace.”

Vor 72 Jahren, am 14. Mai 1948, wurde im Nahen Osten von den Vereinten Nationen aufgrund starker Unruhen nach der Gründung Israels zu einer Waffenruhe aufgerufen. Um diese durchzusetzen wurde die United Nations Truce Supervision Organisation (UNTSO) ins Leben gerufen. Sowohl die arabische als auch die israelische Seite stimmten dieser Beobachtermission zu, die erste friedensunterstützende Operationen in Palästina begann am 29. Mai 1948.                 Das ist die Geburtsstunde der Peacekeeping Missionen der Vereinten Nationen.

Bis heute folgten über 70 weitere UN-Missionen weltweit, in denen mehr als eine Million Soldaten, Polizisten und Zivilisten im Dienste des Friedens im Einsatz waren. Derzeit unterhalten die Vereinten Nationen 13 Missionen mit rund 100.000 Angehörigen aus 125 Ländern.

Österreich hat dzt., auch Corona bedingt, rund 750 Soldaten und Soldatinnen in 13 internationalen, friedensunterstützenden Einsätzen, und ist dabei in 6 Einsatzräumen der Vereinten Nationen vertreten, die geographisch von der Westsahara (MINURSO) über Zypern (UNFICYP,) den Libanon (UNIFIL) bis nach Mali (MINUSMA) reichen.

Diese Friedenseinsätze waren und sind vor allem für die Aufrechterhaltung und Sicherung des Friedens in Krisengebieten sehr wertvoll, ja unverzichtbar.                      Die truppenstellenden Nationen hatten jedoch auch immer wieder Verluste, haben doch bisher über 3.900 Soldaten in internationalen Einsätzen ihr Leben gelassen.  

Österreich hat bis heute den Verlust von 52 Soldaten zu beklagen, 42 davon verstarben in UN-Einsätzen. Bei UNDOF in Syrien verloren 23 Soldaten ihr Leben, bei UNFICYP in Zypern 16, bei der UNTSO 2 und in Tadschikistan 1 Offizier. Sechs Soldaten verstarben im Einsatz bei EUFOR bzw. den Vorgängermissionen IFOR und SFOR in Bosnien-Herzegowina, drei bei KFOR im Kosovo und ein Soldat bei der European Union Monitoring Mission in Georgien.

Um den Verstorbenen zu gedenken wurde seitens der Vereinten Nationen der „International Day of UN-Peacekeepers“ ins Leben gerufen.

Dieser wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Resolution 57/129 festgelegt und er wird jährlich weltweit am 29. Mai, dem Beginn der friedensunterstützenden Operation in Palästina, begangen.

Das Thema des diesjährigen International Day of UN-Peacekeepers lautet: „Frauen in der Friedenssicherung: ein Schlüssel zum Frieden.“ Dadurch soll auf die Bedeutung der Frauen vor allem auch in friedensunterstützenden Einsätzen, von den Verhandlungen bis zu peace-building Maßnahmen hingewiesen  werden.   

An diesem speziellen Tag, dem 29. Mai, soll nicht nur den Verstorbenen gedacht werden, er ist weltweit allen ehemaligen und derzeitigen Angehörigen einer UN-Friedenstruppe gewidmet, die mit ihrem Einsatz ein wertvolles Stück Frieden in umstrittenen Gebieten gesichert haben und heute noch sichern.

Wir, die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, denken heute an mehreren Orten in Österreich , z.B. in Wien, Graz, Eisenstadt, Innsbruck, Linz, bewusst an unsere Kameraden und Kameradinnen, die in verschiedenen Krisengebieten auf der Welt in einem friedensunterstützenden Einsatz sind, und ganz besonders gedenken wir jenen Kameraden, die im Einsatz für den Frieden das wichtigste Gut, ihr eigenes Leben,  gelassen haben.

Bericht & Fotos: Redaktion VÖP

 

 

 

Die Niederösterreichische Landesgruppe

 

Mai 29

International Day of United Nations Peacekeepers – auch Oberösterreich war dabei!

Auch die Oberösterreichische Landesgruppe ehrte die Tätigkeiten der UN-Soldaten am International Day of United Nations Peacekeepers.

 

 

Mai 29

Vereinigung zeigt Verbundenheit am Internationalen Tag der UN-Peacekeeper

Einmal im Jahr – am 29. Mai – wird am “International Day of United Nations Peacekeepers“, auf die besondere Arbeit der UN-Soldaten hingwiesen, die tagtäglich einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit auf der ganzen Welt leisten. Gleichzeitig wird auch aller im Einsatz verstorbenen Opfer gedacht. Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper wollte diesen würdigen Tag in ihr Bundestreffen einbinden, welches im Mai 2020 stattfinden hätte sollen. Auf Grund der Pandemie mussten wir diese Großveranstaltung leider in den Herbst verschieben. Ungeachtet dessen, wollen wir heute mit einer kleinen Zusammenkunft ein Zeichen unserer Verbundenheit mit jenen Menschen setzen, welche in friedenserhaltenden Missionen der Vereinten Nationen eingebunden sind bzw. waren.

Mai 29

UN-Veteranen der Tiroler Landesgruppe zollten dem Engagement der UN-Peacekeeper Respekt und Anerkennung

Jedes Jahr am 29. Mai zollen die Vereinten Nationen allen Männern und Frauen, die bei Friedenssicherungseinsätzen dienen oder gedient haben, für ihre hohe Professionalität, den Einsatz und Mut Tribut, und ehren jene, die im Dienste des Friedens ihr Leben gelassen haben. Österreich ist seit Jahrzehnten mit dem Bundesheer – einige Zeit auch mit Angehörigen der Executive – ein verläßlicher Truppensteller. An vielen Brennpunkten der Welt leisten österreichische Soldatinnen und Soldaten einen wichtigen Beitrag zur internationalen Friedenssicherung.

Anlässlich des International UN Peacekeeper Day, der am 29. Mai weltweit zum Gedenken gefallener und verstorbener Soldaten begangen wird, trafen sich drei UN Veteranen der Peacekeeper Landesgruppe TIROL am Tummelplatz in Innsbruck/Amras. An dieser würdigen Gedenkstätte, Soldatenfriedhof wie auch Mahnmal zugleich, gedachte man am Grab des Unbekannten Soldaten aller gefallenen und verstorbenen Kameraden aller österreichischen UNO und sonstiger Auslandsmissionen.

Geplant ist auch, am 11. September 2020 in Zusammenarbeit mit dem Tummelplatzverein/Landesgedächtnisstätte in feierlichem Rahmen ein Gedenkkreuz für alle in Auslandsmissionen verstorbenen und gefallenen österreichischen Soldaten einzuweihen.

Zum Artikel in “Mein Bezirk”

Bericht: Vizeleutnant dRes Cattani Bruno TOABA, VÖP TIROL/Presse-ÖA
Fotos: Herbert Edenhauser

 

Mai 29

Internationaler Tag der UN-Peacekeeper: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil empfängt Delegation im Landhaus in Eisenstadt

Den 29. Mai, den “Internationalen Tag der UN-Peacekeeper”, nahm Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zum Anlass, um den Präsidenten der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, General i. R. Günter Höfler, Generalleutnant i. R. Bernhard Bair, 1. Vize-Präsident der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, und den Landesleiter des Burgenlandes, Stabswachtmeister a.D. Bernhard Lechenbauer, gemeinsam mit dem Friedenssoldaten der ersten Stunde aus dem Burgenland, Korporal a.D. Alfred Simon, der 1960 beim ersten UN-Einsatz der Republik Österreich im Kongo vertreten war, im Landhaus in Eisenstadt zu empfangen.

Landeshauptmann Doskozil ist seit Jänner dieses Jahres Mitglied der Vereinigung und betonte: „Ich bin sehr stolz darauf, dass sich viele unserer SoldatInnen und PolizistInnen international an Friedenseinsätzen beteiligt haben und sich auch nach wie vor dafür einsetzen. Deshalb unterstütze ich die Vereinigung der burgenländischen Peacekeeper als Mitglied und möchte mein Engagement einbringen.“ Mit dem „Internationalen Tag der UN-Peacekeeper“ wird einmal im Jahr auf die Arbeit der UN-SoldatInnen hingewiesen, die einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit auf der ganzen Welt leisten. Zudem wird aller im Einsatz verstorbenen Opfer gedacht.

Am 29. Mai 1948 genehmigte der UN-Sicherheitsrat mit seiner Resolution 50 (1948) die Einrichtung des ersten Friedenssicherungseinsatzes der Vereinten Nationen. Seit 2002 wird am 29. Mai nun der „Internationale Tag der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen“ begangen, um die Frauen und Männer, die im Dienste der Friedenssicherung stehen oder standen, für ihr hohes Maß an Professionalität, Einsatzbereitschaft und Mut zu würdigen.

Bericht & Foto: Medienservice Burgenland

 

Mai 24

Wiener Landesgruppe gratuliert zum 80er und verleiht Ritterkreuz

Am 22. Mai feierte unser langjähriges Mitglied, Vizeleutnant i. R. Erwin Ertl seinen 80zigsten Geburtstag. Leider konnte er diesen Tag nicht zu Hause feiern. Wegen seiner Parkinson-Erkrankung lebt er seit über einem Jahr im Haus Wieden und wird dort umsichtig betreut. Für eine kurze Feier stellte die Hausleitung einer Abordnung der VÖP-Landesgruppe Wien und seinen Angehörigen einen Raum (das Wohn.Zimmer) für ein kurzes Zusammentreffen zur Verfügung.

In Anwesenheit seiner Gattin und seines Sohnes gratulierten Hans Zimmermann, Peter Götz und Wolfgang Heger im Namen aller Peacekeeper Kamerad Ertl zum 80. Geburtstag. Sie durften ihm das Ritterkreuz in Bronze für seine langjährige treue Mitgliedschaft in unserer Vereinigung überreichen. Die Auszeichnung freute ihn sichtlich. Anschließend erzählte Erwin Ertl einige Anekdoten aus seinen diversen Einsätzen am Golan und Zypern und zeigte Fotos, die seine Gattin mitgebracht hatte. Nach einer knappen Stunde mussten wir uns wieder verabschieden. Wir wünschen Kamerad Ertl und seinen Angehörigen alles Gute und weiterhin viel Kraft zur Bewältigung der augenblicklichen Einschränkungen.

Bericht und Fotos: Hans Zimmermann

 

Apr 17

Umweltschutz und Militär – Bereichsgruppe Wiener Neustadt lud zur Berichterstattung

Umweltschutz und Militär

Die Autorin absolvierte 2018/19 ein Verwaltungspraktikum im Referat Umweltschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit im Bundesministerium für Landesverteidigung. Die Wiener Neustädter Bereichsleiterin, Frau Irene Valina, lud sie ein, für den „Austrian Peacekeeper“ darüber zu berichten. Angesichts der aktuellen Krise hat sie sich entschieden, einen besonderen Schwerpunkt zu setzen.

Während ich diese Zeilen schreibe, dauert die Corona-Krisen in Österreich bereits seit fünf Wochen an. Weltweit sind dem Virus bereits 137.193 Menschen zum Opfer gefallen (Quelle: John-Hopkins-Universität; Stand 16. April 2020, 11:30h). Viele von uns leiden, sowohl auf wirtschaftlicher und finanzieller, als auch auf psychischer Ebene, unter den restriktiven Einschränkungen, denen unser Leben seit März ausgesetzt ist. Diese haben jedoch auch einen positiven Nebeneffekt: Die Natur scheint im wahrsten Sinne des Wortes aufzuatmen. Dies zeigen auch die Daten zu den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Luftqualität, die das Umweltbundesamt regelmäßig veröffentlicht (www.umweltbundesamt.at). Auch wenn derzeit nur begrenzte Daten vorliegen, zeigt sich bereits eine Abnahme der Schadstoffbelastung in städtischen Ballungsräumen.

Freilich: „Ob die Corona-Krise auch langfristig positive Effekte auf die Umwelt haben wird, hängt von den Lösungsstrategien und Zukunftsperspektiven ab, die parallel zum akuten Krisenmanagement entwickelt und diskutiert werden,“ wie es in einem Bericht des Umweltbundesamtes vom 16. April heißt.

Sollten wir diesen positiven Nebeneffekt nicht auch als Anreiz sehen, um dem Umweltschutz auch im Rahmen der österreichischen Landesverteidigung einen höheren Stellenwert beizumessen? Militärische Landesverteidigung und Umweltschutz scheinen auf den ersten Blick unvereinbare Themen zu sein. Die Hauptaufgaben des Österreichischen Bundesheeres umfassen gemäß Bundesverfassung (Artikel 79) und Wehrgesetz (Paragraph 2) bekanntlich „über den Bereich der militärischen Landesverteidigung hinaus de[n] Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen und ihrer Handlungsfähigkeit und der demokratischen Freiheiten der Einwohner sowie die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit im Inneren überhaupt“, sowie „die Hilfeleistung bei Elementarereignissen und Unglücksfällen außergewöhnlichen Umfanges“.

Entsprechend dem Nachhaltigkeitsprinzip sollte man unter dem Schutz der Bevölkerung allerdings nicht nur die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit in Österreich verstehen, sondern auch „den Schutz der Lebensgrundlage jetziger und zukünftiger Generationen“, wie es der Generalstabschef, General Mag. Robert Brieger, in seinem Vorwort zum „Nachhaltigkeitsbericht“ des Österreichischen Bundesheeres 2018 betonte (nachzulesen auf der Bundesheer-Homepage, www.bundesheer.at). Damit stellt sich das Bundesministerium für Landesverteidigung auch in diesem Bereich seiner Verantwortung und der Vorbildfunktion, die ihm als öffentliche Institution zukommt.

Dies wird das Bundesheer auch in Zukunft in noch umfassenderer Art und Weise tun. In den nächsten Wochen sollen konkrete Konzepte präsentiert werden, um eine Ökologisierung des Bundesheeres zu erreichen. Damit soll ein Beitrag zur Erreichung jener Ziele zur Eindämmung des Klimawandels geleistet werden, welche sich die Bundesregierung in ihrem Regierungsprogramm gesetzt hat.

Gerade die Erfahrungen der Peacekeeper im Ausland, wo mitunter weit weniger sorgsam als bei uns mit dem Thema „Umwelt“ umgegangen wird, zeigen, wie wichtig der Bereich Umweltschutz ist. Um den Frieden in Zukunft zu sichern, ist es schlicht notwendig, auch unseren Planeten und damit die Lebensgrundlage aller Menschen zu schützen, um klimabedingten Konflikten vorzubeugen.

Mag. Sophie Stögerer absolvierte nach Abschluss ihrer Studien – Master of Science (Naturschutz- und Biodiversitätsmanagemant) und Bachelor of Science (Zoologie) – ein Verwaltungspraktikum im Bundesministerium (Abteilung Logistische Unterstützung, Referat Umweltschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit).

 

Bericht: Sophie Stögerer
Fotos:   www.biorama.eu/
www.tuepl.at/
www.bundesheer.at

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Mrz 09

„Dag Hammarskjöld“ im Kloster Mariahilfberg/Gutenstein

Einen besonderen Ort für eine außergewöhnliche Lesung wählte P. Prior Gerhard Walder aus, das Servitenkloster am Mariahilfberg, wo seit 1672 Serviten ihren Dienst versehen. Im historischen Refektorium mit wertvoller Stuckdecke las Prof. Franz-Robert Wagner für die anwesenden Gäste aus Politik, Wirtschaft, der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper und Freunde des Hauses, aus dem Tagebuch von Dag Hammarskjöld (DH).

DH brachte auf seine Art und Weise Politik und Spiritualität sehr glaubwürdig zusammen. „Das höchste Gebet des Menschen bittet nicht um Sieg, sondern um den Frieden“. 1905 in Schweden/Jönköping geboren, 1953 zum 2. UN-Generalsekretär gewählt, gründete die UNO-Truppen (UENEF-United Nations Emergency Forces), die er zur Konfliktlösung der Suezkrise brauchte, 1956 kamen dann die „Blauhelme“ erstmals erfolgreich zum Einsatz. 1958 wurde DH wiedergewählt, er war sich bewusst, dass mit den Friedensaufgaben weiterhin große Herausforderungen auf ihn zukommen werden.

Am 18. September 1961 kam Dag Hammarskjöld auf dem Weg zu einer Friedensmission in den Kongo bei einem Flugzeugabsturz, ca. 15 Kilometer (9 Meilen) vom Flugplatz Ndola/Sambia entfernt, ums Leben. Kurz nach seinem Tod wurde ihm- posthum- der Friedensnobelpreis verliehen. 1963 erschien sein Tagebuch „Zeichen am Weg“,  hier hat er uns tiefe Spuren seines Seelenlebens hinterlassen.

Bericht: Irene Valina
Fotos:    Hans Kleedorfer, Fam. Kainz

 

 

Mrz 06

Bereich Weinviertel Süd lud zum Vortrag: Mein Einsatz in Mali

Am 2. März 2020 fand bei der Bereichsgruppe Weinviertel Süd ein Vortrag über den Einsatz in Mali von Hauptmann Eva Rinner und Hauptmann Bernhard Lindenberg statt. Bei einer Teilnehmeranzahl von über 40 Personen begrüßt der Bereichsleiter einige hochrangige Ehrengäste. Es wurde auch eine Ehrung von unserem Ehrenpräsidenten, General i.R. Günther Greindl und dem Landesleiter Oberstleutnant Manfred Sommer vorgenommen. Nach dem Vortrag gab es einen kleinen Imbiss und ein gemütliches Beisammensein. Der Vortrag war äußerst interessant. An dieser Stelle noch ein Danke an die beiden Vortragenden.

Bericht & Fotos: Richard Roblicka, Bereichsleiter Weinviertel Süd

 

Mrz 01

Bereichsgruppe Wiener Neustadt veranstaltete Vortrag über den Tschad-Einsatz des Jagdkommandos

Wiener Neustadt, 24. Februar 2020: Heute war wieder einmal volles Haus im Cafe Nuovo in der Neustädter Fußgängerzone beim Jour Fixe der Österreichischen Peacekeeper. Zum Vortrag über den Einsatz im Tschad von Oberst Rudolf Weissenbacher, dem stellvertretenden Leiter des Jagdkommandos, durfte Bereichsleiterin Irene Valina den Niederösterreichischen Landesleiter Oberstleutnant Manfred Sommer, Vorstandsmitglied Richard Roblicka, die Neustädter Gemeinderäte Ing. Robert Pfisterer und Johann Machowetz sowie den Bürgermeister von Piesting, Roland Braimeier, die Obersten Günter Batunek und Siegfried Albel sowie eine breite Delegation aus der BHAK für Führung und Sicherheit und zahlreiche Interessierte begrüßen. Das Jagdkommando beteiligte sich bis Ende 2009 an der humanitären Mission der Vereinten Nationen im Tschad, um den hunderttausenden Flüchtlingen zu helfen, die aus der westsudanesischen Krisenregion Darfur vertrieben wurden.

Der Einsatz des Österreichischen Bundesheeres in der Republik Tschad war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Der Einsatz, der als EU-geführte EUFOR (European Union Force)-Mission begann, hatte das Ziel, hunderttausende Flüchtlinge vor Rebellen und marodierenden Banden zu schützen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen forderte der Darfur-Konflikt im Sudan über 300.000 Menschenleben und führte zu mehr als 2,7 Mio. Flüchtlingen. Insbesondere die in schnell wachsenden Zeltstädten untergebrachten Flüchtlinge benötigten dringend humanitäre Hilfe und Schutz vor Übergriffen durch Rebellen und umherstreifenden Räuberbanden. Kernstück der rot-weiß-roten Truppe waren 40 Soldaten des Jagdkommandos. Sie sorgten in Abeché, weit im Osten des Tschad, für die Sicherheit von Flüchtlingslagern. Nach der Rückverlegung war Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) bei einer Visite im Stützpunkt der Elite-Einheit im August 2009 voll des Lobes: Der Einsatz im Tschad sei ein Erfolg gewesen. Es war von 2007 bis 2009 einer der gefährlicheren Auslandseinsätze in der Geschichte des Österreichischen Bundesheeres. Früh war klar, dass hoch bewegliche Spezialeinsatzkräfte des Jagdkommandos eingesetzt werden müssten, um mit möglichst wenig Personal ein riesiges Areal zu überwachen „und die Soldaten sind physisch und psychisch ausgebildet mit einem Durchhaltevermögen von über ein Jahr!“ ergänzte der Jagdkommando-Oberst. „Man musste zuerst die Situation verstehen“, fuhr er fort, „Wer ist gegen wen? Wussten wir am Anfang nicht, es gibt interne ethnische Konflikte und Kriminalität zusätzlich zu den Angriffen der Rebellen“

Rudi Weissenbacher erklärte die schwierige Geographie des Riesenlandes, ein Binnenstaat im nördlichen Zentralafrika. Hauptstadt und zugleich größte Stadt ist N’Djamena (ca. 1,4 Mio. Einwohner) im Südwesten des Landes. Als Grafik brachte er den Vergleich mit der Fläche des Tschad im Verhältnis zu Europa. Die Landesfläche des Tschad beträgt 1.284.000 Quadratkilometer und erstreckt sich dabei über verschiedenste Klima- und Vegetationszonen – von der Sahara im Norden bis zu den Trockenwäldern im Süden. Die Republik Tschad grenzt an Libyen im Norden (1.055 km), an Sudan im Osten (1.360 km), an die Zentralafrikanische Republik im Süden (1.197 km) und an Kamerun (1.094 km), Niger (1.175 km) und Nigeria (87 km) im Westen. Das Gelände besteht aus Wüste, Steppen, Büschen und Steinplateaus. „Wir hatten hier in Sandgruben geübt und vor Ort auch“, die Temperatur ist im Norden von -3° bis +40° und im Süden sind ständig 25°, es gibt nur zwei Jahreszeiten die Regen- und die Trockenzeit.

Zunächst sammelten sich die Soldaten im Camp „Europe“ in N’Djamena, bis sie Anfang März dann mit ihren Fahrzeugen in einem dreitägigen Landmarsch ins fast 1000 Kilometer entfernte Abeché aufbrachen. „Man muss sich vorstellen, die hatten dort bis 2000 Strom aus Aggregaten, danach war‘s finster!!“ erzählte der Vortragende. „Es waren auch keine Autobahnen zum Fahren, sondern Pisten und Pfade, also statt einer 10-Stunden-Fahrt dauerte es eine Woche“. Zu den Fahrzeugen erwähnte der Redner „Die wüstentauglichen Puch G waren super mit beschusssicheren Reifen usw., es war aber wichtig, einen Mechaniker mitzuhaben, der ohne Computer aber mit Ersatzteilen reparieren konnte. Die einfachsten Autos sind dort das Beste!“ Ein Rätsel bleibt noch immer für den Oberst „egal, wo wir waren, sobald wir stehen geblieben sind, waren Leute da“, der Vortrag ging weiter mit Foto-Impressionen aus dem Einsatzgebiet. „Die direkte Kommandostruktur wurde als sehr hilfreich eingestuft, eine face-to-face mit dem dortigen General. In schwierigen Situationen durfte man Luftunterstützung mit französischen Mirage 2000 anfordern, sie kamen eine halbe Stunde zeitversetzt, ein Gazelle-Hubschrauber ist auch mitgeflogen, wir hatten den Treibstoff mit und die konnte bei Bedarf Verletzte mitnehmen.“ Als Fazit zum Einsatz meinte der Offizier: „Man konnte die humanitäre Lage und die Sicherheitslage in der Grenzregion zwischen dem Tschad und dem Sudan zwar verbessern, den Konflikt jedoch nicht dauerhaft lösen. Dafür sind in erster Linie die beteiligten Staaten selbst verantwortlich“. Als Beispiel brachte er das Wasser, beim wilden Brunnenbau können manche Dörfer einem anderen Dorf das Wasser wegnehmen und so seien Kämpfe vorprogrammiert, das Land müsse es endlich schaffen, dass alle Wasser haben! Die Frage, ob die Soldaten kulturell vorbereitet waren, beantwortete der stellvertretende Kommandant eindeutig mit Ja: „Afrika-Experten bildeten sie aus, z. B. wie reagiere ich gegenüber Kindersoldaten, der Bevölkerung gegenüber? Wir waren Gäste und haben Hilfe angeboten“. Im Anschluss war noch Zeit für einen Gedankenaustausch und Kameradschaftspflege.

Bericht & Fotos: Mag. Serge Claus
Titelfoto: Bundesheer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feb 29

Landesleiter Burgenland vertritt die VÖP beim Festakt 30 Jahre BEOSZ in Budapest

Am 26. Februar 2020 feierte BEOSZ, der Dachverband aller wehrpolitischen Vereine Ungarns, in Budapest sein 30 jähriges Gründungsjubiläum.  Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper wurde bei diesem Festakt durch den Landesleiter Burgenland, Bernhard Lechenbauer und Johann Frühwirth vertreten.

Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Verleihung des Offizierskreuzes durch Bernhard Lechenbauer – im Auftrag von General Günter Höfler – an den Präsidenten der BEOSZ, Karoly Hazuga. Hazuga wies bei seinen Dankesworten auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit und gelebte Partnerschaft zwischen der VÖP und BEOSZ hin. Er sagte auch, dass er sich schon jetzt auf seine Teilnahme beim diesjährigen Bundestreffen in Graz freue. Eine Führung durch das Parlament in Budapest und ein Abendessen mit dem ungarischen Verteidigungsminister, Tibor Benkö, der die österreichische Delegation persönlich begrüßte, rundete diese sehr feierliche Veranstaltung ab.

Bericht & Fotos: Landesgruppe Burgenland

Feb 20

Landesleiterkoneferenz 2020

Reichenau a.d. Rax, 14. – 15. Februar 2020:  Unter dem Motto „ VÖP – the way ahead“ fand die diesjährige Landesleiterkonferenz der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper im Seminarzentrum des Österreichischen Bundesheeres in Reichenau an der Rax statt. Bei Kaiserwetter erfolgte die Anreise zum „Rothschildschloß“ oder „Traumschloß im Grünen“ wie es auch genannt wird. Ein gewählter „Stilmix“ von einem Gebäude durch Baron Nathaniel Rothschild,  denn deutlich ist der Unterschied zwischen dem im englischen Landhausstil errichteten Personaltrakt und dem im Stile der französischen Renaissance erbauten Schloß zu sehen.

Ein umfassendes Arbeitsprogramm unseres Präsidenten erwartete die Vorstandsmitglieder, Landesleiter und Fachreferenten für diese beiden Tage. Nach der Begrüßung durch den Leiter  des Seminarzentrums, Amtsrat Major Stefan Lackner, und durch General i.R. Mag Günter Höfler stellte Oberstleutnant Helmut Gekle, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Auslandseinsatzbasis und neuer Fachreferent ÖA, das von ihm erarbeitete „Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit-Public Relations“ für unsere Vereinigung vor.

Eine zunehmende Bedeutung haben die sogenannten „Social Media”. Die Teilnehmer dieser Konferenz waren sich auch dahingehend einig, dass „interne Probleme“ niemals auf z.B. facebook ausgetragen werden dürfen, dies gilt auch für persönliche politische Äußerungen in Vereinskleidung – beides schadet nur unserer Vereinigung. Als ein nächster Schritt wird nun im Einvernehmen mit den Landesleitern eine „Public Relations Strategy“ erarbeitet werden.

Unsere Zeitschrift „The Austrian Peacekeeper“ – kurz TAP ist für die Kommunikation innerhalb unserer Vereinigung, vor allem für unsere Mitglieder, von besonderer Bedeutung, und daher war dies ein ausgiebiger Themenschwerpunkt. Der neue Chefredakteur, Univ.-Doz. Hofrat Dr. Erwin Schmidl und der Chef vom Dienst, Florian Sassmann vom Vehling Verlag waren extra angereist, um zu den Landesleitern zu sprechen. Ziel ist es, mit dem „neuen TAP“ eine Qualitätssteigerung zu erreichen.

Im Anschluss daran kamen die Landesleiter zu Wort und stellten ihre Jahresprogramme vor. Die Landesgruppen sind für unsere Vereinigung von sehr großer Bedeutung, denn sie sind die Basis und machen die VÖP für die Mitglieder erlebbar. Sehr offene Gespräche über den Stand unserer Vereinigung und seine Herausforderungen auf Vorstands- und Landesebene beendeten den ersten Tag. Am Abend bestand dann die Möglichkeit im Schloß-Weinkeller bei einer Weinverkostung durch den Somelier des Hauses die Gespräche weiter fortzuführen.

Der Samstag begann mit der Fortsetzung der Vorträge durch die Landesleiter, im Anschluss daran kamen die Fachreferenten zu Wort. Mit den gemachten, interessanten Vorschlägen und den Folgerungen daraus wird sich der Vorstand noch eingehender befassen. Danach kam wieder der Präsident zu Wort, und sprach zum Thema „Weiterentwicklung unserer Vereinigung“. „Wo stehen wir ?, wo wollen wir hin, was müssen wir tun, um unsere Ziele zu erreichen?“

Viele Aspekte dazu brachten bereits die Landesleiter und Fachreferenten ein. Unbestritten ist, dass wir uns alle bemühen müssen, Mitglieder zu werben, vor allem auch jüngere Einsatzsoldaten und – soldatinnen aus Missionen, die von der EU, der NATO und der OSZE geführt werden. Um letztlich auch diesen Kameraden- und Kameradinnen eine „Heimat der Österreichischen Peacekeeper“ zu sein, und ihnen die Möglichkeit der Kameradschaftspflege zu bieten.

Die „Marschgruppe der VÖP – marching for peace“, engagiert geleitet durch Andreas Gierer, spricht sicher vor allem jüngere Mitglieder an. Angeregt wurde auch, eine Gruppe „Schießen“ zu gründen. Wer Interesse hat diese zu leiten, ist eingeladen, sich an den Generalsekretär zu wenden. Ein Informationsblock, mit Schwergewicht „International Day of UN Peacekeepers – Mitgliederversammlung/Bundestreffen“, beendete die diesjährige Leiterkonferenz.

Der Präsident dankte den Landesleitern, den Fachreferenten, dem Büro und dem Vorstand für ihr Wirken, für ihr Engagement für unserer Vereinigung und schloss mit den Worten: „Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper ist eine sehr zeitgemäße und bedeutende Institution, die  ehrenamtliche Tätigkeit in dieser ist keine Selbstverständlichkeit, umso mehr gebührt euch allen Dank und große Anerkennung“.

In Rahmen der Leiterkonferenz wurden zu Fachreferenten ernannt:

Chefredakteur TAP: Univ.-Doz. HR Dr. Erwin Schmidl

Chef vom Dienst TAP: Florian Sassmann

Öffentlichkeitsarbeit: Oberstleutnant Helmut Gekle

Blue Shield: Univ-Prof. Dr. Friedrich Schipper

Soziale Medien und Grafik: Mag. Alexander Panzhof

Marschgruppe: Andreas Gierer

Reisen: Erik Nowak

Bericht: Irene Valina und Günter Höfler
Fotos: Alexander Panzhof

 

 

 

 

 

Feb 14

Full House beim Wiener Jour Fixe – Ein Abend der Ehrungen, Ernennungen und Erinnerungen

Der Jour Fixe des Landesgruppe Wien am 12. Februar war ein Abend der vielen Mitgliedern in Erinnerung bleiben wird.  Es gab vier Ehrungen, drei Ernennungen sowie zwei Geburtstage zu feiern. Und im Anschluss daran zeigte Loitschy Heindl den Film „1960 Vom Kongo in den Tschad 2010“.

Landesleiter Hans Zimmermann konnte sich über einen Teilnehmerrekord freuen, im d’Landsknecht, dem traditionellen Treffpunkt gingen schon die Plätze aus. Begonnen wurde der Abend mit (nachträglichen) Glückwünschen an die beiden Ü80-Jubilare Hubert Schmolek und Rudolf Hecht zum 87. bzw. 81. Geburtstag.

Danach überreichten Hans Zimmermann zusammen mit VÖP-Vorstandsmitglied und Bereichsleiterin Wr. Neustadt, Irene Valina, im Namen des Präsidenten General iR Günter Höfler Herrn Vizeleutnant Richard Knaus seine Ernennungsurkunde als „Milizbeauftragter“ der VÖP.

Jede Vereinigung braucht mehr als einen Mann, um zu funktionieren und zu wachsen. Und so wurden Zugsführer Peter Götz zum Landesleiter-Stellvertreter, Zugsführer Markus Pollak zum Verbindungsoffizier zur Chargengesellschaft sowie Wolfgang Heger zum Bereichsleiter Mitgliederbetreuung der Landesgruppe eingesetzt. „Mit diesem engagierten Team zur Unterstützung an meiner Seite, werden wir die Ziele der Landesgruppe im speziellen aber auch der VÖP insgesamt engagiert angehen und umsetzen“, sagte Hans Zimmermann im Anschluss an die Ernennungen.

Die Landesgruppe hat 40 Mitglieder, die dieses Jahr für Ehrenzeichen der VÖP für langjährige, treue Mitgliedschaft und Engagement anstehen. Den ersten konnten  Wolfgang Heger und Hans Zimmermann bereits Ihre Ehrenzeichen überreichen:

Oberst des Intendantzdienstes Mag. Peter Prah       Ritterkreuz in Bronze
Hauptmann  Alexander Moshammer                           Verdienstmedaille in Silber
Stabswachtmeister aD Elmar Johann Peschetz       Verdienstmedaille in Gold
Manfred Sauer                                                                    Verdienstmedaille in Gold

Nach diesem umfangreichen offiziellen Teil ging es dann mit dem von Loitschy Heindl präsentierten Film „1960 Vom Kongo in den Tschad 2010“ weiter. Bei Speis und Trank klang dann der Abend im gemütlichen Zusammensein aus.

Bericht: Johann „Hans“ Zimmermann
Fotos: © Josef Möseneder

 

Feb 06

Oberösterreichische Blauhelme beim Ball der Heeresunteroffiziersakademie in Enns

Enns, 31. Jänner 2020: Heute fand der 48. Ball der Heeresunteroffiziersakademie in Enns statt. Bestens organisiert vom Kaderpersonal der Heeresunteroffiziersakademie wurde den Ballbesuchern ein abwechslungsreiches, buntes Programm mit musikalischen Highlights bis in die frühen Morgenstunden geboten. Unter den zahlreichen Gästen fanden sich unter anderem der österreichische Militärbischof, der Leiter der Einsatzsektion des BMLV, der Kommandant der Landesverteidigungsakademie sowie der neu bestellte Militärkommandant von Oberösterreich, Brigadier Dieter Muhr. Auch wir Peacekeeper waren wieder mit Freude dabei. Danke für die Einladung und für den wundervollen Ballabend unter Kameraden.

Bericht & Fotos: Rudolf Tischlinger, Landesleiter OÖ